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Es war einmal in Amerika

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    Es gibt 63 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Snow.

      Es war einmal in Amerika

      Bewertung für "Es war einmal in Amerika" 5
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      Eingefügt von Samo
      Es war einmal in Amerika
      (Once Upoon A Time In Amerika)



      USA: 1984
      Darsteller: Roberd, De Nirö, James Woods, Elizabeth McGovern, Treat Williams
      Regie: Sergio Leone

      Story: New York zur Zeit der Prohibition: Die Straßenkinder Max, Noodles und ihre Kumpel kämpfen sich mit organisiertem Raub und illegalem Alkoholhandel nach oben. Dann wandert Noodles wegen Mordes ins Gefängnis. Zehn Jahre später kehrt er als Erwachsener zurück. Max und die anderen nehmen ihn wieder in ihrer inzwischen mächtigen Bande auf. Aber bald gibt es zwischen den Freunden Streit, der mit brutaler Härte ausgefochten wird.(Quelle: OFDB)
      Absolut bombastisches Gangsterepos mit überragenden Darstellern, das sich imho mindestens auf Augenhöhe mit dem "Paten" befindet.


      Aber mich würde mal echt interessieren, woher die Oscar-Jury von 1984 diese unglaubliche Dreistheit hernahm diesen Film nicht einmal für einen einzigen Oscar zu nominieren.
      Dieses Meisterwerk müsste doch eher im "Titanic-Stil" so ziemlich alle Oscars abstauben, die vergeben werden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Ich finde sogar, daß sich der Film oberhalb der Augenhöhe des Paten befindet :)
      Allerdings ist das mit den Oscars wirklich kaum nachvollziehbar.....
      Aber wer sagt, daß es bei den Oscars immer "gerecht" zugeht....

      Wundert mich, daß es noch keinen Thread zu dem Film gibt....
      Denn das Teil ist ein Meisterwerk!!!

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.
      Man kann vielleicht nicht erwarten, dass er mal eben 10 Oscars oder mehr bekommt, weil das auch von der Stärke der Konkurrenz abhängt.
      Aber der eigentliche Skandal ist für mich, dass er, so weit ich weiß, KEINE EINZIGE Nominierung erhalten hat. Noch nicht einmal die Musik, die extra von Ennio Morricone komponiert wurde.
      Was verrät uns das über die Sachkenntnis der ruhmreichen "Academy"?
      Auch einer meiner Lieblingsfilme, ich finde es ziemlich erstaunlich, dass Sergio Leone 1984 noch einen Film gemacht hat, der letzte "richtige" von ihm war ja Spiel mir das Lied vom Tod.
      "'Der Pfad der Gerechten ist auf beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet, den er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder.' Und weiter steht da: 'Ich will große Rachetaten an denen vollführen die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten und mit Grimm werde ich sie strafen, das sie erfahren sollen ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe!"
      Once upon a time in Amerika, sehe ich auch auf einer Augenhöhe mit der Pate Trilogie.
      Ist schon Wahnsinn, Sergio Leone hat hier fast ein ganzes Jahrhundert amerikanische Geschichte auf die Leinwand gezaubert, von den Goldenen 20igern bis in den späten 60iger Jahren.
      Robert de Niro in seinen Part als "Noodles" hätte damals den Oskar verdient gehabt, warum nicht mal ein Oskar für diesen genialen Streifen dabei rausgesprungen ist verwundert mich noch Heute.
      Die 220 min Laufzeit merkt man zu keiner Phase des Films an, es wird nie langweilig und für viele die sich den Film das erste mal angeschaut haben, war es sicherlich nicht das letzte mal.
      MfG
      Takeshi
      ___________________________________________________________________

      zu den oscars (oder besser: nicht-oscars): kann es sein, dass der film total "zerschnitten" in den usa zu sehen war...? meine, mal sowas gelesen zu haben.
      *
      guter film, hab ihn mal zweimal in zwei tagen gesehen, aber seitdem irgendwie nie wieder. nicht dass er zu lang oder gar langweilig wäre, aber irgendwie ist es schon ein ziemlicher "mammutfilm". darüber hinaus hat mich dieses offene ende
      Spoiler anzeigen
      wars jetzt nur ein (opium)traum oder nicht?

      immer etwas unzufrieden zurückgelassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „kane“ ()

      Original von kane
      zu den oscars (oder besser: nicht-oscars): kann es sein, dass der film total "zerschnitten" in den usa zu sehen war...? meine, mal sowas gelesen zu haben.


      Ganz genu. Dieser Film ist erst sehr viel später in der jetzt bekannten Fassung erschienen. Und selbst jetzt hat dieser Film noch nicht mal seine ursprüngliche Länge, die beträgt glaub ich 245min, bin mir aber nicht so sicher.

      Was die Oscars betrifft, hätte dieser Film welche gekommen, wäre das ein Skandal für die Academy geworden. Dieser Film beinhaltet ja schließlich eine Aussage

      Spoiler anzeigen
      das Gangster bis in die Regierung aufsteigen können, siehe den Charakter Max gespielt von James Woods


      und selbst das hat schon vor der Verleihung für einen Skandal des Films gesorgt.

      Das der Film selbst ein absolutes Meisterwerk ist, brauch ich kaum noch zu erwähnen, wurde sowieso bereits

      10/10 vertauschten Babys
      Gibts ihn den irgendwo in der ursprünglichen Länge? Ich hab bis jetzt nur die TV-Version gesehen. Das dürften so 3,5 Stunden sein.
      "'Der Pfad der Gerechten ist auf beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet, den er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder.' Und weiter steht da: 'Ich will große Rachetaten an denen vollführen die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten und mit Grimm werde ich sie strafen, das sie erfahren sollen ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe!"
      Original von -=Ethan Hunt=-
      Ganz genu. Dieser Film ist erst sehr viel später in der jetzt bekannten Fassung erschienen. Und selbst jetzt hat dieser Film noch nicht mal seine ursprüngliche Länge, die beträgt glaub ich 245min, bin mir aber nicht so sicher.


      Nun, Leone schnitt die ursprüngliche 10 (!) Stunden Fassung auf eine 6 Stunden dauernde Version herunter und wollte den Film in 2 Teilen à 3 Stunden ins Kino bringen. Das Studio war damit nicht einverstanden und Leone schnitt den Film auf ca. 4 Stunden herunter, doch leider gab das Studio immer noch nicht ruhe und heuerte Zach Staenberg an, um den Film noch weiter zu kürzen. Die dann im Kino zu sehende Version, dauerte nur noch ca. 2 Stunden und 20 Minuten und wurde von den Kritikern verrissen, da ganze Plot-Details fehlten und man teilweise der Geschichte nicht mehr folgen konnte. Also gab es auch keine Oscar-Nominierungen. Erst als der Film später in einer längeren Fassung herausgebracht wurde, bekam er auch gute Kritiken. :goodwork:
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      Original von MovieManiac
      Original von -=Ethan Hunt=-
      Ganz genu. Dieser Film ist erst sehr viel später in der jetzt bekannten Fassung erschienen. Und selbst jetzt hat dieser Film noch nicht mal seine ursprüngliche Länge, die beträgt glaub ich 245min, bin mir aber nicht so sicher.


      Nun, Leone schnitt die ursprüngliche 10 (!) Stunden Fassung auf eine 6 Stunden dauernde Version herunter und wollte den Film in 2 Teilen à 3 Stunden ins Kino bringen. Das Studio war damit nicht einverstanden und Leone schnitt den Film auf ca. 4 Stunden herunter, doch leider gab das Studio immer noch nicht ruhe und heuerte Zach Staenberg an, um den Film noch weiter zu kürzen. Die dann im Kino zu sehende Version, dauerte nur noch ca. 2 Stunden und 20 Minuten und wurde von den Kritikern verrissen, da ganze Plot-Details fehlten und man teilweise der Geschichte nicht mehr folgen konnte.


      Stimmt. So ähnlich war das.

      Ursprünglich war die italienische Originalversion 236 Minuten lang. Doch als das Gangsterepos am 17. Februar 1984 in New York seine Premiere feierte, zeigte der US-Verleih nur eine um mehr als eineinhalb Stunden gekürzte Fassung. Jegliche Sequenzen mit anti-amerikanischer Aussage waren geschnitten worden. Auch diverse Sex- und Gewaltszenen waren der Schere zum Opfer gefallen. Erst nach vielfachem Protest wurde im US-Fernsehen eine weniger drastisch gekürzte Version gezeigt, die 192 Minuten umfasste. In Deutschland kam man hingegen in den Genuss einer 218 Minuten langen Kinofassung. Doch auch hier trieb der Schneidewahn bei dem Video- (mal Versionen mit 144, mal mit 167 Minuten) und TV-Fassungen seltasme Blüten. Erst 2003 erschien endlich eine 220 Minuten - Langfassung auf DVD.


      Quelle: Widescreen 03/04 Artikel: Filmgeschichte
      @Ethan Hunt

      Diese Begründung für das Auslassen einer Oscarnominierung sind aber arg weit hergeholt....

      Es hat Filme mit "schlimmeren" Aussagen gegeben, die nominiert worden sind - auch in "Der Pate" etc. wurde das gleiche Thema zumindest angerissen....

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.
      Wird es eigentlich diese 10-Stündige oder 6-Stündige Fassung jemals geben?
      Man könnte doch eine ziemlich geniale DVD-Box draus machen...



      Most Wanted 2009
      01. Gran Torino
      02. X-Men Origins: Wolverine
      03. Crank 2: High Voltage
      04. Milk
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      08. Taken
      09. Prison Break - Season 4
      10. Heroes - Season 3

      Once upon a time in America ist aufjedenfall ein Kultfilm, wobei er für mich persöhnlich ein paar Längen hat. Im Vergleich mit dem Paten würde der Leone Film den kürzeren ziehen. Der Film steht und fällt mit Robert De Niro, der in diesem Film wirklich eine tolle Leistung zeigt. Aber trotzdem sind die 3 1/2 Stunden ziemlich lang und es fiel mir schwer durchgehend die Konzentration aufrecht zu halten. Meiner Meinung nach ein wirklich guter Film aber Leones Welt sind die Western.
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      Meiner Meinung nach ein wirklich guter Film aber Leones Welt sind die Western.

      Denk ich nicht, Leone wollte ja statt Spiel mir das Lied vom Tod schon einen Gangsterfilm machen, aber die Studios haben ihn nicht gelassen. Es war einmal in Amerika ist also vielmehr in seinem interesse gewesen.
      "'Der Pfad der Gerechten ist auf beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet, den er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder.' Und weiter steht da: 'Ich will große Rachetaten an denen vollführen die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten und mit Grimm werde ich sie strafen, das sie erfahren sollen ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe!"
      Original von joerch
      @Ethan Hunt

      Diese Begründung für das Auslassen einer Oscarnominierung sind aber arg weit hergeholt....

      Es hat Filme mit "schlimmeren" Aussagen gegeben, die nominiert worden sind - auch in "Der Pate" etc. wurde das gleiche Thema zumindest angerissen....


      Wo wurde in Der Pate dieses Thema angerissen und wieso weit hergeholt? Nenn mir mal einen Film, der ein zur Zeit stark politisches Thema behandelt und ausgezeichnet wurde? Das ist immer so. Wobei es im Falle von Es war einmal in Amerika sowieso nicht sein konnte, weil alle Anti-Amerikanische Szenen gestrichen wurden. Ich muss mal wieder anfangen alles in richtig zu looten mit meinen Infos und Quellen. Ich verwechsel immer zuviel mit irgendetwas anderem. :freaky:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-=Zodiac=-“ ()

      hat sergio leone nicht sogar die regie von the godfather ausgeschlagen, um once upon a time in america machen zu können (der dann nur so nebenbei bemerkt erst knapp 12 jahre später in die kinos kam)?
      mann, das hätte mich aber auch gewurmt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kane“ ()