The Iron Claw (Zac Efron, Jeremy Allen White)

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    Es gibt 17 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bavarian.

      The Iron Claw (Zac Efron, Jeremy Allen White)

      Bewertung für "The Iron Claw". 2
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      Richtig viel hab ich leider über den Film noch nicht gefunden. Es geht um die "von Erich" Familie und ihre ziemlich tragische Familiengeschichte.

      de.wikipedia.org/wiki/Von_Erich_(Familie)

      imdb.com/title/tt21064584/?ref_=nm_flmg_act_2

      1. Bild von Zac Efron inmagazine.ig.com.br/post/Zac-…or-no-filme-The-Iron-Claw


      Die Hauptrollen spielen:

      Zac Efron (Baywatch, Highschool Muscial)
      Jeremy Allen White (Shameless, The Bear)


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      Mir als altem Wrestlingfan (auch wenn ich das aktuelle geschehen nicht mehr wirklich verfolge, hier und da mal bisschen All Elite Wrestling) hat schon "The Wrestler" und natürlich die Doku Serie "The Dark Side of the Ring" sehr gut gefallen. Deshalb bin ich da auch gleich hellhörig geworden, als ich letztens über ein Bild von Zac Efron, gestolpert bin auf dem es so aussieht als hätte er ziemlich an Wachsturmshormonen genascht und dort stand das hätte er für die Rolle als "Kevin von Erich" gemacht.
      "Rappen kann tödlich sein - Autofahren auch"


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Bin erst einmal froh das man sich überhaupt dem Thema widmet, gerade das Wrestling Business der 80ger und 90ger Jahre hat so viele tragische Schicksale zu bieten das man da eine ganze Reihe von Filmen produzieren kann.
      Du schaust gerne hier vorbei und möchtest uns unterstützen?
      Das wäre dann aber wirklich eine der ersten A24-Produktionen, welche bei uns nicht veröffentlicht werden würde. Zudem ist das Thema Wrestling extrem stark in DEU verankert. Nicht umsonst gibt es kommendes Jahr den ersten PPV der WWE in Berlin. :D

      Das Thema ist brillant gewählt. Wenn du was zu erzählen hast, dann über die von Erichs.

      Zac Efron & Jeremy Allen White wollen übrigens für die WWE in den Ring steigen!

      Quelle: comingsoon.net/movies/news/139…r-wwe-after-the-iron-claw

      Wenn Vince McMahon (also der frühere WWE-Boss, ich weiß ehrlich gesagt nicht was er aktuell nach der Fusion noch ist) noch kreativ was zu sagen hätte (was er mittlerweile wirklich nicht mehr hat), dann hätte er bestimmt nach diesen Aussagen schon ein entsprechendes WrestleMania-Hauptmatch im Auge. :uglylol:

      VHS - DVD - Blu-ray - UHD
      Ric Flair haben sie scheinbar vergeigt!



      Das Original ist halt schwer zu kopieren:

      VHS - DVD - Blu-ray - UHD
      The Iron Claw geht unter die Haut und macht zum Ende hin stark betroffen. Wenn das männliche Familienoberhaupt einst einen Traum hatte, diesen jedoch nie erreichen konnte und dann seine Söhne dazu drängt, diesen zu erreichen, dann ist die Tragödie nahezu schon vorprogrammiert. Doch was den Ehrich-Brüdern im Wrestling passierte ist beinahe schon zu viel um wahr zu sein.

      Trauer, schwere Schicksalsschläge, ein Vater, den man um jeden Preis stolz machen möchte, dabei jedoch nicht merkt, wie sehr dieser einen unterdrückt und verhindert, dass eigene Leben selbst zu gestalten. The Iron Claw schneidet viele Themen an, manche zwar nur etwas zu oberflächlich, doch insgesamt weiß der Film seine Stärken gekonnt auszuspielen. Das liegt nicht nur an der packenden, emotionalen Geschichte, sondern auch an den erstklassigen Darstellern. Von Holt McCallany über Harris Dickinson und Jeremy Allen White bis hin zu Zac Efron, der hier wohl die großartigste Darbietung seiner Karriere hingelegt hat. Jeder einzelne bringt so viele Emotionen und körperliche Präsenz auf die Leinwand, dass man fast nicht anders kann, als sich in dieser tieftraurigen Geschichte voller Elend und Trauer zu verlieren.

      The Iron Claw ist sensibel, schreckt aber auch nicht davor zurück in den richtigen Momenten den Finger in die Wunde zu legen und zu zeigen, unter was für Verhältnissen diese Familie lebte und litt. In der ersten Hälft nimmt der Film sich besonders viel Zeit und baut die Figuren auf, lässt sie wachsen und sich in ihren vorgegebenen Bahnen selbst verwirklichen. In der zweiten Hälfte wird das Tempo dann ordentlich angezogen, so, dass manches etwas zu schnell Schlag auf Schlag kommt.

      Insgesamt jedoch großartiges Gefühlskino, das zuweilen zugegebenermaßen etwas manipulativ daherkommt, das aber so geschickt macht, dass die Manipulation willkommen ist.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Ein hervorragender Film, der für jeden ein Mahnbild sein sollte, der ebenfalls mit einer autoritären Vaterfigur zu kämpfen hat. "The Iron Claw" zeigt eine harte und grausame Welt, sowohl im Wrestling als auch im Familiendrama im Allgemeinen, und eine Traurigkeit, die sich durch den ganzen Film zieht. Das Herzstück des Sport-Dramas ist allerdings die Geschichte der Brüderlichkeit, und die brillant eindrucksvollen Leistungen der Darsteller.
      s-l500
      Iron Claw hat weder die stärkste Inszenierung, noch das beste Drehbuch. Doch der Film weiß, wo seine Stärken liegen, beschränkt sich auf das Wesentliche und macht damit alles richtig. Eine unfassbare Familiengeschichte voller Tragödien und Schicksalsschlägen. Manchmal braucht es gar nicht so viel, wenn die Geschichte selbst bereits genug Emotion und Wucht bereithält. Und das tut diese Story voller Leid, Aufopferung, Druck, Getriebenheit und Obsession. Im, aber noch viel mehr neben dem Ring. Denn Sportdramen sind dann am besten, wenn sie den Sport per se kaum inszenieren müssen, weil der Mensch im Mittelpunkt steht. Ganz in dem Sinne geht Iron Claw zu Werke.

      Der aufgepumpte Zac Efron ist hier bestens besetzt. Ein gar liebliches Mindset, das aus High School Musical-Gefilden stammen könnte, im Körper einer verdammten Maschine. Herrlich. Und auch Jeremy Allen White spielt wie immer top, der scheinbar wirklich in jeder Serien- und Filmwelt in die abgefucktesten Familien hineingeboren wird. Arme Sau.

      Zwar hatte ich in meinen Jugendjahren viel für Wrestling übrig und fand es reizvoll, auf diesem Wege mal wieder in diese Welt einzutauchen, doch ein fehlender Bezug zur Materie sollte dem ganzen keinen Abbruch tun. Und schön, dass der Film in ein paar Nebensätzen aufgreift, was diesen Schaukampf-Sport auszeichnet, denn wer hier mit "Das ist doch eh alles Fake" argumentiert, hat nicht verstanden, um was es bei Wrestling eigentlich geht.

      Die Geschichte hat mich durchaus mitgenommen. Der Familienfluch, der in Wahrheit kein Fluch ist. Von dem man sich durch die richtigen Erkenntnisse und Entscheidungen befreien kann, so steinig und blutig der Weg bis dahin auch sein mag.

      Ein gefühlvoller Dropkick, der mitreißt. Und gute Güte, ganz viel Liebe für diese arschgeilen Standbilder in den Credits. :love: