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Der Mieter

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    Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Gambit.

      Der Mieter




      Frankreich 1976

      Darsteller: Roman Polanski, Isabell Adjani
      Regie: Roman Polansi

      Story: Der Angestellte Trelkovsky (Polanski) bezieht eine Wohnung aus der sich die Vormieterin aus dem Fenster stürzte. Trelkovsky beginnt zu halluzinieren, hört Geräusche und die Nachbarn benehmen sich sehr seltsam. Trelkovsky identifiziert sich immer mehr mit der toten Vormieterin, er zieht ihre Kleider an und benutzt ihre Kosmetika. Sein Verfolgungswahn wird so stark, daß er sich schließlich auch aus dem Fenster stürzen will....


      Ein superspannender und verstörender Film. Ein Meisterwerk von Polanski!
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Samo“ ()

      na klaro...was für ein film... das ende hat mich fast aus dem sessel gehauen... den ganzen film wird so eine verstörende spannung aufgebaut und dann dieses ende..wenn ich nur daran denke..einfach nur genial..das ende von sixth sense ist dagegen ein witz

      vergleiche ihn gern mit "Wenn die Gondeln Trauer tragen"..auch hier wird eine solche spannung aufgebaut, die sich dann in einem niederschmetternden ende entlädt


      nach polanskis chinatown und pianist sein bester... find ich wesentlich grusliger als rosemaires baby...und der war schon übelst verstörend.....absoluter geheimtipp


      hab den bis jetzt nur auf vhs,,,die dvd kostet überall 15€ aufwärts...hoffe mal, dass sie irgendwann in eine nice-piece aktion fällt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Professor Chaos“ ()

      hab mir vor 2-3 jahren schon die us dvd gekauft, der mieter ist absolut pflicht. echt genial gespielt von polanski. u.a. mit diesem Film beweisst, das Polanski einfach zu den top regiseuren gehört und alle anderen möchtegern regiseuere können einpacken.

      15/10 Fensterspringern!!!!!
      Komme was wolle ... Ich bin bereit :)
      Ich hab den Film auch vor ein paar Wochen gesehen und muss sagen ... keine leichte Kost. Nichts für Leute die von Haus aus unter Depressionen oder mangelndem Selbstbewusstsein leiden. Eine grandiose Darstellung von Roman Polanski. Irgendwo ein typisch französischer Film und zugleich auch ein typischer Polanski ... langatmig (im positiven Sinn), verstörend, psychisch brutal. :goodwork:
      Stimm ich zu, einer der verstoerendsten Filme, nicht nur von Polanski, auch allgemein. Wie ich schon erwaehnt habe, finde ich auch dass alte Horror/Thriller-Klassiker mehr Spannung und Grusel bieten als Splatter-Filme. Fuer mich jedenfalls. Ein sehr harter Film, auch ohne Splatter, sondern durch Suspense. ;)
      Ein allseits gelobter Streifen und ich werde ihn mir baldmöglichst endlich auch ansehen können.
      Ich bin für pessimistische und verstörende Filme gerne zu haben, es ist einfach immer wieder faszinierend, dass es Filme gibt die derartige Emotionen in uns auslösen können.

      Haben ihn seit dem letzten Beitrag im Jahr 2007 noch einige mehr gesehen?
      Jap, ich hab ihn vor einigen Monaten gesehen.

      Ich mag die alten Sachen von Polanski ganz gerne. Vorallem "Rosemaries Baby" und "Ekel" sind wirklich tolle Werke.

      In diesem Film spielt Roman Polanski selbst die Hauptrolle und spielt unglaublich authentisch und gut. Die Geschichte ist aus der heutiger Sicht nicht gut gealtert, weil diese schon in verschiedenen Variationen erzählt wurden. Letztendlich ist aber die Inszenierung unterhaltsam und spannungsgeladen. Vorallem die Kameraarbeit ist wundervoll.

      Letztendlich ist es ein gelungener Film, doch auch ein Film, dem man sein Alter anmerkt und nicht mehr so aus den Socken haut wie damalsm im Gegensatz zu "Ekel" und "Rosemaries Baby".

      Ich bin gespannt auf Deine Eindrücke, @TLCsick ! :)
      Mein Letterboxd Profil: letterboxd.com/patrick_suite/
      Mal wieder ein Versuch mit Polanski. Diesmal ein Voltreffer. Ich fühle mich bei ihm nicht immer heimisch, doch "Der Mieter" war zweifellos ein atmosphärisches Schwergewicht, das mit seinem letzten Drittel eine regelrechte Sogwirkung erzielte. Die erste Hälfte war soweit solide, die unheilvolle Stimmung kam nicht immer an, manchmal war sie vielleicht sogar zu subtil, zu einem gewissen Unwohlsein konnte aber bereits diese Phase beitragen. Der Grat zwischen Alltag und Wahnsinn war hier äußerst schmal, dank dem beengenden Setting und den schrulligen Figuren, die allesamt für ein ungutes Omen sorgten. Mit der Zeit schraubte man die Intensität jedoch immens nach oben, das Werk nimmt albtraumhafte Züge an und auch in inszenatorischer Hinsicht ließ man nichts anbrennen.

      Dieser Zwiespalt, mit wem hier eigentlich etwas nicht stimmt, war reizvoll, denn es gab zahlreiche Szenen, welche die Figuren und den Verlauf immer wieder in Frage stellen. Und in dieser Hinsicht lässt man sich bis zum Ende hin, und darüber hinaus, genug Spielraum. Dass die Story-Thematik aus heutiger Perspektive vielleicht nicht mehr allzu exklusiv ist, kann man dem Film nur schwer ankreiden, aber die eigene Wahrnehmung ausblenden kann man dann wiederum auch nicht. Macht den Film jedoch nicht unbedingt schlechter. Was mir hier sehr gut gefallen hat ist, dass die Stimmung des Films sehr abrupt schwanken konnte. In einem Moment leidet man mit dem Protagonisten mit, im nächsten fürchtest du dich vor ihm. Ein sehr bizarrer Draht, der hier zur Figur enstand, woran gewiss Polanskis Schauspiel einen großen Anteil hatte. Ein sehr beklemmend wirkender Psycho-Thriller im Horror-Mantel, der nach etwas Anlaufzeit sein Potential voll entfaltet.

      8,00 / 10






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