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Die Zehn Gebote

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    Es gibt 17 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von The Fiend.

      Die Zehn Gebote

      Bewertung für "Die 10 Gebote" 7
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      Hallo Movie-Infos Community und frohe Ostern! ;)

      Wie findet ihr eigentlich das Meisterwerk "Die Zehn Gebote" (englischer original Titel: The Ten Commandments)? -Ich finde den Film einfach großartig! Es ist ein Meilenstein der Filmgeschichte! :]

      Hier eine kurze und knappe Inhaltsangabe aus unserer Fernseh-Zeitung HÖRZU:
      "Findelkind Moses wächst am Hof des Pharaos auf. Er kommt zu Ruhm durch heldenhafte Kriegstaten, steigt auf zum Prinz von Ägypten. Dann erfahrt Moses von seiner hebräischen Herkunft. Er befreit die Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens und wagt die Flucht durch Rote Meer."

      Die Darsteller sind: Charlton Heston, Yul Brynner, Anne Baxter, Edward G. Robinson, Yvonne De Carlo, Debra Paget und Nina Foch. Die Regie führte Cecil B. De Mille... Der Film von 1956 wurde für sieben Oscars nomminiert und bekam auch einen für die damals schon sensationellen Spezialeffekte!

      Auf Spoiler muss man wohl hier nicht achten, die Geschichte kennt ja wohl jederman... ;)

      Der Film kommt übrigens heute um 20.15 Uhr auf Kabel 1. -Steht auch hier in den News...


      ...und vielleicht werden wir einmal einen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erleben, der seine Reden nicht mehr beschließt mit den Worten: "Gott schütze Amerika" -sondern voll innerer Überzeugung sagt: "Gott schütze die Welt!" (von Konstantin Wecker)



      "Gargoyles -Auf den Schwingen der Gerechtigkeit"
      Wahrscheinlich (wie ich finde) die beste Zeichentrick-Serie, die es gibt! :grins:


      Dezember 2012 Hobbit 1, Dezember 2013 Hobbit 2, Dezember 2014 Avatar 2, Dezember 2015 Avatar 3. Tolle Weihnachten stehen vor unserer Haustür :) !
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gandalf“ ()

      also ich find den film wirklich klasse, von der aufmachung her und so. was man glaubt oder nicht ist jedem selbst überlassen...ich persönlich glaub den ganzen schwachsinn auch nicht.
      hab den film jetzt 2-3 mal gesehen und das reicht mir auch. zuviel bibel ist ungesund.



      "We must act soon"
      Sorry, aber da musste ich drauf antworten!

      Vielleicht ist für manche der "Bibelkram" nichts als Humbug, aber du kannst doch nicht sagen, das es bei Filmen allein zur Geldmacherei ausgereizt wird. Ok, jedes Studio muss irgendwie leben, aber man wurde bisher noch nicht damit zugeschüttet!
      Aber wieviele Remakes, Sequels, Prequels und haste nicht gesehn gibts, die einzig und allein dazu gemacht werden, um Kohle zu scheffeln? Auch wenn dabei der Kultstatus des Originals verkauft wird!
      Ist doch überall so.
      Da hat FallinPearl ja recht! :]

      Aber ich wollte hier keinen Religions-Streit (oder Religions-Atteisten-Streit) vom Zaun brechen... 8o :(


      ...und vielleicht werden wir einmal einen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erleben, der seine Reden nicht mehr beschließt mit den Worten: "Gott schütze Amerika" -sondern voll innerer Überzeugung sagt: "Gott schütze die Welt!" (von Konstantin Wecker)



      "Gargoyles -Auf den Schwingen der Gerechtigkeit"
      Wahrscheinlich (wie ich finde) die beste Zeichentrick-Serie, die es gibt! :grins:


      Dezember 2012 Hobbit 1, Dezember 2013 Hobbit 2, Dezember 2014 Avatar 2, Dezember 2015 Avatar 3. Tolle Weihnachten stehen vor unserer Haustür :) !
      Am Wochenende mal wieder gesehen, so alle paar Jahre gebe ich mir den Film zu Ostern. Und er tut echt nicht weh. Ich mag das Pacing, es sind trotz der Länge kaum Längen spürbar. Manchmal gibt es ein wenig Overacting, aber ansonsten genieße ich diese Ruhe, die der Film ausstrahlt. Und die Effekte sind teils besser als so manche, die man heute vorgesetzt bekommt.

      Man muss meines Erachtens auch nicht religiös sein, um mit dem Film was anfangen zu können. Ich bin Atheist, aber die Bibel und die darin enthaltenen Geschichten gehören durchaus zur Allgemeinbildung. Und so mega religiös ist Die zehn Gebote nun auch nicht, auch wenn eine biblische Geschichte erzählt wird. Sowas kann man auch mit Abstand betrachten, Moses fragt ja selber, wieso Gott sein Volk leiden lässt.
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      Hab den Film lustigerweise auch vor ein paar Wochen gesehen. Ich kannte ihn zwar irgendwie in Teilen von früher, aber nun erstmals so richtig bewusst und am Stück gesehen. Ja, hat mir gefallen! Ich finde aber auch allgemein heute eher einen Zugang zu Filmen aus den 50er oder 60er Jahren. Das ist vermutlich auch eine normale Entwicklung. Man geht ja selbst auf seine 50er oder 60er zu. :D Diese Ruhe hat was. Die langen Einstellungen ebenso. Alles wirkt entspannter, klarer, auch weniger durchgetaktet oder durchpolitisiert. Eine Geschichte steht im Fokus. Und es ist auch irgendwie cool, wenn mittendrin ein fünfminütiges Standbild mit klassischer Musik kommt. Ganz zu schweigen vom Anfang, wo einem ein Dude erstmal was über die Tora erklärt, bevor es los geht. :)

      Als Religiöser hat man zu dem Film natürlich nochmal einen anderen Zugang, aber ich denke, dass gerade die Exodus-Erzählung ein extrem wertvolles Stück Literatur ist. Im Laufe der Geschichte haben sich Millionen Unterdrückte daran orientiert und aufgebaut. Mir fallen vor allem schwarze Sklaven in Amerika ein, für die der Exodus natürlich sehr inspirierend war.

      Was andere Verfilmungen angeht, finde ich, dass der Zeichentrickfilm "Der Prinz von Ägypten" insgesamt die Nase vorn hat. Ich kenne noch eine Verfilmung mit Ben Kingsley als Mose, die ist ganz okay. Den von Scott kenne ich nicht. Für die Zukunft würde mich mal ein anderer Ansatz interessieren. Einen historischen Exodus gab es in der Form zwar nicht, vermutlich nicht einmal einen Mose, aber aus der Forschung sind recht interessante Bruchstücke aus der Zeit bekannt: Eine ägyptische Großmacht auf dem Rückzug. Ein als Verräter bezeichneter Pharao, der eine Art Monotheismus in Ägypten einführen wollte. Eine Stadtkultur im heutigen Israel, die sich wandelt, zerbricht, und dann von Nomaden nach und nach wieder aufgebaut wird. Plündernde Banden, die Hapiru, die vielleicht etwas mit den biblischen Hebräern zu tun haben. Die Schasu, eine Nomadengruppe, die vermutlich eine Jahwe-Gottheit angebetet und von den Ägypten zur Arbeit in Kupferminen gezwungen wurde. Die Philister, Seefahrer aus dem Mittelmeer, die von den Ägyptern zurückgedrängt werden und sich dann dort ansiedeln, wo heute Gaza ist. Und so weiter und so fort. Mein hat kein klares Bild über die Entstehung Israels, aber es wäre interessant, wenn man diese historischen Bruchstücke auf irgendeine neue Art zusammensetzen würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TheKillingJoke“ ()

      @TheKillingJoke
      Klar, das Thema der Befreiung ist immer noch aktuell, nicht nur für Afroamerikaner, sondern generell. Ein zeitloses Thema. Und Bob Marley machte ja auch eine Platte namens "Exodus" ;-).

      Den Film mit Christian Bale habe ich mal gesehen vor einigen Jahren im Fernsehen. Der war mir zu hektisch, zu oberflächlich. Gut, ich kannte da schon den Film mit Charlton Heston, aber mir gefällt diese meditative Ruhe von Die zehn Gebote deutlich mehr. Da hat man sich die Zeit genommen, die man für die Geschichte brauchte.

      Emily schrieb:

      Den Film mit Christian Bale habe ich mal gesehen vor einigen Jahren im Fernsehen. Der war mir zu hektisch, zu oberflächlich. Gut, ich kannte da schon den Film mit Charlton Heston, aber mir gefällt diese meditative Ruhe von Die zehn Gebote deutlich mehr. Da hat man sich die Zeit genommen, die man für die Geschichte brauchte.


      Der stand auf meiner Liste. Dann kamen Kritiken, das war glaub so la la - was jetzt bei einem Film mit explizit religiösem Thema nicht unbedingt was heißen muss. Aber ja, mir kamen Ausschnitte auch recht hektisch und effekthascherisch vor. Zudem ist Scott für mich leider kein Garant mehr für einen guten Film. Wobei man mit den heutigen Möglichkeiten die Mose-Geschichte sicher auch mit großen Bildern aufziehen könnte. Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl natürlich. Muss halt Villeneuve ran. Alternativ Tarantino. Das wäre dann sicher auch eine Erfahrung. :)

      Edit: Ach ja, wegen alter Film und so - ich habe mir auch erstmals "Spartacus" vor ein paar Wochen angesehen. Höchstwertungen verteile ich nach Erstsichtungen eigentlich nie, doch hier gab es eine Ausnahme. Fand den Film wundervoll! Der ist von den mir bekannten Sandalenschinken nun mein Liebling. Ich glaube, er gefällt mir auch etwas besser als "Ben Hur".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TheKillingJoke“ ()

      Da stimme ich dir zu. Ich würde mich auch über neue Sandalenfilme freuen, aber irgendwie war da nie was gutes bei, Gladiator hatte es noch ganz gut hinbekommen, aber sonst? Der Fokus ist entscheidend. Gladiator hat sich auch Zeit genommen, auch viel Ruhe und einen Konflikt. Exodus mit Bale hingegen kam eher unfokussiert vor, das wirkte alles nicht rund. Du kannst Action, auch gut inszenierte, mit einbringen, siehe Gladiator. Aber da stimmen die Charaktere, da stimmt der Konflikt, da ist Action nicht Mittel zum Zweck. Die richtige Balance haben sie bei Exodus nicht hinbekommen, und das ist vermutlich auch der Schlüssel für einen modernen Sandalenfilm: Man darf modern sein, darf es aber nicht übertreiben.

      Emily schrieb:


      Man muss meines Erachtens auch nicht religiös sein, um mit dem Film was anfangen zu können.

      Ich habe mir den Film vor etlichen Jahren zum ersten Mal angeschaut, weil mit Vincent Price einer meiner absoluten Schauspiel-Favoriten im Film dabei ist, in einer kleineren Nebenrolle als Baumeister Baka. So bin ich zu dem wunderbaren Film gekommen. :D Und ich bin seit damals ein großer Fan von Cecil B. DeMille und seinen teils aufwändigen und spektakulären Filmen geworden.

      In den USA ist übrigens eine neue restaurierte Version auf UHD erschienen:
      Der Klassiker wurde 2010 aufwendig restauriert und in 6K gescannt. Dieser Scan diente als Grundlage für die neue Dolby-Vision-Präsentation, die das VistaVision-Negativ in einem lebendigen und möglichst makellosen Look erscheinen lässt. Über 150 Arbeitsstungen gingen u. a. dafür drauf, um den Schwarzwert zu verbessern.

      Quelle: bluray-disc.de/blu-ray-news/fi…zehn_gebote_in_4k_bekannt

      Das scheint eine richtig tolle Edition zu sein. Das Cover ist auch nicht von schlechtern Eltern. :)
      „If It Bleeds We Can Kill It!“

      Olly schrieb:


      Ich habe mir den Film vor etlichen Jahren zum ersten Mal angeschaut, weil mit Vincent Price einer meiner absoluten Schauspiel-Favoriten im Film dabei ist, in einer kleineren Nebenrolle als Baumeister Baka. So bin ich zu dem wunderbaren Film gekommen. :D Und ich bin seit damals ein großer Fan von Cecil B. DeMille und seinen teils aufwändigen und spektakulären Filmen geworden.



      Ich fand in den 90ern Johnny Depp ganz toll und habe mir alles mit ihm angeschaut. So kam ich zu Tim Burton (Ed Wood hätte ich mir sonst vermutlich eher weniger angeschaut) und Dead Man etc. Es hätte schlimmer laufen können ;-).


      Das Cover der neuen Edition hat auf jeden Fall Stil, sieht man heutzutage ja leider nicht mehr so oft.
      Eine der wenigen Mammutproduktionen, die ich noch nie gesehen habe. Mit einer satten Spielfilmlänge von 220min, schlägt er auch gewaltig zu Buche. Kam vor paar Wochen auf Sky und hab mir den mal aufgenommen. Hab in meiner Kindheit gerne ein paar dieser alten Schinken gesehen (Spartacus, Ben Hur, El Cid). Bin jedenfalls neugierig, ob er mir gefällt. Da ich auch alles andere als religiös bin, aber stehe da auch erstmal neutral gegenüber, bzw. gehört einiges auch zur Allgemeinbildung wie @Emily bereits sagte. Auch wenn mir da - vermutlich - einiges nicht in mein Weltbild passt ;)

      Ansonsten würde ich gerne mal wieder einen Sandalenfilm erleben, der in der heutigen Zeit gedreht wird. Gladiator ist da tatsächlich einer der letzten, guten Verfilmungen. Es bedarf aber einer Verfilmung, die sich Zeit lässt, nicht zu sehr in die Moderne (Machart) geht und nicht im CGI-Gewitter endet. Filme wie Spartacus, El Cid, Ben Hur begeistern mich auch heute noch in ihrer Machart. Wie man mit wenigen Stilmitteln (im Vergleich zur heutigen Zeit), vielen Statisten, so ein paar tolle Filme kreieren konnte.
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