Wicked: Teil 2 (engl.Wicked: For Good)

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      Wicked: Teil 2 (engl.Wicked: For Good)

      Nachdem großen Erfolg von "Wicked: Part I" kommt bereits diesen November pünktlich zu Thanksgiving die Fortsetzung "Wicked: For Good" in die Kinos.

      Als Risiko-Projekt ließ Universal die zwei Filme back-to-back drehen.

      Nachdem "Wicked Part 1" nun weltweit 744 Mio. Dollar eingespielt hat und 10 Oscar Nominierungen (2 Oscars gab es als Gewinn) holte, dürfte man nun bei Universal gelassen auf den zweiten Teil blicken.


      Für "Wicked for Good" zeichnet sich ebenfalls Regisseur Jon M. Chu verantwortlich. Cynthia Erivo und Ariana Grande die beide mit je einer Oscar Nominierung belohnt wurden, sind auch im zweiten Teil natürlich wieder zu sehen.

      Nachdem Cliffhanger Ende von Teil 1, wird die Geschichte nun fortgesetzt.

      Der Kinostart ist in Amerika für den 21.11.2025 vorgesehen. Der deutsche Kinostart ist für den 20.11.2025 geplant.

      Ein erstes Poster wurde nun veröffentlicht.

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      "Wicked: For Good" rüstet sich für gigantisches Opening Weekend


      Der zweite Akt der Wicked Saga setzt große Ausrufezeichen an den amerikanischen Kinokassen. In den Mitternacht-Previews in der vergangenen Nacht kamen 30,8 Mio. Dollar zusammen. Dies ist die zehntbeste Preview überhaupt an den amerikanischen Kinokassen, dessen weiteren Plätze der Top 10 sonst nur von Marvel, Star Wars und Harry Potter besetzt sind.

      Damit sind die Zeichen für einen gigantisches Startwochenende gesetzt. Prognosen gehen von einem opening zwischen 130 und 160 Mio. Dollar aus.
      "Wicked: For Good" startet weltweit mit 226 Mio. Dollar


      Die grüne Hexe meldet sich Umsatzstark zurück und legt den zweitbesten Kinostart des Jahres hin.

      In Amerika kamen am Wochenende vor den Thanksgiving Feiertagen nach ersten Schätzungen 150 Mio. Dollar zum Start zusammen. Dies ist das zweitbeste Opening im Jahr 2025 nach "Minecraft The Movie".

      International lief es etwa bescheidener mit umgerechnet 76 Mio. Dollar zum Start.

      Vor allem in Amerika dürfte der Film über das lange 5 Tage Thanksgiving Weekend noch einiges Geld einspielen auch wenn die Kritiken zum zweiten Teil ein wenig schlechter ausfallen als beim ersten Teil, was aber auch beim Musical ansich nicht anders ist.

      Das Budget des Films liegt bei 150 Mio. Dollar. Teil 1 spielte weltweit 760 Mio. Dollar ein.


      Nach den ersten Wochenende liegt man nun bei 226 Mio. Dollar.
      Wicked: For Good war mein neunter (und damit wohl letzter) Kinobesuch des Jahres. War mir wichtig, diesen noch auf der Leinwand zu sehen, weil ich den ersten Teil für eine grandiose Überraschung hielt, der meine Fan-Wünsche allesamt erfüllte und dann noch einen drauf setzte.

      Der zweite Film hinkt da etwas hinterher. Ich dachte, der Film war sehr gut bis zu einem gewissen Punkt - und dann hat man allerdings zu viel gewollt und konstruiert. Nicht jeder Charakter und jeder plot point vom Wizard of Oz braucht eine erklärte origin story - und schon gar nicht, wenn man es nicht organisch eingebunden bekommt. Das funktionierte mit dem Tornado noch ganz gut (weil es auch storyrelevante Konsequenzen mit sich brachte), aber spätestens wenn man noch einen Grund parat hat, warum der Löwe die Hexe tot haben möchte, wird es ein wenig arg krampfhaft und unschön. Ich denke, das Ganze hätte besser als weniger Prequel funktioniert und wenn man sich stattdessen an einer reinherzigen alternativen Geschichtenerzählung getraut hätte.

      Wicked: For Good funktioniert am Besten, wenn Ariana Grande und Cynthia Eviro als Glinda und Elpheba gemeinsame Screentime haben. Der letzte Shot des Films ist natürlich nicht ganz ohne Kitsch, aber ich muss gestehen, trotzdem effektiv und unglaublich schön. Ich wünschte, die Filme hätten mehr Zeit gehabt, die beiden als bloße, unschuldige Freundinnen zu zeigen, bevor alles in sich zusammenfallen musste.

      Der Film ist tonal nochmal ein ganzes Stück politisch dystopischer als sein Vorgänger, aber ich bin sehr froh, dass Regisseur Jon M. Chu bereit war, hier dunkler und wesentlich unheiterer zu werden. Die Besetzung ist nach wie vor grandios und auch wenn ein Banger wie Defying Gravity ausbleibt, war die Musik weiterhin ein absoluter Erfolg. Ich bin am Ende dann auch echt froh gewesen, dass man aus dem Bühnen-Stück einen Zweiteiler für's Kino gemacht hat, denn der Vorhang, der mit dem Ende des ersten Aktes fällt, kann nicht einen Moment später einfach wieder gehoben werden. Die Fortsetzung wir der Messlatte, die der Vorgänger gesetzt hat, zwar nicht ganz gerecht. Aber das ist in Anbetracht der Stärke von Teil 1, ist das vielleicht auch nicht immer realistisch gewesen.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase