Dracula – Die Auferstehung
Am Freitag im Kino gesehen und uff. Ich weiß gar nicht so genau wie ich den Film bewerten soll.
Zuerst, wer hier nen Horrorfilm wie etwa Nosferatu erwartet, ist hier definitiv falsch.
Luc Besson präsentiert seinen "Dracula" eher als Drama um einen Mann, der seit Jahrhunderten seiner Liebe nachtrauert, mit der Kirche gebrochen hat und keine Ende findet, weil er als Fluch zur Unsterblichkeit verdammt ist. Blutig geht's eher wenig im Film zu, dafür nimmt der Film nach einem wirklich Atmosphärisch dichten und beeindruckenden ersten Akt, im zweiten Akt ne ziemlich wired Wendung. Denn plötzlich präsentiert und Luc Besson hier nahezu schon fast ne Komödie, die mit allerlei Humor daher kommt, der sogar größtenteils wirkt. Gleichzeitig aber gibt es auch viele Szenen die schon irgendwie komplett aus ddn Film reißen, etwas die Alles betörende Perfume - Szene die irgendwie komplett sinnfrei und out of character wirkt.
Auch das eher bescheidene CGI der Dämonen-Helfer haben mich immer wieder rausgerissen aus dem Film.
Dazu gibt ea dann auch etliche Logiklöcher, die auch nie beantwortet werden.
Zum großen Finale wird es dann auch ziemlich unübersichtlich und Besson macht viel zu viele Türen auf nur um sie dann offen zu lassen. Ich sag nur Kinder am Ende (wo kamen dafür denn plötzlich die Erklärungen her?).
Schauspielerisch gibt es Höhen und Tiefen. Hauptdarsteller Caleb Landry Jones liefert ne gute Performance als Dracula ab. Christoph Waltz spielt halt wie immer Christoph Waltz im Film ohne groß gefordert zu sein. Der Rest des Cast spielt solide.
Die Ausstattung ist wie man es von einem Luc Besson Film erwartet toll. Die CGI annehmbar, bei dem Budget wäre aber deutlich mehr drin gewesen meiner Meinung nach.
Der starke erste Akt, wird abgelöst von einem soliden zweiten Akt der ungewohnt neue Richtungen einschlägt. Wäre dir dumme Story mit dem Perfüme nicht gewesen, hätte mich der akt sogar bestens unterhalten. Akt 3 wirkt dann gehetzt und eher einfallslos und kommt ziemlich Spannungsarm daher.
Insgesamt ist der Film aber durchaus unterhaltsam und mit einer der besseren Filme von Luc Besson seit Jahrzehnten. Auch wenn der Soundtrack irgendwie stark an Francis Ford Coppolas 92 Hit angelehnt ist und sich nicht einmal die Mühe macht, dies zu verbergen.
Man sollte nur keine Horrorfilm mit viel Blut erwarten, dann kann man an diesen Dracula seinen Spaß finden.
Am Freitag im Kino gesehen und uff. Ich weiß gar nicht so genau wie ich den Film bewerten soll.
Zuerst, wer hier nen Horrorfilm wie etwa Nosferatu erwartet, ist hier definitiv falsch.
Luc Besson präsentiert seinen "Dracula" eher als Drama um einen Mann, der seit Jahrhunderten seiner Liebe nachtrauert, mit der Kirche gebrochen hat und keine Ende findet, weil er als Fluch zur Unsterblichkeit verdammt ist. Blutig geht's eher wenig im Film zu, dafür nimmt der Film nach einem wirklich Atmosphärisch dichten und beeindruckenden ersten Akt, im zweiten Akt ne ziemlich wired Wendung. Denn plötzlich präsentiert und Luc Besson hier nahezu schon fast ne Komödie, die mit allerlei Humor daher kommt, der sogar größtenteils wirkt. Gleichzeitig aber gibt es auch viele Szenen die schon irgendwie komplett aus ddn Film reißen, etwas die Alles betörende Perfume - Szene die irgendwie komplett sinnfrei und out of character wirkt.
Auch das eher bescheidene CGI der Dämonen-Helfer haben mich immer wieder rausgerissen aus dem Film.
Dazu gibt ea dann auch etliche Logiklöcher, die auch nie beantwortet werden.
Zum großen Finale wird es dann auch ziemlich unübersichtlich und Besson macht viel zu viele Türen auf nur um sie dann offen zu lassen. Ich sag nur Kinder am Ende (wo kamen dafür denn plötzlich die Erklärungen her?).
Schauspielerisch gibt es Höhen und Tiefen. Hauptdarsteller Caleb Landry Jones liefert ne gute Performance als Dracula ab. Christoph Waltz spielt halt wie immer Christoph Waltz im Film ohne groß gefordert zu sein. Der Rest des Cast spielt solide.
Die Ausstattung ist wie man es von einem Luc Besson Film erwartet toll. Die CGI annehmbar, bei dem Budget wäre aber deutlich mehr drin gewesen meiner Meinung nach.
Der starke erste Akt, wird abgelöst von einem soliden zweiten Akt der ungewohnt neue Richtungen einschlägt. Wäre dir dumme Story mit dem Perfüme nicht gewesen, hätte mich der akt sogar bestens unterhalten. Akt 3 wirkt dann gehetzt und eher einfallslos und kommt ziemlich Spannungsarm daher.
Insgesamt ist der Film aber durchaus unterhaltsam und mit einer der besseren Filme von Luc Besson seit Jahrzehnten. Auch wenn der Soundtrack irgendwie stark an Francis Ford Coppolas 92 Hit angelehnt ist und sich nicht einmal die Mühe macht, dies zu verbergen.
Man sollte nur keine Horrorfilm mit viel Blut erwarten, dann kann man an diesen Dracula seinen Spaß finden.