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Im Westen Nichts Neues

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    Es gibt 13 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von joerch.

      Im Westen Nichts Neues

      Bewertung für "Im Westen nichts Neues" 2
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      Im Westen Nichts Neues




      Der wohl bedeutendste und ehrlichste amerikanische Antikriegsfilm, basierend auf dem Roman von Erich Maria Remarque.

      Der junge Deutsche Paul Bäumer meldet sich gemeinsam mit seinen Klassenkameraden während des ersten Weltkrieges freiwillig an die Westfront. Auf seinen Enthusiasmus folgt durch die brutale Realität schon bald Ernüchterung. Am Schluss steht Paul Bäumers banaler Tod auf dem Schlachtfeld kurz vor Kriegsende. Der wohl bedeutendste und ehrlichste Antikriegsfilm der USA - eine realistische Abrechnung mit dem Ersten Weltkrieg. Basierend auf dem Roman von Erich Maria Remarque vermeidet Regisseur Lewis Milestone jegliche Beschönigung des Kriegs, woraufhin 'Im Westen nichts Neues' in vielen Ländern gekürzt, zensiert und verstümmelt, in Deutschland und Österreich kurze Zeit später verboten wurden. Das Trommelfeuer und die Grabenkämpfe im Schlamm an der französischen Westfront sind beinahe dokumentarisch echt. 'Im Westen nichts Neues' wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet.

      Habe den Film schon seit einigen Jahren nicht mehr gesehen aber am 17 Februar erscheint er endlich auf DVD. Ein wirklich guter Antikriegsfilm.
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      wir haben uns damals den film in der schule angeschaut. ich fand den sehr realistisch und toll gespielt. natürlich kommt es heutzutage anders rüber, da die Special Effects gleich 0 sind, ist ja auch klar, bei einem film aus den 30 :confused:



      Most Wanted 2009
      01. Gran Torino
      02. X-Men Origins: Wolverine
      03. Crank 2: High Voltage
      04. Milk
      05. Defiance
      06. Underworld: Rise Of The Lycans
      07. RockNRolla
      08. Punisher: War Zone
      09. Watchmen
      10. Knowing

      Top 10 2009
      01. The Curious Case Of Benjamin Button
      02. Lost - Season 5
      03. Gran Torino
      04. The Wrestler
      05. 24 - Season 7
      06. Frost/Nixon
      07. X-Men Origins: Wolverine
      08. Taken
      09. Prison Break - Season 4
      10. Heroes - Season 3

      Ich hab den alten "Im Westen nichts Neues" zwei mal auf Arte gesehen.
      Kann nur sagen, ein sehr ungeschminkter Film, der uns nichts verheimlicht und nichts glorifiziert. Der Krieg wird so dargestellt wie er wirklich ist - widerlich und sinnlos.
      Klasse Film der seine altersbedingten Schwächen bei Optik und Special Effects dank hohem Anspruch und tiefsinniger Botschaft wieder wett macht.
      Original von Blade
      wir haben uns damals den film in der schule angeschaut. ich fand den sehr realistisch und toll gespielt. natürlich kommt es heutzutage anders rüber, da die Special Effects gleich 0 sind, ist ja auch klar, bei einem film aus den 30 :confused:


      Es gibt eine Neuverfilmung des Stoffes aus den 70ern meine ich - obwohl da "Special Effects" drin sind, kann der dem Original nicht das Wasser reichen! Wenn ein guter Anti-Kriegsfilm für dich aus Bomben und Blut besteht, dann bist du bei diesem Film sicherlich falsch!

      Dabei ist eine der "dramatischsten" Szenen eine ganz ruhige - Die Sache mit den Stiefeln
      Spoiler anzeigen
      von dem Typen der seine Beine verliert!
      Das find ich härter als jeden zerfetzten Menschen!

      Was auch erstaunlich ist - ein US-Film aus den 30ern, in dem die Deutschen Soldaten nicht als Monster oder Böse dargestellt werden, sondern als das was sie sind - junge Menschen, die nichts dazu können!!!

      9 von 10
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      das habe ich ja nicht gemeint...
      ich meine nur, wenn man sich die ganz alten filme ansieht, dann kommt es auch anders rüber, ganz anders. hätte ich den film früher gesehen, so in den 80 dann wäre das auch anders...
      die Special Effekts sind auch nicht das problem, der war auch so schon ziemlich naiv!



      Most Wanted 2009
      01. Gran Torino
      02. X-Men Origins: Wolverine
      03. Crank 2: High Voltage
      04. Milk
      05. Defiance
      06. Underworld: Rise Of The Lycans
      07. RockNRolla
      08. Punisher: War Zone
      09. Watchmen
      10. Knowing

      Top 10 2009
      01. The Curious Case Of Benjamin Button
      02. Lost - Season 5
      03. Gran Torino
      04. The Wrestler
      05. 24 - Season 7
      06. Frost/Nixon
      07. X-Men Origins: Wolverine
      08. Taken
      09. Prison Break - Season 4
      10. Heroes - Season 3

      Original von joerch
      Original von Blade
      wir haben uns damals den film in der schule angeschaut. ich fand den sehr realistisch und toll gespielt. natürlich kommt es heutzutage anders rüber, da die Special Effects gleich 0 sind, ist ja auch klar, bei einem film aus den 30 :confused:


      Es gibt eine Neuverfilmung des Stoffes aus den 70ern meine ich - obwohl da "Special Effects" drin sind, kann der dem Original nicht das Wasser reichen! Wenn ein guter Anti-Kriegsfilm für dich aus Bomben und Blut besteht, dann bist du bei diesem Film sicherlich falsch!

      Dabei ist eine der "dramatischsten" Szenen eine ganz ruhige - Die Sache mit den Stiefeln
      Spoiler anzeigen
      von dem Typen der seine Beine verliert!
      Das find ich härter als jeden zerfetzten Menschen!

      Was auch erstaunlich ist - ein US-Film aus den 30ern, in dem die Deutschen Soldaten nicht als Monster oder Böse dargestellt werden, sondern als das was sie sind - junge Menschen, die nichts dazu können!!!

      9 von 10


      Geb dir bei allem recht. Ein solcher Film braucht keine Blutfontänen und Special Effects jedoch finde ich folgende Szene am härtesten
      Spoiler anzeigen
      Wo der junge deutsche Soldat sich in einem Bombenkrater versteckt und ein Franzose hineinfällt. Der Junge zieht aus Angst das Messer und rammt es in den Franzosen. Dadurch das ausserhalb des Kraters die Schlacht weiter tobt muss der Junge fast einen ganzen Tag neben den im sterben liegenden Franzosen verbringen. Der Junge wird fast verrückt und versucht sich um den Franzosen zu kümmern. Das ist wirklich hart. Und natürlich die Schlussszene mit dem Schmetterling
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      Ich fand ihn auch sehr berührend, fast so gut wie das Buch. Ein paar Jahre später wäre der Film wohl wegen dem 2. Weltkrieg nicht mehr so möglich gewesen, ich glaub, er hat sogar einen Oscar bekommen, einen der ersten überhaupt.
      "'Der Pfad der Gerechten ist auf beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet, den er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder.' Und weiter steht da: 'Ich will große Rachetaten an denen vollführen die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten und mit Grimm werde ich sie strafen, das sie erfahren sollen ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe!"
      Hab den auch grad gesehen,
      wirklich hervorragend!

      Obwohl ich die die angesprochenen Szenen
      Spoiler anzeigen
      mit dem sterbenden Feind im Graben, Stiefel und das Ende mit dem Schmetterling

      absolut eindrucksvoll finde, so wird wohl trotzdem
      der einzige wirklich "Krasse" Gore-Versuch
      mit den
      Spoiler anzeigen
      Händen am Stacheldraht; in der ersten heftigen Schiesserei
      bei mir am stärksten in Erinnerung bleiben.

      9,5/10
      Original von Tony_Montana
      den werde ich mir zulegen wenn er rauskommt, ist ein sehr guter Film


      :gruebel: Irgendwie habe ich es vergessen die den Film zu kaufen. :freaky:

      Naja...auch wenn es schon länger her ist das ich den gesehen habe, ist der auf jedenfall noch als sehr positiv in Erinnerung geblieben.
      Auf die geplante Neuverfilmung bin ich mal gespannt, da kann dann Daniel Radcliff mal zeigen ob er mehr als zaubern kann.
      - All Quiet on the Western Front

      Einer der frühesten und bekanntesten Anti-Kriegsfilme Hollywoods ist Lewis Milestones All Quiet on the Western Front. Basierend auf dem Roman Im Westen Nichts Neues von Erich Maria Remarque dekonstruiert der Film den Mythos um die Idee der Glorie, des Ruhms und der Romantik des ersten Weltkriegs und zeigt eine Gruppe an Schülern, die sich, angetrieben durch eine leidenschaftliche Rede ihres Professors, dem Militärdienst verschreiben. Ihre Illusionen werden während der Dienstausbildung schnell geknickt und während ihres Einsatzes an der Front endgültig gebrochen, wo sie extremem physischen und psychischen Stress ausgesetzt sind, der sie an ihre Grenzen treibt und eine Rückkehr nach Hause unmöglich macht.

      All Quiet on the Western Front - und auch der ursprüngliche deutsche Titel Im Westen Nichts Neues – sind heute Phrasen, die Stagnation beschreiben, wenn alles beim Alten ist, ohne dass sich etwas verändert. Das ist nicht immer eine gute Sache, denn auch wenn es einerseits Vertrautheit und Zufriedenheit beschreibt, bezieht sich der Titel hier auf den anhaltenden Horror des Krieges, das alles umgebende Gemetzel und die erschütternden Erlebnisse, die die Soldaten im Gefecht erfahren.

      Der Film deckt einen sehr großen zeitlichen Rahmen ab: Von der Rekrutierung, über die Ausbildung und den Dienst an der Front, bis hin zur Rückkehr in das Zivilleben, was die Laufzeit von etwas über zwei Stunden gut ausfüllt. Er wird getragen von einer Gruppe an sympathischen Schauspielern, die dem Zuschauer genügend Identifikationsfläche bieten, um das sehr realistisch gehaltene Bild des Kriegsgeschehens ertragen zu können. Der erste Weltkrieg war – all der Legenden zum Trotz, die ihn auch heute noch umgeben – ein grausames Ereignis für alle Beteiligten, traumatisch und verfolgend. Der Film liefert überraschend heftige Bilder von sterbenden jungen Männern an der Front, scheut sich nicht davor, diese in Momenten zu zeigen, in denen sie Angst und Terror erleben und ist erpicht darauf, die Sinnlosigkeit zu untermauern, die der Krieg hat und wie die Beteiligten – entgegen all der anfänglichen Begeisterung, mit der sie sich verpflichtet haben – mehr und mehr das Ziel aus den Augen verlieren.

      All Quiet on the Western Front ist ein exzellent gemachter, wegweisender und wichtiger Vertreter dieses Genres. Ein Hollywood-Film aus dem Jahr 1930, der die deutsche Seite des Krieges und die Soldaten aus so menschlichen Augen betrachtet, das kann kein einfacher Pitch gewesen sein. Umso bemerkenswerter ist es, wie standhaft und kompromisslos der Film hinter seinen eigenen Überzeungen und zu seiner eigenen Message steht. Das unbarmherzige Ende, frei und endgültig gelöst von jeglicher Illusion, die vielleicht noch übrig war, sowie die triste finale Einstellung lassen den Zuschauer mit einer Ernüchterung zurück, die mir noch lange nachging.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      Ein toller Klassiker der immer noch Relevanz hat. Auch der TV Film von 79 ist recht OK (mit reichlich bekannten Namen wie Richard Thomas, Ian Holm, Donald Pleasence und Ernest Borgnine), reicht aber nicht an das Original heran. Ich finde der Film ist gut gealtert, vielleicht ist auch das ein Grund warum sich die letzte Neuverfilmiung des Buches bis jetzt nicht realisiert hat. Ich brauche keine Neuversion, ich finde der Film steht für so viel, und ist trotz Ansiedlung der Geschichte im 1. Weltkrieg, noch immer Zeitlos in Bezug auf das Thema an sich.
      "Vielleicht hat Mr. T das Spiel gehackt und eine Irokesen-Klasse erstellt...

      Vielleicht ist Mr. T ein Computer-Ass!"

      MacReady schrieb:

      Ein toller Klassiker der immer noch Relevanz hat. Auch der TV Film von 79 ist recht OK (mit reichlich bekannten Namen wie Richard Thomas, Ian Holm, Donald Pleasence und Ernest Borgnine), reicht aber nicht an das Original heran. Ich finde der Film ist gut gealtert, vielleicht ist auch das ein Grund warum sich die letzte Neuverfilmiung des Buches bis jetzt nicht realisiert hat. Ich brauche keine Neuversion, ich finde der Film steht für so viel, und ist trotz Ansiedlung der Geschichte im 1. Weltkrieg, noch immer Zeitlos in Bezug auf das Thema an sich.


      Verdammt gut gealtert, da hast du recht. Sowohl produktionstechnisch, wie auch inszenatorisch. Ich denke auch, dass das schwarz/weiß den desolaten Ausblick der Thematik nochmal verschärft, denn wie du schon sagst, inhaltlich ist er heute so aktuell wie eh und je.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Wobei die Neuverfilmung der ersten nicht das Wasser reichen kann finde ich....
      Was nicht bedeutet, dass die Neuverfilmung schlecht ist - sondern einfach, dass die Verfilmung von 1930 hervorragend ist....

      Für mich übrigens fast der zeitloseste Film der 30er und für die damalige Zeit ein extrem mutiger und drastischer Film....
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....