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Reservation Dogs [FX]

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    Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Reservation Dogs [FX]




      Originaltitel: Reservation Dogs
      Studio/Verleih: FX Productions, Disney+, Hulu
      Land/Jahr: USA 2021
      Regie: Sterlin Harjo, Sydney Freeland
      Schöpfer: Sterlin Harjo, Taika Waititi
      Genre: Drama, Komödie
      Laufzeit: 30 Minuten pro Episode (9 Episoden)
      Darsteller: Lane Factor, Devery Jacobs, Paulina Alexis uvm.
      Release: 13. Oktober auf Disney+

      Inhalt:

      In Reservation Dogs wird die Coming-of-Age-Geschichte vier jugenlicher Native Americans im ländlichen Oklahoma erzählt, die ihre Tage mit dem Begehen und Bekämpfen von Verbrechen verbringen.
      1. Afro Samurai 2. Midnight Occult Civil Servants 3. Cowboy Bebop 4. Demon Slayer 5. Rascal Does Not Dream of Bunny Girl Senpai
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      Hab mich kurz verlesen, mich dabei mies verschluckt und mein Getränk ausgespuckt.

      Der siebte Samurai schrieb:

      Hammer gut haha

      Freu mich drauf

      Kein wunder wenn waititi dahintersteht


      Gestern Abend spontan mal 2 Episoden angeschaut. Gefällt mir relativ gut vom Humor her. Wird definitiv weiter verfolgt.
      1. Afro Samurai 2. Midnight Occult Civil Servants 3. Cowboy Bebop 4. Demon Slayer 5. Rascal Does Not Dream of Bunny Girl Senpai
      Reservation Dogs dürfte wohl die Überraschungsserie des Jahres sein. Mit wenig Erwartungen reingegangen, mit absoluter Begeisterung wieder rausgekommen. Die Serie besticht durch eine unglaubliche Leichtfüßigkeit, während sie ernste Themen anschneidet und kein Blatt vor den Mund nimmt. Dabei kommt auch der Humor in wohl dosierten Mengen zum Einsatz, immer am richtigen Zeitpunkt, während den wichtigen Dingen auch der nötige Freiraum geboten wird, um ihre Wirkung komplett zu entfalten. Reservation Dogs bietet einen faszinierenden Einblick in die indigene Kultur einer Bande Jugendlicher in Oklahoma, die sich von der Welt im Stich gelassen fühlen und ihr Leben bestmöglich aufziehen wollen. Jeder einzelne bekommt seine Geschichte, seinen Hintergrund und ordentlich Vielfalt spendiert. Das Gefühl zwischen Zusammengehörigkeit und Abgehängtheit ist stets spürbar und machen einen großen Teil der Faszination aus. Wie die indigene Kultur eingearbeitet wird, hat mir sehr gut gefallen. Über die bildliche Darstellung des Glaubens, Visionen, das alltägliche Leben mit all seinen Tücken und das Leben im Reservat; auch Nachrichten ihrer Vorfahren, all das besticht durch eine intelligente Einbindung in diese Welt. Alles wird ernst genommen, nichts durch den Kakao gezogen und das macht die Serie so überaus authentisch.

      Ich bin wirklich begeistert und kann die Serie jedem hier nur wärmstens ans Herz legen. Sehr witzig, aber auch sehr einfühlsam, nah und sehr persönlich. Getragen von einem großartigen Cast, der nur so vor erinnerungswürdigen Figuren sprießt. Da hat 'FX' seit langem mal wieder eine richtige Perle rausgehauen, für die ich mir nächstes Jahr auch wieder für einen Monat 'Disney+' zulegen werde. Ganz große Klasse!
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Reservation Dogs hat mir ebenso richtig gut gefallen. Eine sehr angenehmes und erfrischendes Dramedy-Format über die Geschichte von vier indigenden Jugendlichen und deren Herausforderungen und Träume. Irgendwo zwischen Hoffnung und Barrieren, Ambitionen und Depressionen sowie Kultur und Moderne, schafft die Serie einen super angenehmen Spagat aus flapsig-raffiniertem Humor, der nahezu immer sitzt und gewichigen Emotionen, die Empathie und Figurenbezug erzeugen. Die acht kürzeren Episoden habe ich direkt an zwei Abenden weggeschaut. Die Show hätte mit zwei Hauptfiguren/Storylines mehr durchaus auch das Potenzial gehabt, ebenso als 50-Minuten-Format zu glänzen, aber das Kurzweilige und Leichtfüßige steht der Show zweifelsfrei gut zu Gesicht.

      Die Jugenddarsteller bieten vielleicht nicht in jedem Moment ein schauspielerisches Feuerwerk an, aber punkten mit Sympathie und Natürlichkeit. Ein kleiner Kritipunkt meinerseits war anfänglich die Dynamik unter den vier Freunden selbst. DIe bedeutensten Szenen fanden immer "extern" statt und die Beziehungsstruktur der Hauptfiguren untereinaner hing noch ein wenig unkommentiert in der Luft (Cheese tat das leider auch noch bis zum Schluss), doch dahingehend haben die Autoren dann vor allem in den beiden letzten Folgen einiges angeboten. Die Möglichkeiten waren zeitlich ja auch ein wenig limitiert.

      Definitiv eine starke Grundlage für weitere Staffeln der Serie. Sollte man noch ein/zwei Seasons auf dem Niveau präsentieren können, darf sich die Show ohne Zweifel zur Serien-Dramedy-Elite zählen. Habe mich in diesem Genre seit Shameless nicht mehr sofort so wohl gefühlt.






      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bavarian“ ()

      Freut mich, dass die Serie dir auch gefallen hat. Die Startschwierigkeiten kann ich nachvollziehen, aber da konnte ich nach Sichtung der kompletten Staffel problemlos drüber hinwegsehen. Aber wirklich schön, dass es dir gefallen hat, aber das war ja fast schon klar :D
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

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