Jon Snow - Spin-off

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    Es gibt 29 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Jon Snow - Spin-off

      HBO's Erweiterung des "Game of Thrones"-Universums wird nun doch eine Sequel-Serie beinhalten. Wie der Hollywood Reporter berichtet, ist ein Spin-off mit Kit Harrington als 'Jon Snow' offiziell in Arbeit. Das Projekt befindet sich noch in einem "frühen Stadium der Entwicklung," aber dies ist eine große Ankündigung für Fans, die nach dem Ende von "Game of Thrones" mehr wollen.

      Klingt erstmal wie ein Aprilscherz.
      da scheint seine Karriere wohl nicht so zu laufen wie gewünscht, zumindest hatte er doch nach dem Ende der Serie mehrfach betont er würde die Rolle nie wieder spielen.
      My name is John Crichton. I'm lost. An astronaut. Shot through a wormhole. In some distant part of the universe.Trying to stay alive. Aboard this ship. This living ship. Of escaped prisoners. My friends. If you can hear me. Beware. If I make it back. Will they follow? If I open... the door. Are you ready? Earth is unprepared. Helpless. For the nightmares I´ve seen. Or should I stay? Protect my home? Not show them...you exist? But then you'll never know...the wonders I´ve seen!

      Gambit schrieb:

      [...] aber dies ist eine große Ankündigung für Fans, die nach dem Ende von "Game of Thrones" mehr wollen.


      Wirklich? Es gab Fans, die "mehr wollten"?
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      John Crichton schrieb:

      Klingt erstmal wie ein Aprilscherz.
      da scheint seine Karriere wohl nicht so zu laufen wie gewünscht, zumindest hatte er doch nach dem Ende der Serie mehrfach betont er würde die Rolle nie wieder spielen.


      "Kit Harington macht nach „Game of Thrones“-Finale einen Entzug" hat wohl wieder Lust auf Alkohol. :P
      1. Love, Death & Robots S3 2. Ich bin eine Spinne, na und? 3. Jujutsu Kaisen S1 4. Invincible 5. The Legend of Vox Machina

      John Crichton schrieb:


      da scheint seine Karriere wohl nicht so zu laufen wie gewünscht

      Ich wüsste jetzt auch nicht wo er jemals als Schauspieler einem Film einen gewissen Stempel aufdrücken konnte. Der ist doch austauschbar wie es selten ein Actor ist. Ich würde sogar behaupten, wenn er Pech bei der Rollenauswahl hat, dann ist er schneller weg vom Fenster als früher ein Freddie Prinze jr.

      Manche tun sich generell schwer nach einer erfolgreichen Serie weiter eine Karriere aufzubauen. Kiefer Sutherland, William Petersen oder Ed O’Neill. Die letzten beiden sind ein gutes Beispiel. Die sind dann auch wieder in die Serienwelt zurückgekehrt, weil es mit Filmen nicht so geklappt hat.
      Den Blick immer ein wenig auf den "etwas anderen Film" gerichtet!

      Burning schrieb:

      Ne, lass mal. Danke.


      Am liebsten erinnere ich mich ja immer noch daran zurück, wie Kit Harrington damals den enttäuschten Zuschauern sprichwörtlich entgegengeworfen hat, dass sie sich ficken gehen sollten, denn er sei stolz auf das, was sie gemacht haben.

      Fein, kannst ja sein. Ich wär's nicht, aber darüber kann man ja diskutieren. Jedoch, wenn Verachtung alles ist, was ich als treuer Zuschauer von dir bekomme, nur weil ich es nicht geil fand, dann kannst dir deine neue Serie sonst wohin stecken. Oder dich eben selbst ficken gehen.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      Data schrieb:

      Am liebsten erinnere ich mich ja immer noch daran zurück, wie Kit Harrington damals den enttäuschten Zuschauern sprichwörtlich entgegengeworfen hat, dass sie sich ficken gehen sollten, denn er sei stolz auf das, was sie gemacht haben.

      Eben. Zum Ende der Serie war er ja so ziemlich der lauteste, der gegen die Fans geschossen hat. Er kann ja auch auf die viele Arbeit, die darein geflossen ist, stolz sein, hat ja nie jemand abgestritten, dass es ein riesiger Aufwand war (von den Drehbüchern am Ende vielleicht mal abgesehen :uglylol: ), aber dann ist halt die Frage, in wie weit sich die Zuschauer daran noch erinnern und dann auch deswegen evtl. nicht einschalten. Hoffen wir für ihn mal, dass es nicht allzu viele sind.

      Aber davon mal abgesehen, warum nimmt man ausgerechnet Jon Snow, wenn man zu bekannten Figuren ein Spin-Off entwickelt? Der ist doch mit der uninteressanteste Charakter, der zuletzt in Westeros rumgelaufen ist. Von dem ebenso uncharismatischen Kit Harington mal abgesehen. Generell geht mir dieses ganze Spin-Off-Gedöns, das 'HBO' seit neuestem fährt ziemlich auf den Zeiger. Früher hatten die das auch nicht nötig bei erfolgreichen Serien. Man stelle sich mal vor, 2008 oder 2009 hätte es ein Spin-Off zu "The Sopranos" gegeben oder eines zu "Veep" oder "Six Feet Under". Mittlerweile kann man sich ja nicht mal mehr sicher sein, dass da nicht vielleicht doch noch was kommt.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Burning schrieb:

      aber dann ist halt die Frage, in wie weit sich die Zuschauer daran noch erinnern und dann auch deswegen evtl. nicht einschalten. Hoffen wir für ihn mal, dass es nicht allzu viele sind.

      Wenn ich mir den "House of Dragons"-Thread so ansehe, fürchte ich, dass deine Hoffnungen nicht unbedingt Erfüllung finden werden ...

      Burning schrieb:

      Aber davon mal abgesehen, warum nimmt man ausgerechnet Jon Snow, wenn man zu bekannten Figuren ein Spin-Off entwickelt?

      Größte Identifikationsfigur und beliebteste Figur nach Daenerys. Und Emilia Clarke hat auf die Rolle wohl weniger Bock bzw. braucht das Geld nicht so dringend. Der Rest ist anderweitig beschäftigt (Familiengründung, Abgrenzung von GoT, generell hohe Geldforderungen, etc.).

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Naja, Kit ist ja demnächst bei Marvel unterwegs, wobei sich zeigen wird, wie groß es am Ende ausfallen wird.

      Ich jedenfalls muss nicht sehen, wie er im Norden nun lebt. Klar kann man da viele kleine Geschichten basteln, das kann auch interessant sein, aber nach der Größe von Game of Thrones, wo ja im Prinzip sehr viel auf dem Spiel stand, wird das vermutlich für viele nur enttäuschend.

      Snows Ende finde ich gut so, wie es ist. Ich brauche da nicht mehr.

      GregMcKenna schrieb:

      Burning schrieb:

      Aber davon mal abgesehen, warum nimmt man ausgerechnet Jon Snow, wenn man zu bekannten Figuren ein Spin-Off entwickelt?

      Größte Identifikationsfigur und beliebteste Figur nach Daenerys.


      Beliebteste Figur?

      Ich wage mal zu behaupten, dass selbst eine Cercei mehr Interesse und Identifikation bei den meisten Zuschauern hervorgerufen hat, als Jon Snow. Wenn ich mir den Hauptcast nochmals vor Augen führe, würde ich sogar noch weitergehen und sagen, dass so ziemlich jede Figur im Thrones-Universum interessanter und beim breiten Publikum beliebter war, als die Schneeflocke mit dem einen Gesichtsausdruck. Was ist mit Tyrion? Oder Jamie? Arya oder Brienne? Selbst wiederkehrende Charaktere wie Varys, der Hund, Tywin, Littlefinger, Shae und, und, und.

      Yo doch, ich denke @Burning hat da einen Punkt getroffen. Jon Snow ist die mit Abstand wohl langweiligste Wahl, die man für ein direktes Spin-Off treffen konnte, gepaart mit dem vielleicht schwächsten Mitglied der Originalbesetzung. Ein Pech für die Beteiligten, dass man die besten Figuren allesamt hat leider das Zeitliche segnen lassen.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Data schrieb:

      Ich wage mal zu behaupten, dass selbst eine Cercei mehr Interesse und Identifikation bei den meisten Zuschauern hervorgerufen hat, als Jon Snow. Wenn ich mir den Hauptcast nochmals vor Augen führe, würde ich sogar noch weitergehen und sagen, dass so ziemlich jede Figur im Thrones-Universum interessanter und beim breiten Publikum beliebter war, als die Schneeflocke mit dem einen Gesichtsausdruck. Was ist mit Tyrion? Oder Jamie? Arya oder Brienne? Selbst wiederkehrende Charaktere wie Varys, der Hund, Tywin, Littlefinger, Shae und, und, und.

      Wir werden da bei unterschiedlichen Meinungen bleiben, denke ich. Denn es gibt kein Gradmaß, das allgemeingültig die Beliebtheit aller GoT-Charaktere misst. Aber selbst dann sind Interesse und Identifikation immernoch himmelweit unterschiedliche Dinge. Star Wars beweist ja gerade einmal mehr, dass interessante Figuren nicht zwingend identifikationsfähig sein müssen (Boba Fett) oder dass identifikationsfähige Figuren nicht zwingend interessant sein müssen (der Mandalorianer). Ich wage mal zu behaupten, dass es das Schicksal von Nebenfiguren ist, interessant zu sein aber als Hauptfiguren komplett zu versagen (siehe Jack Sparrow in seinen Solo-Filmen) eben genau weil dieser Widerspruch existiert. Und ich habe Jon Snow mit Absicht nicht als "interessant" beschrieben. :P

      Damit fallen Figuren wie Brienne, Varys, der Hund, Tywin, Littlefinger und Konsorten schon weg. Lediglich den Stark-Kids könnte man ein Spin-Off gönnen aber Sophie Turner ist mit Familiengründung beschäftigt, Maisie Williams will alles machen solange es nix mit GoT zu tun hat und dann bleibt ja nicht mehr viel.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Ich find Jon zwar auch uninteressant, aber zu behaupten er wäre unbeliebt ist schon ziemlicher Blödsinn.

      Jon war ein Fanliebling, sei es nur dadurch das er quasi in allen schlachten und großen Actionszenen mit bei war.

      Man hat es ja deutlich gesehen an hand der Reaktionen auf

      Spoiler anzeigen
      ​Seinen Tod in Season 5 und die Freude vieler bei seiner wiederauferstehung in S6.

      GregMcKenna schrieb:

      Data schrieb:

      Ich wage mal zu behaupten, dass selbst eine Cercei mehr Interesse und Identifikation bei den meisten Zuschauern hervorgerufen hat, als Jon Snow. Wenn ich mir den Hauptcast nochmals vor Augen führe, würde ich sogar noch weitergehen und sagen, dass so ziemlich jede Figur im Thrones-Universum interessanter und beim breiten Publikum beliebter war, als die Schneeflocke mit dem einen Gesichtsausdruck. Was ist mit Tyrion? Oder Jamie? Arya oder Brienne? Selbst wiederkehrende Charaktere wie Varys, der Hund, Tywin, Littlefinger, Shae und, und, und.

      Wir werden da bei unterschiedlichen Meinungen bleiben, denke ich. Denn es gibt kein Gradmaß, das allgemeingültig die Beliebtheit aller GoT-Charaktere misst. Aber selbst dann sind Interesse und Identifikation immernoch himmelweit unterschiedliche Dinge. Star Wars beweist ja gerade einmal mehr, dass interessante Figuren nicht zwingend identifikationsfähig sein müssen (Boba Fett) oder dass identifikationsfähige Figuren nicht zwingend interessant sein müssen (der Mandalorianer). Ich wage mal zu behaupten, dass es das Schicksal von Nebenfiguren ist, interessant zu sein aber als Hauptfiguren komplett zu versagen (siehe Jack Sparrow in seinen Solo-Filmen) eben genau weil dieser Widerspruch existiert. Und ich habe Jon Snow mit Absicht nicht als "interessant" beschrieben. :P

      Damit fallen Figuren wie Brienne, Varys, der Hund, Tywin, Littlefinger und Konsorten schon weg. Lediglich den Stark-Kids könnte man ein Spin-Off gönnen aber Sophie Turner ist mit Familiengründung beschäftigt, Maisie Williams will alles machen solange es nix mit GoT zu tun hat und dann bleibt ja nicht mehr viel.


      Du, wegen mir braucht es gar kein Spin-Off irgendeiner der Figuren. Ich sage nur, dass Jon Snow der Letzte wäre, den ich hierzu heranziehen würde.

      Ob der Charakter nun beliebt war, keine Ahnung. Ich kann natürlich nur von mir selbst sprechen, bin aber durchaus der Ansicht, dass Beliebtheitsgrad daran geknüpft ist, wie sehr das Publikum am Charakter interessiert ist. Ist vielleicht auch eher so ein Fall von einem (erhofften) Lead, der im Laufe der Serie von fast seinem gesamten supporting cast überholt wurde. Die eingeschränkten Fähigkeiten von Harrington haben der Sache wohl auch nicht geholfen.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      Jon Snow und dessen Herkunft war eines DER Geheimnisse der Show. Über das teilweise dilettantische Writing kann man sich gerne streiten. Gerade auch was dann den „großen“ reveal betrifft. Trotzdem glaube ich das man aus der Geschichte sicher noch was rausholen kann, ich mein sogar Tyrion, der wahrscheinlich mit Rob Stark lange der puplikums Liebling war, war gegen Ende nur noch ein dümmlcher Schatten seiner selbst.

      riggo schrieb:

      Jon Snow und dessen Herkunft war eines DER Geheimnisse der Show. Über das teilweise dilettantische Writing kann man sich gerne streiten. Gerade auch was dann den „großen“ reveal betrifft. Trotzdem glaube ich das man aus der Geschichte sicher noch was rausholen kann, ich mein sogar Tyrion, der wahrscheinlich mit Rob Stark lange der puplikums Liebling war, war gegen Ende nur noch ein dümmlcher Schatten seiner selbst.


      Achja, wenn ich von interessant spreche, dann beziehe ich mich damit natürlich auf die Persönlichkeit des Charakters bzw. auf das Schauspiel des Darstellers. Natürlich ist Snows Hintergrund ein Schwerpunkt der Thrones-Mythologie. Aber in der Art, wie er dargestellt wurde, wurde er doch leichtermaßen von vielen - wenn nicht allen - der restlichen Charaktere überschattet.

      Vielleicht drücke ich mich damit klarer aus.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Data schrieb:

      Vielleicht drücke ich mich damit klarer aus.

      Schon. Aber lass es mich anders formulieren - zumindest in meiner Argumentation: Interessant zu sein ist einer guten Hauptfigur direkt abträglich. Das ist die sog. "Avatar-Theorie": Je "leerer" eine Hauptfigur ist, desto eher kann sich ein Zuschauer mit ihr identifizieren. Link oder Gordon Freeman sind bei Videospielen eine extreme Ausformung dieser Theorie. Sie sprechen nicht, sie sind komplett der Spieler. Bei Filmen wird das vor allem mit Action-Stars wie Bruce Willis, Keanu Reeves oder Arnold Schwarzenegger erklärt, die auch nicht gerade große Mimen waren oder sind - und es sich daher für Zuschauer einfacher ist, in sie hineinzuversetzen. Weitere Beispiele sind der eher farblose Luke Skywalker oder auch der eher nichtssagende William Turner, die neben großartigen Nebenfiguren wie Solo oder Sparrow zu verblassen scheinen. Macht man diese Nebenfiguren jedoch zu Hauptfiguren, funktionieren sie nicht mehr ansatzweise so gut - weil man sich mit ihnen identifizieren muss. Was aber einen Widerspruch bildet.

      Oder anders ausgedrückt: "Jon Snow - Spin Off" klingt gerade sehr danach, als ginge es im Spin-Off um Snow. Vielleicht ist das aber der Trugschluss: Snow ist (wieder einmal) nur ein leeres Gefäß und die Nebenfiguren werden neben ihm so richtig interessant ...

      Vielleicht aber auch nicht. :D

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Mich interessiert das Prequel ehrlich gesagt auch nicht sonderlich (da hätte mich sogar Bloodmoon mehr interessiert).

      Nördlich der Mauer, wo Jon ja am Ende hingegangen ist, ist die große Bedrohung ala White Walker hergestellt und die Nachtwache existiert auch nicht mehr in der Form dass sie eine Bedrohung für den "eidbrüchigen" Jon darstellen könnte (sie war am Ende stark dezimiert, anführerlos und auch Bran wird wenig Interesse daran haben, Jon hinrichten zu lassen). Nördlich der Mauer wirds vermutlich nicht viel geben als Jon der mit Wildlingen lebt (und ganz ehrlich da hätte ich mehr Interesse an Tormund als Charakter als an Jon).

      Ich kanns mir im Moment nicht wirklich vorstellen, was die Handlung sein soll.
      @GregMcKenna: Ich verstehe die Theorie, aber so wie du das beschreibst, hört sich das so an, als wäre es unmöglich, eine interessante Hauptfigur zu haben, die von gleichermaßen interessanten Nebenfiguren unterstützt wird. Dazu gab es in den letzten 20 Plus Jahren einfach zu viele Serien mit Protagonisten wie Tony Soprano, Walter White oder dergleichen, die diese Theorie direkt widerlegt haben.

      Auch beim Film könnte ich jetzt anfangena auf Schwarzenegger mit Pacino zu kontern, aber letztlich argumentieren wir hier dann mit einzelnen Anekdoten, die mal die eine und mal die andere Seite des Arguments stützen. Direkt jetzt auf das Thema bezogen, haben wir schon gesehen, wozu Jon Snow fähig ist - und dass er als Lead für eine Serie eigentlich mitunter am wenigsten anzubieten hat.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase