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Star Wars Episode lll - Die Rache der Sith

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    Es gibt 1 Antwort in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Van Nistelrooy.

      Star Wars Episode lll - Die Rache der Sith



      Science Fiction/Abenteuer - USA 2005
      Kinostart: 19.05.2005
      Dauer: 146 Min.
      FSK-Freigabe: Ab 12 Jahren
      Verleih: 20th Century Fox
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      Videos

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      TV-Spot "Jedi Action 1": Hier Klicken

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      TV-Spot "Dark Side Unleashed": Hier Klicken

      Story:
      Im letzten Akt der STAR WARS-Saga wüten die Klonkriege und führen dazu, dass sich die Kluft zwischen Kanzler Palpatine und dem Jedi-Rat immer weiter vergrößert. Dabei gerät der junge Jedi-Ritter Anakin Skywalker in einen schweren Gewissenskonflikt - ratlos, wem er dienen soll. Schließlich aber erliegt er, geblendet von deren Machtverheißungen, den Versuchungen der dunklen Seite, schwört dem bösen Darth Sidious die Treue und nimmt die Identität von Darth Vader an. Zusammen beginnen die Sith-Lords einen Rachefeldzug, der in der Ermordung der Jedi seinen Anfang nimmt. Einzig Yoda und Obi-Wan überleben, vereint in ihrem Willen, die Sith zu stellen. Endlich stehen sich Anakin und Obi-Wan in einem finalen Duell gegenüber. Sie kreuzen die Lichtschwerter in dem Wissen, über die Zukunft der Galaxie zu entscheiden...

      Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie...

      Irgendwann im Laufe von STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH wird der Jedi-Ritter Anakin Skywalker eine verhängnisvolle Entscheidung treffen. Als er vor die Wahl gestellt wird, seine große Liebe zu verlieren oder seine Seele aufzugeben, um die Fähigkeit zu erlangen, diese zu retten, verfällt Anakin den Verführungen der dunklen Seite der Macht. Seine Entscheidung, seine Gründe dafür und warum er in der Folge eine furchterregende schwarze Rüstung trägt – davon handelt die STAR WARS Legende. Nach beinahe 30 Jahren des Wartens und der Spekulationen erfahren Kinogänger endlich die Wahrheit, und zwar an dem Tag, an dem DIE RACHE DER SITH weltweit anläuft.

      Sie werden selbst entdecken, wie und warum Anakin Skywalker – in dem man einst den Auserwählten sah, der einzigen Person, die die Macht ins Gleichgewicht und der Galaxie Frieden bringen könnte – zum gefürchteten Darth Vader heranreift, der rechten Hand des Imperators.

      Sie werden erfahren, wie Anakins Mentoren, der charismatische Obi-Wan Kenobi und der große Jedi-Meister Yoda, die legendäre Zerstörung des Jedi-Ordens überleben und daraufhin den Rest ihrer Tage versteckt auf feindlichen, abgelegenen Planeten verbringen müssen.

      Sie werden sehen, warum sich der scheinbar gutherzige und bedächtige Kanzler Palpatine zum diktatorischen Anführer des gefürchteten galaktischen Imperiums entwickelt.

      Sie werden erstaunt feststellen, wie Anakins Kinder Luke Skywalker und Leia Organa auf die Welt kommen, getrennt werden - und sich später der Herausforderung stellen, die legendäre Rebellion gegen das Imperium anzuführen.

      „Die Puzzlestücke fügen sich zu einem Ganzen zusammen, die Verbindungsstücke vereinen sich,“ verspricht Mastermind George Lucas, der nun die Saga vollendet, die er 1977 mit STAR WARS: EPISODE IV – KRIEG DER STERNE begann. „Endlich erzählen wir das letzte Kapitel.“ Zu Beginn von DIE RACHE DER SITH wüten gerade die katastrophalen Schlachten der Klonkriege in der gesamten Galaxie – darunter auch hoch über dem Stadtplaneten Coruscant, dem Sitz der zerfallenden Republik und zugleich Heimatplaneten der Jedi-Ritter. Kanzler Palpatine befindet sich in der Gewalt des ruchlosen General Grievous, dem Anführer der Droidenarmee – den mechanisierten Kampftruppen der Separatistenallianz.

      Obi-Wan Kenobi (EWAN MCGREGOR) und Anakin Skywalker (HAYDEN CHRISTENSEN) begeben sich auf eine gefährliche Rettungsaktion und versuchen, Palpatine zu befreien und Grievous zu vernichten. Eine schwierige Mission und dennoch nur der Beginn der wilden Schlachten und Jedi-Kämpfe in STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH – dem actionreichsten Abenteuer der gesamten Saga. Die Eröffnungsschlacht löst eine Reihe von Ereignissen aus, die für Anakin schließlich im Moment der Wahrheit gipfeln – läuft er doch stets Gefahr, dass sein Geheimnis ans Licht zu kommen droht. Denn Anakin führt ein Doppelleben als Jedi-Ritter, heimlich verheiratet mit der schönen Senatorin Padmé Amidala (NATALIE PORTMAN). Auf Anakins Angst vor dem Verlust von Padmé spekulierend, enthüllt Palpatine dem jungen Jedi eine andere, verbotene Seite der Macht, die Anakin Kräfte bescheren würde, die er nie für möglich gehalten hätte.

      Obi-Wan Kenobi erkennt Anakins innere Zerrissenheit und muss sich schlussendlich sogar mit dem einst so vielversprechenden Padawan-Schüler in einem Lichtschwert-Duell auf dem Vulkanplaneten Mustafar messen. „Wir haben hier definitiv den rasantesten, spannendsten und packendsten aller STAR WARS Filme vor Augen,“ schwärmt SITH-Produzent Rick McCallum. „Weil STAR WARS Fans ja schon lange viele der Schlüsselelemente des Handlungsverlaufs kennen, konzentrierte sich George darauf, ein unvergessliches Kinoerlebnis zu erschaffen, das seine Fans überrascht und den Anforderungen gerecht wird.“ Das entscheidende Lichtschwert-Duell zwischen Anakin und Obi-Wan ist nur eine der vielen atemberaubenden Actionsequenzen aus DIE RACHE DER SITH. „Die Action in diesem Film übertrifft alle Erwartungen,“ schwärmt McGregor. „George geht wirklich aufs Ganze.“

      Zu den Höhepunkten gehört auch die Eröffnungsschlacht, bei der man an die packenden Scharmützel aus KRIEG DER STERNE erinnert wird, selbst wenn sie nicht im Weltall, sondern in der äußeren Atmosphäre von Coruscant stattfindet. „Dabei zeigen wir so spektakuläre Dinge wie gigantische Explosionen, Feuersbrünste und Rauchschwaden, die aus den Raumschiffen aufsteigen,“ erzählt McCallum begeistert. „In DIE RACHE DER SITH sind die Klonkriege noch in vollem Gange, weshalb jeder quasi in Alarmbereitschaft ist und auf jede erdenkliche Entwicklung, egal zu welchem Zeitpunkt, vorbereitet ist,“ verdeutlicht Lucas. Die Action in DIE RACHE DER SITH schlägt den entscheidenden Bogen zu EPISODE IV – KRIEG DER STERNE, der, wie sich Fans sicher erinnern, damit beginnt, dass Darth Vader und seine Sturmtruppen ein Rebellen-Raumschiff entern. SITH beschließt eine Saga, die George Lucas in den frühen 70ern kreierte.

      „Ich schrieb damals viel über die Hintergründe, wie die Charaktere sich zu dem entwickelten, was sie in KRIEG DER STERNE waren,“ erinnert sich Lucas. „Obwohl ich mit der Arbeit an den Prequels erst 20 Jahre später begann, hat sich die Struktur der Geschichte kaum verändert. Noch immer geht es im Kern um einen Vater, der durch seine Kinder Erlösung findet.“„In vielerlei Hinsicht“, erklärt Lucas, „werden die Ereignisse in STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH die Sichtweise des Publikums auf die Geschehnisse in KRIEG DER STERNE, DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK und DIE RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER verändern. Meine Inspiration zu den Episoden I, II und III bestand darin, den Werdegang von Anakin zu erzählen. Er beginnt als guter Mensch und wird schließlich böse – und wird durch seine Kinder erlöst. Ich finde es aufregend, wie nun endlich alles zusammenpasst.“



      Produktion

      DER KREIS SCHLIESST SICH

      Die Produktion von STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH als globales Unterfangen

      Müsste man den exakten Produktionsbeginn von STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH benennen, stünde man vor einem unlösbaren Problem. Schließlich arbeitet man in vielerlei Hinsicht schon beinahe 30 Jahre daran, seit George Lucas erstmals seine Ideen zu der Geschichte der Skywalker-Familie inmitten eines verlustreichen Krieges in einer fernen Galaxie niederschrieb.

      Die Hauptdreharbeiten begannen jedoch am 30. Juni 2003 morgens um 8 Uhr und 7 Minuten in den Fox Studios der australischen Küstenstadt Sydney im Bundesstaat New South Wales. Autor und Regisseur George Lucas, Produzent Rick McCallum und zwei der Stars aus DIE RACHE DER SITH – Hayden Christensen und Ewan McGregor – fanden sich zusammen mit einer über 100-köpfigen Crew für den ersten Drehtag am Set ein.

      „DIE RACHE DER SITH ging erstaunlich reibungslos und angenehm über die Bühne,“ freut sich McCallum. „Die erste Drehstaffel dauerte 55 Tage – Standard für einen STAR WARS Film – und damit wesentlich kürzer als bei den meisten anderen Studiofilmen. Das haben wir zum Großteil George und der Professionalität von Cast und Crew zu verdanken. Wir hatten echt Glück, denn alles ging ohne Panne vonstatten.“

      Neben den Studioaufnahmen in Australien und England drehte man auch in China, Thailand, der Schweiz sowie in Tunesien, das als Basisstation für die meisten neuen Planeten aus DIE RACHE DER SITH diente. 2002 führte ein Team sogar eine aufregende, aber gefährliche Mission in Italien durch: Man filmte den spektakulären Ausbruch des sizilianischen Vulkans Ätna.

      Doch die Hauptdreharbeiten waren erst der Beginn des nun folgenden, höchst langwierigen Arbeitsprozesses an STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH. Seinem einzigartigen Arbeitsstil folgend, nutzte George Lucas das Drehbuch weitgehend nur als Leitfaden für den Film, der bereits in seinem Kopf Formen angenommen hatte. „Das Drehbuch, mit dem wir arbeiteten“, erklärt er, „hat nur wenig mit dem Endprodukt zu tun, das der Zuschauer im Kino sieht. Wenn ich eine Szene auf dem Bildschirm sehe, kommen mir oft völlig neue Ideen, wie ich die Geschichte erzählen könnte. Das kann ich dann glücklicherweise im Schnitt und beim Nachdreh auffangen. Darin besteht für mich auch das größte Vergnügen beim Filmemachen“, gesteht er. „Ich beginne ganz normal mit dem Schneiden und der Postproduktion, gehe dann aber bis zum äußersten.“

      Co-Cutter und Sounddesigner Ben Burtt findet, Lucas’ unorthodoxer Arbeitsstil passe zu den Filmen. „STAR WARS Produktionen entsprechen generell nicht dem zeitgenössischen Stil des Filmemachens“, verdeutlicht Burtt. „Sie ähneln vielmehr Werken aus den 30er und 40er Jahren. Paradoxerweise erreichen wir diesen klassischen Flair mit völlig revolutionären Methoden. George zerlegt die Filme in kleine Teile und schaut sich erst dann an, was er gesammelt hat. Beinahe so, als mache er einen Zeichentrickfilm, so flüssig geht ihm das von der Hand.“

      Während die Postproduktion bereits in vollem Gange war, begab sich das Team von DIE RACHE DER SITH im Spätsommer 2004 nach England, um dort die seit langem geplanten „Reserve“-Dreharbeiten durchzuführen. (Zuvor hatte sich eine Crew zu Blue-Screen-Aufnahmen von kämpfenden Wookies ins Studio nach Sydney begeben). Ein letztes Mal ging man dann im Januar 2005 für die von Produktionsbeginn an festgelegten Schlussdreharbeiten in die Elstree Studios im englischen Borehamwood.

      Als Lucas der Crew leise „Cut – wir haben’s“ sagte, fanden die letzten Dreharbeiten zu einem STAR WARS Film ihr Ende. Passenderweise im Elstree Studio Nummer 8, wo Lucas schon 1976 die ersten Studioaufnahmen zu KRIEG DER STERNE gedreht hatte. „Wir standen wieder am Beginn unserer Odyssee,“ erinnert sich McCallum, „und George war darüber sehr glücklich.“



      DIE RACHE DER SITH – UND WIE SIE ENTSTAND

      Ein hochbegabtes Künstlerteam gestaltet den Look von STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH

      Wenn George Lucas der Vater von STAR WARS ist, dann sind die Trickkünstler von JAK mit Sicherheit die Babysitter, weil sie es sind, die Lucas’ Ideen umsetzen. Im dritten Stock einer imposanten Villa im viktorianischen Stil auf dem Gelände der Skywalker Ranch erwachen Lucas’ Worte und Ideen in Form von Skizzen, Zeichnungen, Bildern und Figuren zum Leben.

      Schon seit den frühen 70ern gehörte die Fertigung von konzeptuellen Kunstwerken zum Schlüsselelement bei der Entwicklung der STAR WARS Filme. Damals halfen Illustrationen des renommierten Künstlers Ralph McQuarrie George Lucas dabei, den Entscheidern bei Twentieth Century Fox seine Vision zu erläutern und daraufhin grünes Licht für sein filmisches Unternehmen zu erhalten.

      Bei DIE RACHE DER SITH dienten die Entwürfe der Designabteilung als wichtiger Handlungsfaden für Produktionsdesigner Gavin Bocquet, Kostümdesignerin Trisha Biggar und das gesamte Effekte-Team von Industrial Light & Magic. Angeführt von den leitenden Konzeptkünstlern Ryan Church und Erik Tiemens begann die Designabteilung noch während der Postproduktion von ANGRIFF DER KLONKRIEGER mit der Arbeit an DIE RACHE DER SITH.

      „Der Beginn des Arbeitsprozesses gefällt mir immer am besten,“ erzählt Rick McCallum. „Weil wir ja schon anfangen, während George noch am Drehbuch schreibt, könnte alles, was die Ausstattungsabteilung erfindet, auch im Film tatsächlich vorkommen. George ist offen für Ideen. Bei ihm steht nichts bombenfest.“

      Das Team aus zwölf Designern gestaltete die Produktion maßgeblich mit, in dem es von Anakins und Obi-Wans entscheidendem Lichtschwert-Duell über den durchlöcherten Planeten Utapau bis hin zu Anakins Frisur jedes Detail entwarf. Viele seiner Zeichnungen riefen vage Erinnerungen an den 30 Jahre zuvor gestalteten KRIEG DER STERNE wach. Die Künstler brauchten ein knappes Jahr, um Konzepte für Fahrzeuge, Sets, Möbel und Uniformen zu entwickeln – eben all das, was der Zuschauer auf der Leinwand sieht.

      Eine der größten Herausorderungen bestand in der Gestaltung von General Grievous, dem neuen Bösewicht aus DIE RACHE DER SITH. Noch bevor er sich selbst über die Natur von Grievous im Klaren war, wandte sich Lucas an seine bewährten Designer. Er gab nur eine Anweisung: Zeichnet ihn als eine Kombination aus Mensch und Droid – und macht ihn furchterregend. „Beim Arbeiten kann man Dinge verändern, sich zu eigen machen und weiterentwickeln,“ erzählt Konzeptkünstler Warren Fu, der sich für das Konzept eines lebenden Aliens in der Außenhaut eines Droiden begeisterte. „Da findet man schon einen kleinen Vorgeschmack darauf, was Anakin einmal werden wird,“ erklärt Lucas seine Entscheidung für dieses Konzept.

      Auch Produktionsdesigner Gavin Bocquet und Kostümdesignerin Trisha Biggar, die schon bei EPISODE I und EPISODE II involviert waren, holten sich beim Künstlerteam entscheidende Hinweise. Beide mussten unterschiedliche Herausforderungen meistern und hatten doch nur ein gemeinsames Ziel vor Augen: Mit EPISODE III eine visuelle Brücke zwischen der romantischen Opulenz von DIE DUNKLE BEDROHUNG und ANGRIFF DER KLONKRIEGER und dem wesentlich schnörkelloseren, aber klassischen Feeling der ursprünglichen STAR WARS Trilogie zu schlagen.

      Bocquets Aufgabe bestand in dem Entwurf und Bau von 72 großen Sets (50 mehr als bei den meisten großen Studiofilmen). Manche sollten völlig autark stehen, andere mussten sich nahtlos in digitale Effekte einpassen lassen, die erst Monate später in den Rechnern von ILM entstanden. Von Padmés reichgeschmückten Wohnräumen über das Cockpit eines Schiffes der Handelsföderation bis zu einem finster wirkenden Konferenzsaal auf dem geschmolzenen Planeten Mustafar sollten die Sets die Würde und Trageweite der Story ebenso einfangen wie visuelle Referenzen zu Filmen beinhalten, die zwar Jahre zuvor entstanden waren, sich aber von der Handlung her nach dem dargestellten Geschehen ereignen.

      Eines dieser „Verbindungs“-Sets ist Bocquets detaillierte Rekonstruktion eines Hauptkorridors auf einem der Blockadebrecher der Rebellen. Das Set beherrschte bereits die Eröffnungsszene aus KRIEG DER STERNE, in der R2-D2, C-3PO und Darth Vader erstmals aufeinander treffen. „Ich habe da viel Liebe reingesteckt,“ gesteht Bocquet. „Die Einbindung dieses Sets in DIE RACHE DER SITH schlägt eine wichtige Brücke zu KRIEG DER STERNE und wir alle wollten, dass es exakt so aussieht und sich so anfühlt wie das Original.“ Kein einfacher Job, baute man das Original damals doch sofort nach dem Dreh wieder ab. Bocquet stöberte die wenigen übriggebliebenen Entwürfe auf und rekonstruierte die Kulissen Stück für Stück.

      Auch Trisha Biggar musste etwas wiedererwecken, das das Publikum erstmals im Jahre 1977 gesehen hatte: Darth Vaders Kostüm. Biggar und ihr Team fertigten nicht weniger als 500 Kostüme für DIE RACHE DER SITH und führten das preisgekrönte Kostümdesign der STAR WARS Saga mit ihren aufwändigen Entwürfen zu neuen Höhen. „Trisha arbeitete an allen drei neuen Filmen und ebenso wie sich das Film-Universum ausdehnte, nahm auch der Anspruch ihrer Arbeit zu“, erklärt Rick McCallum. Um dem gerecht zu werden, ging Biggar auf die Suche nach einzigartigen Materialien, um den Kostümen ihren zauberhaften, außerirdischen Look zu verleihen – und reiste dabei selbst beinahe durch das ganze Universum.

      „Im Endeffekt benützten wir Materialien aus aller Welt“, erklärt Biggar. „Wir arbeiteten mit Stoffen aus den USA – New York, San Francisco, Los Angeles – und London, Paris, Japan, China, Indien... und so weiter.“

      Manchmal finden Biggars wunderbare Kostüme ihren Ursprung in der Handlung des Films. „Wir wussten, dass Padmé im gesamten Film schwanger sein würde, niemand aber davon erfahren durfte“, erinnert sich Biggar. „Also verwendete ich für alle ihrer Outfits weiche Materialien.“

      „Aber auch in Episode III wütet der Krieg schon seit einigen Jahren, Anakin ist weg und sie steht einer wesentlich ernsteren Lebenssituation gegenüber als in ANGRIFF DER KLONKRIEGER. Als Designer versuchte ich also diese etwas gedrückte Stimmung in ihrem Leben zu reflektieren, indem ich dunklere, aber keinesfalls harte Farben verwendete. Ich empfand es als wunderbare Aufgabe, mit meinen Kostümen die Gefühle und Persönlichkeiten der Charaktere in solch einer epischen Story zum Ausdruck zu bringen.“

      Zu den schönsten Kostümen, die Biggar für Amidala erschuf, zählt sicherlich das letzte, das die Figur im Film trägt. „Ich wollte zurückgehen zu dem Moment, wo der Zuschauer sie in EPISODE II zum ersten Mal auf der Insel sieht, wo sie und Anakin sich verlieben. Um sie herum ist Wasser und ich freute mich, diese Farbpalette noch einmal zu verwenden. Wir entschieden uns für einen stellenweise durchsichtigen Devoré-Samt, den wir mit der Hand bemalen ließen, um die verwässerten Farben zu erreichen. Außerdem ließ ich sehr feinen Chiffon in Blau- und Grün-Tönen einfärben. Wir verwendeten dabei eine Kochtechnik, bei der der Stoff immer dünner wird und schließlich beinahe wie Spinnweben aussieht.

      „Auf der Leinwand wirkt das Ganze tatsächlich noch schöner als ich erwartet hatte. Ich liebe es, wenn so was passiert“, freut sich Biggar.

      Um die fulminante Wirkung ihrer Kostüme auf der Leinwand auch sicherzustellen, kooperierte Biggar während der Vorproduktion eng mit Chefkameramann David Tattersall. Der Entstehungsprozess der Kleidungsstücke war höchst langwierig. Doch Lucas und die Schauspieler – die Biggars unvergessliche Entwürfe letztendlich tragen müssen – sind sich einig, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

      „Ich fühle mich durch die Kostüme in meiner schauspielerischen Leistung enorm bestärkt“, erzählt Palpatine-Darsteller Ian McDiarmid. Unter den vielen Outfits, die er im Film trägt, gefiel ihm eines am besten: eine hochgeschlossene Jacke, die auf der Leinwand wirkt als sei aus Schlangen- oder Reptilienhaut gefertigt. „Das Ding fühlt sich richtig echsenartig an und das passt hervorragend zu seinem Charakter“, verdeutlicht McDiarmid.

      Obwohl Amidala mehr Kostümwechsel absolviert, stellte Palpatine für Biggar die größere Herausforderung dar. „Seine sechs Kostüme werden im Laufe der Handlung immer düsterer und dazu aufwändiger verziert. Er trägt Grau und Braun, beinahe schon Schwarz – so wird auch sein Wechsel zur dunklen Seite ausgedrückt.“

      Scheinbar schnörkellos durchlief auch Vaders Kleidung geringen, aber entscheidenden Änderungen. „Wir versuchten die Rüstung Maschinen-artiger wirken zu lassen, so als wäre sie brandneu – was sie im Film ja auch ist“, verdeutlicht Biggar. „Darth Vader wirkt daher anfangs etwas ungelenk. Und das passte ja, schließlich trägt Anakin die Rüstung zum ersten Mal.“

      Chefkameramann Tattersall hingegen blickte mit Schaudern auf Vaders Gestalt – jedoch nicht wegen des Schurken finsterer Natur. „Ich dachte nur daran, wie zur Hölle wir diesen schwarzen Helm vor dem schwarzen Himmel-Hintergrund ausleuchten sollten“, lacht er.

      DIE RACHE DER SITH stellte Tattersall samt Team noch vor zahlreiche weitere logistische Hürden. „Das Ungewöhnliche an EPISODE III ist nicht die Digital-Technik, sondern die immense Anzahl an Effect Shots, virtuellen Sets und Kulissen, die entweder ganz oder zumindest teilweise aus blauer oder grüner Leinwand bestehen. Das macht es schwierig. Doch Dank George, seiner Vision, seiner Beharrlichkeit und seiner Unterstützung kriegen wir das dennoch immer wieder super hin.“

      Wenn Darth Vader seine ersten zaghaften Schritte in der schwarzen Uniform wagt, begibt er sich in eine Welt, die den Köpfen der Designer entsprungen ist und vom Kameramann, dem Produktionsdesigner und der Kostümdesignerin zum Leben erweckt wurde – einem engagierten Team, ohne das STAR WARS nie zur Kinogeschichte geworden wäre.



      DAS JEDI-DUELL

      Selbst die Dreharbeiten zum entscheidenden Kampf mit dem Lichtschwert gerieten zu einem epischen Abenteuer

      In 100 Jahren Kinogeschichte entbrannten zahllose unerbittliche Schlachten zwischen Helden und Bösewichten. Doch kaum eine wurde mit solcher Spannung erwartet und mit derartigen Argusaugen beobachtet wie der entscheidende Showdown zwischen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi, der Höhepunkt von STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH.

      Natürlich stehen sich die beiden bei diesem Duell nicht zum ersten Mal mit gezogener Waffe in all ihrem Können gegenüber, doch diesmal kommt es zum packendsten aller Kräftemessen. Das zumindest verspricht Stuntkoordinator und Schwertkampf-Meister Nick Gillard, der bereits die Stunts aus DIE DUNKLE BEDROHUNG und ANGRIFF DER KLONKRIEGER verantwortete. „Wir haben den Jedi-Kampfstil in jedem Film bis zum Äußersten ausgereizt“, erklärt er. „Also mussten wir auch dieses Mal noch einen drauflegen.“

      Für das Design der Sequenz besprach Gillard – ebenso wie bei unzähligen anderen turbulenten Szenen aus DIE RACHE DER SITH – zuerst mit George Lucas das Können der einzelnen Charaktere, die sie der Einfachheit halber in eine Skala von 1 bis 10 einteilten.

      „Obi-Wan Kenobi steht auf Level 8, wo auch Anakin beginnt. Anakin aber springt auf Level 9 und der Unterschied darin ist enorm. Ein Jedi kann es bis auf Level 9 schaffen, aber genau dort beginnt der Unterschied zwischen der guten und der dunklen Seite. Im Duell lernt man viel über diese Charaktere, denn Anakin beherrscht zwar das Kämpfen und ist enorm talentiert – die mentale Seite der Macht aber hat er noch nicht erlernt.“

      „Mit all diesem Hintergrundwissen im Kopf fiel mir die Choreografie dieser Szene natürlich leichter“, bemerkt Gillard.

      Auf Anakin-Darsteller Hayden Christensen und Ewan McGregor, der den Part von Obi-Wan Kenobi übernimmt, wartete bei ihrer Ankunft in Sydney eine anspruchsvolle Aufgabe: das Proben und Training. Insbesondere Christensen traf es dabei besonders schwer.

      „Hayden arbeitete extrem hart“, lobt Gillard. „Er übte sechs Stunden am Tag Schwertkampf mit uns und ging anschließend zwei Stunden zum Training – eine geschlagene Stunde mit Gewichten, eine weitere Konditionstraining. Außerdem musste er täglich sechs Mahlzeiten zu sich nehmen!“

      Obwohl die Handlung im Lichtschwert-Duell zwischen Anakin und Obi-Wan ihren Höhepunkt erreicht, ist es doch nur eine von vielen Szenen, an denen Gillard arbeitete. „In diesem Film fallen die Stuntsequenzen nicht so auf wie in vergleichbaren Filmen, weil so viel anderes drumherum passiert. Ich habe in etwa genauso viel Zeit mit Stuntaufnahmen wie mit den Schwertkämpfen verbracht. Die Stunts brauchen einfach viel Zeit und genaue Vorbereitung.“

      Laut Lucas kommt Gillards Arbeit eine Schlüsselfunktion bei DIE RACHE DER SITH zu. „Um eine Actionszene richtig zu erschaffen, dafür braucht man eine Menge Energie“, verdeutlicht er. „Durch Nick wurden aus Hayden und Ewan tolle Schwertkämpfer. Sie kämpfen mit unglaublicher Geschwindigkeit – und wir sehen keine Doubles!“



      DUNKEL, HELL – GUT, BÖSE

      DIE RACHE DER SITH stellt seine Hauptdarsteller vor neue Schwierigkeiten

      Anakin Skywalkers Übertritt zur dunklen Seite verleiht DIE RACHE DER SITH eine dunklere, tragischere Stimmung, als man sie aus anderen STAR WARS Filmen kennt. Für die Schauspieler bedeutet diese Wendung die Möglichkeit, mehr Niveau und Feinheiten in ihre Performances zu legen.

      „Die Gründe für Anakins Entscheidung liegen in seinen Lebensumständen begründet, in Dingen, die wir alle erlebt haben und verstehen können“, verdeutlicht Hayden Christensen, der den Mann spielt, aus dem später Darth Vader wird. „Durch Anakin muss ich mich mit einigen wirklich schwierigen Themen auseinandersetzen, das macht es für mich als Schauspieler so aufregend.“

      George Lucas hingegen lobt Christensens emotional anspruchsvolle Leistung. „Er entdeckte für diesen Film den eigenen Darth Vader in sich. Hayden besitzt definitiv eine düstere Seite, weshalb ich mich einst auch für ihn entschieden habe. Außerdem sieht er gut aus und besitzt Charme – was wichtig für die Figur ist, denn wer würde sich für ihn interessieren, wenn er immer Darth Vader gewesen wäre? Der Wandel ist nicht einfach darzustellen, aber Hayden ist es gelungen.“

      Der langjährige STAR WARS Fan Christensen machte nicht nur eine mentale Wandlung durch, gegen Ende der Dreharbeiten in Australien schloss er auch die physische Transformation ab. „Seit man mich als Anakin gecastet hatte, freute ich mich darauf, das neue Vader-Kostüm zu tragen“, gesteht er und fügt hinzu, er habe knapp zehn Kilo Muskelmasse zugenommen, um der Rolle zu genügen. Zudem stattete man den Anzug mit einem speziellen Apparat aus, der den unvergesslichen Sound von Vaders Atem ermöglichte. „Ohne dieses Geräusch hätte ich mich trotz des Anzugs in meiner Darstellung unvollkommen gefühlt.“

      Als Christensen erstmals im Kostüm von Darth Vader das Set betrat, erinnert sich Rick McCallum, schienen die gesamten Fox Studios still zu stehen. Jeder wusste über Christensens Auftritt Bescheid und alle wollten dem Moment beiwohnen. „Hunderte von Leuten kamen an diesem Tag ans Set, um Hayden zuzusehen. Auf diesen Augenblick hatten wir so lange gewartet und so wurde der Tag zum bedeutendsten und poetischsten Tag der gesamten Dreharbeiten.“

      Christensen dagegen empfand den Tag ganz anders. „Obwohl ich mich natürlich darüber freute, endlich den Anzug zu tragen, musste ich mich darauf konzentrieren auf den Beinen zu bleiben, um nicht umzufallen und das Kostüm zu ruinieren“, lacht er. „Als aber endlich die Kameras liefen und George „Action“ rief, fand ich es unglaublich. In diesem Anzug zu stecken, gibt einem das Gefühl, mächtig und böse zu sein. Selbst heute, beinahe zwei Jahre später, kann ich mich an dieses Gefühl erinnern – und bin mir nicht wirklich sicher, wie ich diese Emotionen beschreiben soll.“

      Anakins vollkommener Übertritt zur dunklen Seite findet trotz des erbitterten Einsatzes seines Jedi-Meisters und besten Freundes Obi-Wan Kenobi statt, der das Unvermeidliche abzuwenden versucht „In diesem Film“, erklärt STAR WARS Erfinder George Lucas, „erfährt Obi-Wan Kenobi bitteren Verrat auf verschiedensten Ebenen. Sein Umgang mit diesem Verrat führt direkt zu den Entscheidungen, die er später in den Episoden IV, V und VI trifft.“

      Ewan McGregor übernimmt zum dritten Mal die Rolle des Obi-Wan Kenobi und empfindet die Arbeit an DIE RACHE DER SITH als die befriedigendste der Serie. „Obi-Wan Kenobi bekommt in diesem Teil wesentlich mehr zu tun“, erklärt er. „George hat eine Handlung geschrieben, in deren Verlauf Obi-Wan genau da ankommt, wo ich ihn mir immer gewünscht hatte. Der Lehrmeister liebt Anakin wirklich und blickt deshalb voller Trauer und Enttäuschung auf seine Wandlung hin zum Bösen. Ich fand das schauspielerisch sehr interessant.“

      Als Vorbereitung für seine Rolle studierte McGregor die Darstellung von Sir Alec Guinness, der in KRIEG DER STERNE 1977 den Part erstmals übernommen hatte. „Jetzt bin ich Sir Alec zumindest vom Alter her näher und bekomme zum letzten Mal die Chance, meine Darstellung der seinen anzupassen. Ich saß drei Wochen lang in meiner Garderobe und spulte seine Szenen aus den ersten drei Filmen vor meinem geistigen Auge ab, um mich zu inspirieren.“

      Ebenfalls zum dritten Mal ist auch die Oscar-nominierte Schauspielerin Natalie Portman bei einem STAR WARS Film mit dabei. Sie spielt die heimlich mit Anakin Skywalker verheiratete Padmé Amidala, die ein Kind von ihm erwartet. In DIE RACHE DER SITH muss Padmé hilflos mit ansehen, wie ihr Ehemann sich immer mehr von ihr entfremdet und die Republik, der sie so lange treu gedient hat, zum Galaktischen Imperium mutiert.

      „Ich habe mich darauf gefreut, Padmé als Erwachsene darstellen zu können“, verdeutlicht Portman. „Dieses Mal ist sie eine gereifte Frau, nicht mehr nur der verliebte junge Mensch. In ihrem ganzen Leben hat sie versucht, Einfluss auszuüben und die Welt um sie herum zu verändern. Jetzt aber ist sie untrennbar mit dem Schicksal von Anakin und der Republik verbunden.“

      Mit DIE RACHE DER SITH wird das Puzzle komplett und ebnet auf wundervolle Weise den Weg für KRIEG DER STERNE“, schwärmt sie. „Ich finde DIE RACHE DER SITH von allen Teilen am spannendsten, denn die Ereignisse treffen Padmé ganz besonders.“

      Viele der Geschehnisse löst Kanzler Palpatine, dessen wahre Natur sich endlich offenbart, durch seine Handlungen aus. Leinwandveteran Ian McDiarmid verkörpert einmal mehr den zwielichtigen Politiker und tritt dabei vom Rand ins Zentrum des Geschehens, wo er nicht mehr nur als eine der Hauptfiguren, sondern auch als mächtiger Entscheider in Aktion tritt. „In DIE RACHE DER SITH verschlägt es ihn – bumm! – mitten hinein ins Kuddelmuddel. Er beginnt damit, Anakin politisch zu verführen und ermutigt den jungen Jedi, einen faustischen Pakt einzugehen, bei dem er seine Seele verkauft“, erklärt McDiarmid.

      Bereits in DIE DUNKLE BEDROHUNG baute Palpatine seine Beziehung zu Anakin auf, als er dem Neunjährigen während einer Siegesparade freundschaftlich auf die Schulter klopfte. Obwohl er in den Episoden I und II keine entscheidende Rolle spielte, macht DIE RACHE DER SITH deutlich, dass Palpatine an den folgenden politischen Auseinandersetzungen nicht nur in irgendeiner Form beteiligt, sondern tatsächlich maßgeblich involviert war. Palpatines Rolle mit all seinen sträflichen Aktionen und seiner Unverfrorenheit zu spielen, bereitete McDiarmid größtes Vergnügen.

      „Wie alle politischen Pragmatiker macht auch Palpatine das Beste aus der Situation und sucht sich einen formbaren, jungen Lehrling“, verrät er. „Mich überrascht die Intensität, mit der sich George Lucas in DIE RACHE DER SITH auf die Beziehung zwischen Anakin und Palpatine konzentriert hat. In den Szenen mit Hayden bekommen wir die Gelegenheit, in Ruhe miteinander zu sprechen und einige wirklich dramatische Dialoge abzuliefern. Palpatine offeriert Anakin viele Hinweise, Versprechungen und Verlockungen. Dann zieht er sich zurück und wartet geduldig darauf, auf welche Köder Anakin anspringt, welche Verführungen schlichtweg zu süß sind, um ihnen widerstehen zu können.“

      In einer von Palpatines Schlüsselszenen kommt es zu einer Konfrontation mit Jedi-Meister Mace Windu, einmal mehr verkörpert von Samuel L. Jackson. Auch Mace spielt in DIE RACHE DER SITH eine größere Rolle als in den früheren STAR WARS Abenteuern. „Auf diese Szene bin ich ziemlich stolz“, verrät Jackson. „Ehrlich gesagt habe ich mein ganzes Leben auf solch eine Szene gewartet. Im Endeffekt, seit ich als Kind einen auf Errol Flynn machte und statt mit dem Säbel mit Holzstöcken herumfuchtelte. Ich bin überwältigt!“

      Mittlerweile zum dritten Mal dabei, gehört Jackson somit keinesfalls zu den STAR WARS Greenhorns. Doch nur ein einziger Schauspieler durfte in allen sechs Episoden einen Sprechpart übernehmen: Anthony Daniels, der den peniblen Protokoll-Droiden C-3PO spielt.

      „Damals hatte ich wirklich nicht erwartet, dass sich ein Zwölf-Wochen-Filmjob zu einer 28-jährigen Odyssee ausweiten könnte“, lacht Daniels. „Aber ich freue mich, mitteilen zu dürfen, dass Zedreipeo in DIE RACHE DER SITH wieder vollständig auftritt, nachdem er in ANGRIFF DER KLONKRIEGER den unerwarteten Verlust einiger Extremitäten – und des Kopfes! – verkraften musste. Jetzt ist er in seinem Element... na ja, wurde ja auch Zeit!“

      Zur Freude aller Fans gibt sich endlich auch der sanfte Riese Chewbacca in DIE RACHE DER SITH wieder die Ehre. Wieder steckt Peter Mayhew in dessen Kostüm und schlägt so eine weitere Brücke zu den Ereignissen in KRIEG DER STERNE. „Ich wollte schon immer nach Kashyyyk, der Heimat der Wookie, zurückkehren und Chewbacca dort besuchen“, erzählt Lucas. Weil er eine große Schlacht innerhalb der Klonkriege dort stattfinden lässt, konnte sich Lucas diesen Traum erfüllen.

      Für Mayhew bot sich damit eine erstaunliche und völlig unerwartete Gelegenheit. „Mir fiel beinahe der Hörer aus der Hand, als mich Rick McCallum anrief und bat, wieder als Chewbacca zu arbeiten.“

      Dem Publikum, das mit den erstaunlichen Ereignissen in DIE RACHE DER SITH mitfiebern darf, wird es zweifellos ähnlich ergehen.



      RACHE FANTASIEN

      Die Effektezauberer von ILM übertreffen sich einmal mehr allein bei der Anzahl der VFX-Aufnahmen

      In DIE RACHE DER SITH darf sich der Zuschauer auf noch mehr künstliche Welten und Schauplätze freuen, für die man in der realen Welt keine Entsprechung finden konnte. Für die Kreation des wahrhaft außerirdischen Sehvergnügens vertraute Autor und Regisseur George Lucas ebenso wie sein Produzent Rick McCallum erneut auf das Können der Spezialisten bei ILM. Das zur Fertigung von KRIEG DER STERNE gegründete Unternehmen gilt derzeit als führendes Unternehmen in Sachen Special Effects.

      DIE RACHE DER SITH enthält mehr als 2000 Effekt-Aufnahmen, und stellt so alle vorangegangenen STAR WARS Filme, aber auch Effekte-Spektakel wie LORD OF THE RINGS („Der Herr der Ringe“, 2001-2003) locker in den Schatten. „In einigen Szenen sieht man 50 oder 60 verschiedene Elemente, von denen der Zuschauer bei den wenigsten merken wird, dass sie animiert sind“, verrät Produzent McCallum. Viele dieser Effekte spielten eine entscheidende Rolle bei der Erschaffung der acht Planeten aus DIE RACHE DER SITH – mehr als in jeder anderen Episode.

      Lucas verteilte die enorme Aufgabenlast auf die Schultern der beiden erfahrenen ILM Visual Effects Supervisors, John Knoll und Roger Guyett. Beide übernahmen die Verantwortung für spezifische Actionszenen und Effekte-Arten des Films. Rob Coleman übernahm wie bei seinen Oscar-gekrönten Einsätzen bei DIE DUNKLE BEDROHUNG und ANGRIFF DER KLONKRIEGER die Leitung des Animationsteams.

      Zu den visuellen Leckerbissen aus der Effekteschmiede von Knoll – der auf mehr als eine Dekade Erfahrung mit STAR WARS Produktionen zurückblicken kann und eng mit Lucas während der Pre-Production und den Hauptdreharbeiten kooperierte – zählt die gigantische Eröffnungsszene aus DIE RACHE DER SITH. Hoch über der Stadt Coruscant nehmen die letzten Ausläufer der Klonkriege epische Ausmaße an. Gleichzeitig unternehmen Obi-Wan Kenobi und Anakin einen verzweifelten Versuch, Palpatine aus der Gewalt der Separatistentruppen zu befreien.

      Diese Szene ist einzigartig unter all den Schlachtenszenen aus STAR WARS, denn sie findet nicht im All, sondern in den äußeren Schichten der Atmosphäre von Coruscant statt. „Dieser Schauplatz gab uns die Möglichkeit, Rauchschwaden, Feuersbrünste und andere pyrotechnische Spielereien zu zeigen, die es im Vakuum des Alls nicht gegeben hätte“, schwärmt Knoll.

      Unter Roger Guyetts Aufsicht entstand der Vulkanplanet Mustafar, auf dem Obi-Wan Kenobi und Anakin ihr entscheidendes Duell ausfechten. Guyett wusste, wie wichtig der „echte“ Look des Schauplatzes für die Dramatik der Szene sein würde, da Obi-Wan und Anakin sich erbittert kämpfend über glühende Lavaströme und explodierende Magmafelder bewegen.

      „Ihre Umgebung sollte absolut lebensgefährlich aussehen“, verdeutlicht Guyett. „Da entbrennt ein klassischer Kampf zweier mächtiger Figuren. Das Umfeld verstärkt die Bedrohlichkeit der Situation noch mehr. Ich versuchte das Ganze so heikel und menschenfeindlich wie möglich aussehen zu lassen und natürlich brütend heiß. Man muss sich das als eine Art Niagarafälle aus Lava vorstellen.“

      Man montierte die computergenerierten Bilder aus Mustafar mit tatsächlichen Aufnahmen von der Eruption des Ätna, digitalen Bildmasken und aufwändigen Miniaturen aus der Werkstatt des leitenden ILM-Modellbauers Brian Gernand. Einige seiner „Miniaturen“ waren über neun Meter lang und verliehen allein durch ihre Größe dem Bild mehr Struktur und Echtheit. Darüber hinaus bereiteten Gernand und sein Team „Lava“ aus Methylcel zu, einem für gewöhnlich bei der Milchshake-Herstellung benutzten Eindickungsmittel. Sie pumpten Tausende Liter dieser zähen Flüssigkeit durch das detailliert und liebevoll gebaute Riesen-Modell, durch das schlussendlich ein ein Meter 20 breiter Kunst-Magmastrom floss.

      Erstmals kann man in DIE RACHE DER SITH auch einen genauen Blick auf den dichtbewachsenen, waldreichen Wookie-Planeten Kashyyyk werfen. John Knoll gestaltete mehrere Establishing Shots des Planeten, während Guyett sich um die Entstehung einer beeindruckenden Schlachtszene kümmerte, in der es Hunderte furchtloser Wookies mit Separatistentruppen aufnehmen. Gernand und seine Bastler bauten einen detailgenauen Wroshyrbaum, den die VFX-Magier bei ILM anschließend zu einem scheinbar lebenden, für Kashyyyk typischen, Wald vervielfältigten.

      Für den noch nie zuvor gesehenen durchlöcherten Planeten Utapau entwarf Knoll eine atemlose Verfolgungsjagd sowie ein Duell zwischen Obi-Wan und dem Droidenführer General Grievous. Gleichzeitig gestaltete Gernands Team Modelle des riesigen Strudels und einer Utapau-Stadt.

      Außerdem bereist der Zuschauer in DIE RACHE DER SITH den Planeten Felucia, eine bizarre Kreation aus gigantischen, exotischen Pilzen und anderen Gewächsen, die idyllische Welt von Alderaan, von der Senator Bail Organa und die zukünftige Prinzessin Leia stammen, Padmés Heimat Naboo und Tatooine, auf dem Anakins Sohn Luke dereinst zu Hause sein wird.

      ILM trug zudem maßgeblich zu einer Sequenz bei, auf die Fans seit Jahrzehnten warten: der Moment, in dem sich Anakin in den schwarz-behelmten Darth Vader verwandelt. Roger Guyett verlieh der Szene eine elegante Atmosphäre, indem er sich bei der Ausleuchtung am film noir orientierte und starke Spotlights setzte. „Der Raum wirkt wie eine Mischung aus Operationssaal und Folterkammer“, unkt er. „Dennoch berührt mich die Sequenz auf unerwartete Weise.“

      Viele der unvergesslichen Charaktere aus DIE RACHE DER SITH entstanden gänzlich am Computer. Animationsleiter Rob Coleman beaufsichtigte denn auch über 90 Minuten Animation – mehr als bei jedem anderen STAR WARS Film.

      Coleman selbst bezeichnet die CG-Grafik des Jedi-Meisters Yoda als bedeutendste Leistung der Animationsabteilung. „Wir hatten schon für ANGRIFF DER KLONKRIEGER einen Digital-Yoda gebaut, aber damals war alles noch neu für uns“, bemerkt Coleman. „Diesmal aber hat sich Yoda zu einer kompletten Nebenfigur entwickelt und bekommt wesentlich mehr Dialog und Screentime. Wir hatten viel Spaß dabei, ihn bei seiner Schauspielkarriere zu begleiten.“

      Stolz verspürt Coleman auch bei dem, was seinem Team in Bezug auf Yodas Aussehen gelungen ist. „Bei DIE RACHE DER SITH wirkt seine Haut viel realistischer“, erklärt er. „Außerdem machen seine Kleider einen äußerst echten Eindruck.“

      Obwohl man bereits in ANGRIFF DER KLONKRIEGER einen Eindruck von Yodas Kampfkunst bekam, setzt DIE RACHE DER SITH die Messlatte um einiges höher und zieht die Action-Schraube für den alten Weisen kräftig an. So stellt Yoda im Senatssaal einen furchterregenden Gegner und absolviert einen Kampf, der das Schicksal der Republik und – Yodas eigene Zukunft – besiegelt.

      Zu den Neuzugängen aus der ILM-Werkstatt zählt auch General Grievous, eine grauenerregende Kombination aus Alien und Droide und Anführer der zahllos scheinenden Droidenarmee. „George Lucas wünschte sich einen visuell interessanten Antagonisten als Repräsentanten der Technologie, in der Anakin schließlich aufgeht“, erinnert sich Coleman. „Grievous ist quasi eine frühe Version der Technologie, der sich Vader auch später bedient. Doch in seinem Fall leidet die Technik noch an gewissen Anfangsproblemen, so dass er zwar beeindruckend wirkt, aber auch immer ein bisschen gehandicapt ist. Grievous ist ein empfindlicher, übellauniger Bösewicht mit einem fiesen Reizhusten. Die Arbeit an ihm fanden wir alle toll, weil es einfach Spaß macht, Bösewichter zu kreieren!“



      DEN RICHTIGEN TON TREFFEN

      Oscar-Gewinner John Williams ging auch für den bewegenden Soundtrack zum finalen Abenteuer der Saga noch einmal ans Werk

      George Lucas wird oft mit der Aussage zitiert, der Sound mache 50 Prozent des Kinovergnügens aus. Und so trägt auch John Williams zum Erlebnis von STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH bei. Von Anbeginn begleitete Williams als Lucas’ Partner den Werdegang der Saga, unterstützte die Actionszenen, intensivierte die Gefühle und hinterließ Millionen von Filmfans auf der ganzen Welt mit seinen unvergesslichen Songs im Ohr und auf den Lippen.

      „Ich freue mich, auch beim Abschluss der STAR WARS Saga mit dabei zu sein“, gesteht Williams. „George und ich arbeiten bereits seit 28 Jahren daran, wahrscheinlich führen wir eine der längsten Arbeitsbeziehungen der Filmgeschichte.“ Eine ebenfalls nicht unbeträchtliche Rolle beim Gelingen der Soundtracks spielte das London Symphony Orchestra, das alle sechs Filmmusiken einspielte.

      „Das hatten wir so nicht auf der Rechnung“, erzählt Williams. „Aber es ergab sich wie bei einer funktionierenden Ehe. Irgendwann blickt man zurück und stellt fest ‚Wow, wir haben es geschafft, trotz aller Schwierigkeiten’.“

      „Ich empfinde es als Glück, mit John arbeiten zu können“, schwärmt auch Lucas. „Ohne seine Musik und die Emotionen, die sie transportiert, wären meine Filme nicht die selben.“

      Selbst nach so vielen Jahren betrachtete Williams jeden weiteren STAR WARS Film als neue Herausforderung. „Diese Werke brauchen mehr Musik als jede andere Produktion, die ich kenne“, bemerkt der Künstler. „Die Musik setzt mit der ersten Einstellung ein und läuft beinahe den gesamten Film durch. Man muss seine Kompositionen jedem Detail, jedem Ereignis anpassen.“

      Mit seinen Leistungen bei DIE RACHE DER SITH aber zeigte sich Williams äußerst zufrieden. „George schaffte wirklich Außergewöhnliches mit den Verbindungsstücken zwischen den beiden Trilogien. Das selbe strebte ich auch musikalisch an. EPISODE III enthält weit mehr musikalische Verweise auf die erste Trilogie als die vorigen beiden Filme.“

      Zu diesen Referenzen zählen „The Force Theme“ und „Leia’s Theme“. Letzteres hatte man seit 1983 nicht mehr im Kino vernommen. Zudem nimmt Williams den „Imperial March“ wieder auf, sobald Darth Vader ins Zentrum des Geschehens rückt und setzt einen weiteren historischen Verweis mit dem triumphalen „Throne Room“ Thema aus KRIEG DER STERNE.

      Doch natürlich gibt es auch zahlreiche Neukompositionen zu hören, wie etwa ein Thema für General Grievous, das Williams als „fröhlich mit viel Perkussion“ beschreibt, sowie Choräle, die Williams „Trauergesänge“ nennt und die jene Passagen der Handlung, in der die Stimmung gedrückt ist, begleiten.

      „John hätte es einfach nicht besser machen können, als es ihm bei DIE RACHE DER SITH gelungen ist“, freut sich Lucas. „Mir gefällt dieser großartige Mix aus Fröhlichkeit und Trauer, Neuem und Altem.“

      Bedenkt man das düstere Sujet des Films, müsste man eigentlich Williams’ freudloseste Arbeit erwarten. Doch der Komponist findet diese Annahme nicht zwingend. „Manchmal muss man die Dunkelheit mit etwas Fröhlichem kontrastieren. Man sieht zwar etwas Schreckliches auf der Leinwand, doch die Musik gleicht das mit einer gefühlvollen Melodie aus.“

      Insbesondere versuchte Williams mit seinen Kompositionen, etwas Hoffnung zu verbreiten. „DIE RACHE DER SITH erzählt eine grundlegend menschliche Geschichte, in der die Leute wunderbare Dinge inmitten des schrecklichen Tumults rundherum tun.“



      DIE MACHT IST MIT DIR - FÜR IMMER UND EWIG

      DIE RACHE DER SITH schließt den STAR WARS Zyklus ab, doch die Legende lebt weiter

      „STAR WARS eröffnete neue Welten im Bereich dessen, was man mit Film tatsächlich erreichen kann,“ bemerkt Peter Jackson, Regisseur der HERR DER RINGE-Trilogie. „Kein anderer Film versetzte die Zuschauer mehr in Erstaunen.“

      Es mag seltsam erscheinen, dass der Regisseur einer eigenen Filmtrilogie, die viele mit STAR WARS vergleichen, öffentlich seine Begeisterung für George Lucas’ intergalaktische Saga bekundet. Aber es gibt wohl kaum einen besseren Beweis für die scheinbar nie endende Anziehungskraft von STAR WARS. „Darth Vader Lives“ verkündete 1977 ein beliebter Button – und war somit eine Vorwegnahme der auch knapp 30 Jahre später noch ungebrochenen Begeisterung der Fans vor.

      Viele Filme sind erfolgreich. Viele sind beliebt und avancieren weltweit zu Hits. Wenige Produktionen aber erregen das öffentliche Interesse immer wieder so deutlich wie die STAR WARS Abenteuer. Die Vokabeln „Jedi“ und „the dark side“ sind mittlerweile offiziell in das Oxford English Dictionary aufgenommen worden. Erfreulicherweise – oder leider? – benutzen Politiker und Berühmtheiten gleichermaßen Ausdrücke wie „Todesstern“, „Die Macht“, „Imperium des Bösen“ und „Lichtgeschwindigkeit“ - und die Welt weiß, was gemeint ist. Ohne Zweifel gibt es Hinweise auf STAR WARS in vielen Aspekten des täglichen Lebens:

      - Im Film zollen Regisseure von so unterschiedlichen Filmen wie E.T. – THE EXTRATERRESTRIAL („E.T. – Der Außerirdische“, 1982), AMERICAN PIE („American Pie“, 1999), AUSTIN POWERS: INTERNATIONAL MAN OF MYSTERY („Austin Powers“, 1997) und ROBOTS („Robots“, 2005) liebevoll – oder bissig – ihren Tribut an die STAR WARS Filme

      - Im Fernsehen dient STAR WARS in Produktionen wie „The Simpsons“, „The O.C.“ oder „Saturday Night Live“ immer wieder als beliebte Quelle für Gags

      - Im Sport bezeichneten die Boston Red Sox ihren Erzfeind, die New York Yankees, einst als „The Evil Empire“ – und die Yankees freuten sich über den Spitznamen
      - In der Comicwelt zählen Verweise auf STAR WARS zu gern gesehenen Gags in Publikationen von „Dennis the Menace“ über „Hi and Louis“ zu „Doonesbury“ und „Boondocks“. Darüber hinaus bedienten sich zahllose weitere Comicveröffentlichungen aus dem reichhaltigen STAR WARS Fundus

      - Unzählige Lehrer benutzen täglich Beispiele aus STAR WARS, um ihren Schülern Mathe, Naturwissenschaften und Fremdsprachen beizubringen. Museen locken mit STAR WARS Ausstellungen enorme Besuchermassen an

      -In Disney-Freizeitparks weltweit zählen die „Star Tours“ zu den Publikumsfavoriten

      Das STAR WARS Universum erwies sich nach seinem Siegeszug auf der Leinwand in den verschiedensten Veröffentlichungsformen als Erfolg. Bei seiner Veröffentlichung im November 2004 avancierte die STAR WARS Trilogie zur bestverkauften DVD-Box der Geschichte in den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Australien und vielen weiteren Ländern auf dem Globus. Der Spielzeughersteller LEGO erzielte mit seinen STAR WARS Produkten unerwartete Gewinne und täglich loggen sich Millionen Menschen weltweit ins Internet ein, um an dem gewaltigen Multiplayer-Onlinespiel „STAR WARS: Galaxies“ teilzunehmen. Auch die STAR WARS Videospiele aus dem Hause LucasArts begeistern das Publikum ebenso wie die Romane über das „erweiterte Universum“ der Saga, die es regelmäßig in die Bestsellerliste der New York Times schaffen.

      Natürlich hat die Reihe auch unverwechselbare Spuren in der Filmtechnik hinterlassen. Zur Umsetzung seiner Vorstellungen für KRIEG DER STERNE gründete George Lucas einst Industrial Light & Magic. Seither erhielt das Unternehmen 14 Oscars für die Besten Visuellen Effekte bei einer großen Bandbreite von Filmen und arbeitet auch weiterhin an vorderster Front bei der Entwicklung neuer Verfahren im Bereich der Tricktechnik.

      STAR WARS: EPISODE IV – KRIEG DER STERNE spielte eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der Soundtechnik, machte das Dolby-System zur Reduzierung von Störgeräuschen berühmt und ebnete den Weg für das THX System und die heutzutage in Lichtspielhäusern vorherrschende digitale Tontechnik.

      Lucasfilm Ltd. war außerdem federführend bei der Entwicklung non-linearer Schnittsysteme und veränderte so das Arbeitsfeld für Ton- und Film-Cutter. Zudem trieb das Unternehmen die Entstehung des mittlerweile marktführenden Avid-Systems voran.

      Die Gewinne aus dem STAR WARS Franchise ermöglichten Lucasfilm außerdem den Fortschritt bei der Trickfilmtechnik, der in der Erfindung des Pixar-Computers gipfelte. Dies wiederum führte zur Gründung der beliebten Pixar Animation Studios, aus denen Filme wie TOY STORY („Toy Story“, 1995) und FINDING NEMO („Findet Nemo“, 2003) stammen.

      Zu den weitreichendsten und bedeutendsten Verdiensten von STAR WARS zählt sicherlich der Einsatz digitaler Film-Produktionstechniken. Mit ANGRIFF DER KLONKRIEGER kam erstmals ein komplett auf hochauflösendem 24fps Digital-Material gedrehter Kinofilm auf den Markt. Für DIE RACHE DER SITH baute man auf eine eigens entwickelte Technologie namens „444“, die Bilder aus einer High-Definition-Kamera mit weit größerer Auflösung speichert als dies zuvor möglich war. Dieser Fortschritt hat zur Folge, dass weltweit auch immer mehr Kinos auf digitale Projektionstechniken umstellen.

      Der kontinuierliche Einfluss und Output der STAR WARS Epen hat weite Kreise gezogen, doch schlussendlich lässt sich alles auf einen Nenner bringen: STAR WARS ist eine epische Erzählung um Licht und Dunkelheit, Vater und Sohn, Gut und Böse inmitten des unendlichen Weltalls. „STAR WARS das sind zwar sechs Filme, doch es ist nur eine Geschichte,“ verdeutlicht Lucas. „Während des Schreibens und der Produktion der Filme habe ich mich stets darauf konzentriert, den Kreis irgendwann zu schließen. Jetzt endlich können die Leute alle sechs Filme zusammen sehen, so wie ursprünglich geplant.“

      Mit DIE RACHE DER SITH schließt sich nun der Kreis und die Saga ist vollendet!

      Der Stab



      GEORGE LUCAS
      Drehbuch/Regie/Ausführende Produktion

      Erstmals erregte George Lucas mit seinen Fähigkeiten als Filmemacher Aufsehen während seiner Studienzeit an der University of Southern California, als er mit seinem Kurzfilm ELECTRONIC LABYRINTH THX 1138 4EB die höchste Auszeichnung beim National Student Film Festival gewann.

      Wenig später nutzte er die Möglichkeiten der in San Francisco ansässigen Produktions-Firma seines langjährigen Freundes Francis Ford Coppola, American Zoetrope. Mit Coppola als ausführendem Produzenten an Bord transformierte er seinen Kurzfilm zu dem erstaunlich weitsichtigen Kino-Erstling THX 1138 („THX 1138“, 1969).

      Der Nachfolger AMERICAN GRAFFITI („American Graffiti“, 1973) avancierte zum erfolgreichsten Film der damaligen Zeit. Doch erst mit seinem dritten Werk STAR WARS: EPISODE IV – A NEW HOPE („Krieg der Sterne“, 1977) revolutionierte Lucas die Filmwelt. Das täuschend einfach gestrickte Abenteuer um den Kampf zwischen Gut und Böse inmitten fremder Planeten und exotischer Wesen entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen. Um sich nicht den Konventionen und Beschränkungen des Filmemachens beugen zu müssen, gründete Lucas seine eigene Effekteschmiede Industrial Light & Magic zur Umsetzung seiner Visionen.

      In der Folge fungierte er ab Beginn der 80er Jahre als Autor und ausführender Produzent von einer Reihe gigantischer Kassenschlager, beginnend mit STAR WARS: EPISODE V – THE EMPIRE STRIKES BACK („Das Imperium schlägt zurück“, 1980) und gefolgt von STAR WARS: EPISODE VI – THE RETURN OF THE JEDI („Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, 1983). 1981 beteiligte sich George Lucas am Erfolg der Abenteuerlegende Indiana Jones, Star dreier unvergesslicher Kassenschlager und Hauptfigur der mit zwölf Emmys ausgezeichneten TV-Serie „The Young Indiana Jones Chronicles“.

      Ebenfalls in den 80er Jahren arbeitete er in verschiedenen Positionen an Werken wie WILLOW („Willow“, 1988 ), TUCKER: THE MAN AND HIS DREAM („Tucker“, 1988 ) und MISHIMA: A LIFE IN FOUR CHAPTERS („Mishima“, 1985) und half mit bei der Entwicklung der Disney-Vergnügungsparks.

      Ende der 90er schließlich kehrte George Lucas für STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999) auf den Regiestuhl zurück. Drei Jahre später begeisterte STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) das Publikum. Bei STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith”, 2005) schließt sich nun endlich der Kreis der unvergesslichen Saga.


      RICK MC CALLUM
      Produzent

      Rick McCallum begann seine Karriere in Zusammenarbeit mit einem der meistgeschätzten Drehbuchautoren Englands, Dennis Potter. Er produzierte die Kinofassung von PENNIES FROM HEAVEN („Tanz in den Wolken“, 1981) mit Steve Martin und Bernadette Peters. Es folgten die Potter-Produktion DREAMCHILD (1985) und dessen TV-Serie „Blackeyes“. DREAMCHILD gewann drei BAFTA Awards und einen Evening Standard Award für die Beste Schauspielerin (Coral Browne). Außerdem realisierte McCallum Potters gefeierte sechsteilige BBC-Serie „The Singing Detective“.

      Mit dem Regisseur Nicolas Roeg entwickelte McCallum eine enge Arbeitsbeziehung, aus der zwei Filme hervorgingen: TRACK 29 („Track 29 – Ein gefährliches Spiel“, 1987) und CASTAWAY („Castaway – Die Insel“, 1987). Für den Autor und Regisseur David Hare produzierte McCallum HEADING HOME (1990) mit Gary Oldman und Joely Richardson sowie STRAPLESS („Ein fast anonymes Verhältnis“, 1988 ) mit Blair Brown, Bruno Ganz und Bridget Fonda in den Hauptrollen. Außerdem fungierte er als Produzent bei Neil Simons I OUGHT TO BE IN PICTURES („Eigentlich wollte ich zum Film“, 1982) mit Walter Matthau sowie bei LINK („Link - Der Butler“, 1986) mit Terence Stamp und Elizabeth Shue.

      Fürs Fernsehen produzierte McCallum den HBO-Film „On Tidy Endings“ (Buch: Harvey Fierstein) mit Fierstein und Stockard Channing. Das Projekt wurde mit vier CableACE Awards ausgezeichnet, darunter für den Besten Film, die Beste Regie und das Beste Drehbuch. Sein Rolling-Stones-Video „Undercover“ erhielt einen MTV Movie Award für das Beste Video des Jahrzehnts.

      Seit 1990 hat McCallum ausschließlich mit Autor und Regisseur George Lucas zusammengearbeitet. Dabei entstand der Spielfilm RADIOLAND MURDERS („Radioland Murders“, 1994) und die vielbeachtete Fernsehserie „The Young Indiana Jones Chronicles“. Diese innerhalb von vier Jahren an Locations in 30 Ländern gedrehte Serie wurde mit 32 Emmy-Nominierungen und zwölf Emmy-Auszeichnungen sowie einem Banff Award und einer Golden Globe Nominierung belohnt. Zu den Regisseuren der Serie zählen Bille August, Mike Newell, Nicolas Roeg, Carl Schultz, Simon Wincer, David Hare, Deepa Metha, Rene Manzor, Gavin Millar und Terry Jones.

      Neben STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005) produzierte McCallum zudem die höchst erfolgreiche STAR WARS SPECIAL EDITION und, natürlich, STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999) und STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002).


      DAVID TATTERSALL
      Kamera

      David Tattersall wuchs in England auf. Er besuchte das Goldsmith’s College in London, wo er seinen Bachelor-Abschluss in den Schönen Künsten mit Auszeichnung bestand. Anschließend ging er auf die National Film and Television School, wo er sich auf das Fach Kamera spezialisierte.

      Tattersall saß bei zahlreichen Spielfilmen und Fernsehproduktionen hinter der Kamera. So etwa bei RADIOLAND MURDERS („Radioland Murders“, 1994), MOLL FLANDERS („Moll Flanders“, 1996), THE WIND IN THE WILLOWS („Der Wind in den Weiden“, 1981), CON AIR („Con Air”, 1997), SOLDIER („Star Force Soldier“, 1998 ), THE GREEN MILE („The Green Mile”, 1999), VERTICAL LIMIT („Vertical Limit”, 2000), THE MAJESTIC („The Majestic”, 2001) und STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999). Im neuen Jahrtausend setzte er unter anderem das Licht bei DIE ANOTHER DAY („James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag“, 2002) und STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002). Zu Tattersalls jüngsten Projekten zählen LARA CROFT TOMB RAIDER – THE CRADLE OF LIFE („Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“, 2003), THE MATADOR (2004) und XXX 2 – STATE OF THE UNION („xXx 2 – The Next Level“, 2005).

      Fürs Fernsehen arbeitete er unter anderem an der Serie „The Young Indiana Jones Chronicles“, wofür er einen Emmy und eine A.S.C.-Nominierung für Best Cinematography erhielt.


      GAVIN BOCQUET
      Produktionsdesign

      Gavin Bocquet studierte Industriedesign am Polytechnikum in Newcastle und am Royal College of Art, wo er 1979 seinen Abschluss machte. Seine Filmkarriere begann er als Zeichner für die Ausstattungsabteilung der Filme THE ELEPHANT MAN („Der Elefantenmensch“, 1980) und STAR WARS: EPISODE VI – THE RETURN OF THE JEDI („Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, 1983).

      Mit Beginn der Arbeiten an EMPIRE OF THE SUN („Das Reich der Sonne“, 1987) war Bocquet bereits zum Art Director aufgestiegen. Es folgten DANGEROUS LIAISONS („Gefährliche Liebschaften“, 1989), ERIC THE VIKING („Eric der Wikinger“, 1989) und CRY FREEDOM („Der Schrei nach Freiheit“, 1987). Bei letzterem Film arbeitete er mit Stuart Craig zusammen, den er neben Norman Reynolds zu seinen Mentoren zählt.

      Bocquets Arbeit als Produktionsdesigner begann mit der englischen Fernsehserie „Yellowthreat Street“ und der amerikanischen TV-Serie „The Young Indiana Jones Chronicles“, für die er einen Emmy und zwei weitere Nominierungen erhielt. Bei Steven Soderberghs KAFKA („Kafka“, 1991) gab er schließlich sein Spielfilmdebüt als Produktionsdesigner, dem RADIOLAND MURDERS („Radioland Murders“, 1994) folgte. Diese Projekte führten zu seinem Engagement bei STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999) und schließlich zu STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) sowie STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005).

      Zwischen den STAR WARS Projekten war Bocquet Ausstatter für den von Robert De Niro produzierten THE ADVENTURES OF ROCKY & BULLWINKLE („Die Abenteuer von Rocky & Bullwinkle“, 1999) sowie das von Rob Cohen inszenierte Action-Abenteuer XXX („xXx – Triple X“, 2002) mit Vin Diesel. Erst kürzlich beendete Bocquet die Arbeit an XXX 2 – STATE OF THE UNION („xXx 2 – The Next Level“, 2005) von Lee Tamahori.

      Darüber hinaus gestaltete Gavin Bocquet zahlreiche TV-Spots und erhielt dafür 2003 die Auszeichnung „Commercial Art Director of the Year“ in Großbritannien.


      BEN BURTT
      Co-Schnitt und Sounddesign

      Ben Burtt wurde in Syracuse, New York geboren und absolvierte am College ein Physikstudium. 1970 gewann er das National Film Festival mit einem Kriegsfilm namens YANKEE SQUADRON. Für seine Arbeit an dem Special-Effects-Film GENESIS (1978 ) wurde er mit einem Stipendium der University of Southern California belohnt. Das dortige Studium beendete er mit einem Abschluss in Filmproduktion. Seit mehr als 30 Jahren ist Burtt als Sounddesigner, Tonmischer, Cutter, Autor und Regisseur im Filmgeschäft tätig.

      Burtt arbeitet bereits seit 1975 mit George Lucas zusammen und erinnert sich noch genau an seine ersten Erfahrungen mit den STAR WARS Filmen: „Ein Jahr vor den Dreharbeiten wurden mir die grafischen Entwürfe von Ralph McQuarrie gezeigt. Sofort erkannte ich, dass die Arbeit an STAR WARS meinen Traum erfüllen würde, einmal an einem wahrhaft einfallsreichen, neuartigen Fantasyfilm mitzuwirken.“ Es war Ben Burtts Arbeit, die der ursprünglichen STAR WARS Trilogie ihren überzeugenden Klang verlieh. Er kreierte die Stimme von R2-D2, das Wummern und Dröhnen der Laserschwerter und den anschwellenden Motorenlärm der Speeder Bikes.

      In seiner 15-jährigen Laufbahn als Sounddesigner bei Lucasfilm wurde Burtt vier Mal mit einem Oscar für Ton und Toneffekte ausgezeichnet. Er erhielt die Trophäen für STAR WARS: EPISODE IV – A NEW HOPE („Krieg der Sterne“, 1977), E.T. („E.T. –Der Außerirdische“), RAIDERS OF THE LOST ARK („Jäger des verlorenen Schatzes“, 1981) und INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE („Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, 1989). Außerdem gestaltete er das Sounddesign von INDIANA JONES AND THE TEMPLE OF DOOM („Indiana Jones und der Tempel des Todes“, 1984), STAR WARS: EPISODE V – THE EMPIRE STRIKES BACK („Das Imperium schlägt zurück“, 1980), STAR WARS: EPISODE VI – THE RETURN OF THE JEDI („Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, 1983), ALWAYS („Always – Die Feuerengel von Montana“, 1998 ) und WILLOW („Willow“, 1988 ). Auch bei ALIEN („Alien – Das unbekannte Wesen aus einer fremden Welt“, 1979), MORE AMERICAN GRAFFITI („The Party is Over – Die Fortsetzung von American Graffiti“, 1979), HOWARD THE DUCK („Howard – Ein tierischer Held“, 1985), THE DARK CRYSTAL („Der dunkle Kristall“, 1982), NUTCRACKER THE MOTION PICTURE („Der Nußknacker“, 1986) und der IMAX-Produktion THE DREAM IS ALIVE (1985) zeichnete er für das Sounddesign verantwortlich.

      1990 machte Burtt sich selbstständig und fing an, als Regisseur zu arbeiten. Er fungierte als Second Unit Regisseur bei 20 Folgen der Serie „The Young Indiana Jones Chronicles“, arbeitete bei vier Folgen im Schnitt und gelegentlich als Sounddesigner. Bei „Attack of the Hawkmen“, einer weiteren Episode der Serie, führte er Regie und war Co-Autor. Des Weiteren inszenierte er die IMAX-Filme BLUE PLANET und SPECIAL EFFECTS und war einer der Autoren der TV-Trickfilmserie „Droids“ von Lucasfilm (inklusive einer einstündigen „Droids“-Sonderfolge mit dem Titel „The Great Heap“).

      Ende der 90er kehrte Burtt schließlich zu Lucasfilm zurück und fungierte als Cutter und Sounddesigner an STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999) und STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002). In jüngerer Zeit inszenierte er zudem MANASSAS: END OF INNOCENCE (2002) für den National Park Service und schrieb das Buch STAR WARS: Galactic Phrase Book and Travel Guide, ein Kompendium von Alien-Sprachen und deren Entstehungsgeschichte.

      Burtt gehört zu den wenigen Veteranen aller STAR WARS Filme. Die Fertigstellung von DIE RACHE DER SITH stellt zudem das Ende einer Arbeitsbeziehung mit der Saga dar, die mehr als 30 Jahre lang andauerte.


      ROGER BARTON
      Schnitt

      Mit der Arbeit an TV-Produktionen wie dem mit einem Schnitt-Emmy ausgezeichneten HBO-Film „Indictment – The McMartin Trial“ legte Roger Barton den Grundstein für seine Karriere. In der Folge engagierte man ihn für größere Projekte als Mitglied des Schnitt-Teams bei TITANIC („Titanic“, 1996) und ARMAGEDDON („Armageddon – Das jüngste Gericht“, 1998 ). Wenig später besetzte er bereits den Posten des Chef-Cutters bei GONE IN 60 SECONDS („Nur noch 60 Sekunden“, 1999), PEARL HARBOR („Pearl Harbor“, 2001), GHOST SHIP („Ghost Ship“, 2002), BAD BOYS II („BAD BOYS II“, 2003) und STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005). Erst kürzlich beendete Barton die Arbeit an AMITYVILLE HORROR („Amityville Horror“, 2005), dem wenig später Michael Bays THE ISLAND („Die Insel“, 2005) folgte.


      TRISHA BIGGAR
      Kostümdesign

      Trisha Biggar kann auf Erfahrungen in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen zurückblicken und bringt so ein vielfältiges Wissen in ihre Designs für STAR WARS ein.

      Nach ihrer Ausbildung an der Kunstakademie in Wimbledon designte Biggar mehrere Jahre lang für verschiedene britische Bühnenensembles. Anschließend wechselte sie ins Filmfach und verantwortete unter anderem die Kostüme für David Haymans SILENT SCREAM („Der lautlose Schrei“, 1980), der den von der British Academy verliehenen Michael Powell-Preis für Besten Film des Jahres und den Jurypreis der Filmfestspiele in Berlin erhielt. Als nächstes sah man ihre Arbeiten in David Attwoods WILD WEST („Wild West“, 1992), der den Kritikerpreis des Edinburgh Filmfestivals bekam.

      In den letzten Jahren entwarf sie die Kleider für A SHOT AT GLORY (2000) von Michael Corrente mit Robert Duvall und Michael Keaton in den Hauptrollen, BEAUTIFUL CREATURES („Beautiful Creatures – Zum Sterben schön...!“, 2000) von Bill Eagles mit Rachel Weisz und Ian Glen, THE DEBT COLLECTOR (1998 ) von Anthony Neilson mit Billy Connolly und Francesca Annis, sowie MAD COW (1999) mit Joanna Lumley und Anna Friel. Darüber hinaus gestaltete Biggar die Kostüme für Peter Mullans Venedig-Gewinner THE MAGDALENE SISTERS („Die unbarmherzigen Schwestern“, 2002).

      Für das Fernsehen arbeitete Biggar an den Kostümen für den Mehrteiler „The Fortunes and Misfortunes of Moll Flanders“ mit Alex Kingston und Diana Rigg (BAFTA-Nominierung für das beste Kostümdesign) sowie die BBC-Produktionen „Saigon Baby“ mit John Hurt und „Truth or Dare“ von John Madden mit John Hannah und Helen Baxendale. Außerdem war Biggar an der Serie „The Young Indiana Jones Chronicles“ beteiligt.

      Seit der Fertigstellung von DIE RACHE DER SITH schreibt die Künstlerin an einem Buch über die STAR WARS Kostüme, das im September 2005 erscheinen soll.


      CHRISTINE KING
      Besetzung

      Zu Christine Kings jüngsten Kino-Einsätzen zählen Ana Kokkinos THE BOOK OF REVELATION mit Greta Scacchi sowie Marc Steven Johnsons Comicverfilmung GHOST RIDER mit Nicolas Cage, die 2006 in die Kinos kommen soll. Darüber hinaus verantwortete sie das Casting für Rob Cohens STEALTH („Stealth – Unter dem Radar“, 2005) und SON OF THE MASK („Die Maske 2: Die nächste Generation“, 2005).

      Regie-Veteran Phillip Noyce setzte bei seinen anspruchsvollen Produktionen RABBIT-PROOF FENCE („Long Walk Home“, 2002) und THE QUIET AMERICAN („Der stille Amerikaner“, 2002) auf das Können der erfahrenen australischen Casting-Verantwortlichen. Zusammen mit Margery Simkin besorgte King außerdem die Besetzung für Richard Pearces TV-Film „South Pacific“ (2001) mit Glenn Close und arbeitete zusammen mit Ronna Kress an MOULIN ROUGE („Moulin Rouge“, 2001).

      Auch für Projekte, die nicht down under gedreht wurden, suchte King bereits passende Darsteller in Australien, darunter XXX 2 – STATE OF THE UNION („xXx 2 – The Next Level“, 2005), das kürzlich fertiggestellte Action-Abenteuer AEON FLUX mit Charlize Theron sowie Rob Marshalls MEMOIRS OF A GEISHA (2005) und X-MEN („X-Men – Der Film“, 2000).


      JOHN WILLIAMS
      Musik

      John Williams zählt zu den höchstdekorierten und renommiertesten Filmkomponisten aller Zeiten. Er darf fünf Oscars, 18 Grammys, drei Golden Globes, drei British Academy Awards, vier Emmys sowie 43 Academy Award Nominierungen sein Eigen nennen. Zuletzt erhielt er eine Oscar-Nominierung für HARRY POTTER AND THE PRISONER OF AZKABAN („Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, 2004) – und gilt somit als die meist-nominierte Person der Oscar-Geschichte.

      Williams schrieb bereits für über 100 Filme die Musik, darunter STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005), TERMINAL („Terminal“, 2004), CATCH ME IF YOU CAN („Catch Me If You Can“, 2002), HARRY POTTER AND THE CHAMBER OF SECRETS („Harry Potter und die Kammer des Schreckens”, 2002), MINORITY REPORT („Minority Report”, 2002), STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) sowie HARRY POTTER AND THE SORCERER’S STONE („Harry Potter und der Stein der Weisen”, 2001).

      Zahlreiche weitere Top-Produktionen vertrauten bisher auf Williams’ kraftvolle Scores, wie etwa A.I. ARTIFICIAL INTELLIGENCE („A.I. – Künstliche Intelligenz“, 2001), THE PATRIOT („Der Patriot“, 2000), ANGELA’S ASHES („Die Asche meiner Mutter“, 1999), STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999), STEPMOM („Seite an Seite“, 1998 ), SAVING PRIVATE RYAN („Der Soldat James Ryan“, 1995, Grammy), AMISTAD („Amistad”, 1997), SEVEN YEARS IN TIBET („Sieben Jahre in Tibet“, 1997), THE LOST WORLD („Jurassic Park - The Lost World“, 1997), ROSEWOOD („Rosewood Burning“, 1997) und SLEEPERS (1996).

      Darüber hinaus hörte man Williams’ Arbeiten in NIXON („Nixon“, 1995), SABRINA („Sabrina”, 1995), SCHINDLER’S LIST („Schindlers Liste“, 1994), JURASSIC PARK („Jurassic Park”, 1992), HOME ALONE („Kevin – Allein zu Haus“, 1990), HOME ALONE 2: LOST IN NEW YORK („Kevin – Allein in New York“, 1992), FAR AND AWAY („In einem fernen Land“, 1992), JFK („JFK – John F. Kennedy – Tatort Dallas“, 1991), HOOK („Hook”, 1991), PRESUMED INNOCENT („Aus Mangel an Beweisen“, 1990) und BORN ON THE 4TH OF JULY („Geboren am 4. Juli“, 1989).

      Auch die Indiana Jones-Trilogie, THE ACCIDENTAL TOURIST („Die Reisen des Mr. Leary“, 1988 ), EMPIRE OF THE SUN (British Academy Award), THE WITCHES OF EASTWICK („Die Hexen von Eastwick“, 1987), E.T. – THE EXTRATERRESTRIAL („E.T. – Der Außerirdische”, 1982), SUPERMAN („Superman”, 1978 ), CLOSE ENCOUNTERS OF THE THIRD KIND („Die unheimliche Begegnung der dritten Art“, 1977), die erste STAR WARS Trilogie sowie JAWS („Der weiße Hai”, 1975), FIDDLER ON THE ROOF („Anatevka“, 1971) und GOODBYE, MR. CHIPS („Goodbye, Mr. Chips“, 1969) profitierten vom Können des Musikers.

      Viele seiner Filmmusiken erschienen auch auf Tonträgern, so etwa der STAR WARS Soundtrack, der über vier Millionen Mal über den Ladentisch ging und als erfolgreichstes Nicht-Pop-Album der Geschichte gilt.

      1980 ernannte man Williams zum 19. Dirigenten des Boston Pops Orchestras seit dessen Gründung im Jahre 1885. Seit seinem Ausscheiden aus diesem Amt 1993 und nach 14 höchst erfolgreichen Spielzeiten trägt er den Titel des Boston Pops Ehrendirigenten. Außerdem ist Williams Hauskomponist in Tanglewood.

      John Williams kam in New York zur Welt und zog 1948 mit seiner Familie nach Los Angeles. Er studierte an der UCLA, dem Los Angeles City College und erhielt privaten Kompositions-Unterricht bei Mario Castelnuovo-Tedesco. Nach seinem Wehrdienst in der Air Force kehrte Williams nach New York zurück, um an der dortigen Juillard University bei Madame Rosina Lhevinne Klavier zu studieren. Während dieser Zeit arbeitete er zudem als Jazzpianist in Bars und bei Studioaufnahmen. Zurück in Los Angeles wandte er sich dem Filmgeschäft zu und arbeitete unter anderem mit Bernard Herrmann, Alfred Newman und Franz Waxman zusammen. In den 60er Jahren begann Williams auch für TV-Produktionen zu schreiben und erhielt für diese Arbeiten vier Emmy Awards.


      JOHN KNOLL
      Visual Effects Supervisor

      John Knoll kann auf langjährige Erfahrungen mit der STAR WARS Saga zurückblicken, seit er erstmals an der Special Edition der ersten Trilogie mit George Lucas kooperierte. In enger Zusammenarbeit mit dem STAR WARS Erfinder führte Knoll seither die Arbeit des Visual Effects Teams bei allen Prequels bis hin zu DIE RACHE DER SITH an.

      Knoll ist Absolvent der berühmten USC-Filmschule und ging bereits kurz nach Studienabschluss zu ILM. Dort arbeitete er innerhalb der Motion Control Kameracrew und beschäftigte sich in seiner Freizeit mit Computergrafik. Im Verbund mit seinem Bruder, der damals an seiner Doktorarbeit im Bereich der Bilddarstellung am Computer schrieb, entwickelte Knoll das mittlerweile legendäre Bildbearbeitungsprogramm Photoshop.

      Schnell übernahm der Tüftler Schlüsselfunktionen bei ILMs Quantensprüngen in Sachen Digitaltechnologie und gestaltete als CG-Projektdesigner das SciFi-Abenteuer ABYSS („Abyss“, 1989) maßgeblich mit. In den letzten 15 Jahren arbeitete Knoll daraufhin als Visual-Effects-Supervisor an Werken wie STAR TREK: GENERATIONS („Star Trek – Treffen der Generationen“, 1994), MISSION: IMPOSSIBLE („Mission Impossible“, 1996), STAR TREK: FIRST CONTACT („Star Trek – Der erste Kontakt“, 1996) sowie MISSION TO MARS („Mission to Mars“, 2000).

      Die Academy nominierte Knoll für seine Arbeit bei STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999), STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) und PIRATES OF THE CARRIBBEAN: CURSE OF THE BLACK PEARL („Fluch der Karibik“, 2003). Er erhielt zudem zwei MTV Movie Awards und zwei Saturn Awards für die Effekte der letzten beiden STAR WARS Abenteuer. 2006 wird man Knolls Arbeiten bei dem Sequel PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MAN’S CHEST bewundern können.


      ROGER GUYETT
      Visual Effects Supervisor

      Seit 1994 gehört Roger Guyett zum gefeierten ILM-Team, dem er sich für die bahnbrechende Arbeit an der Titelfigur von CASPER („Casper“, 1995) anschloss. Als eines der wichtigsten Mitglieder des Teams arbeitete der Künstler an mehr als 40 Minuten 3D-Grafiken jener Gestalt, die damit zur ersten komplett digital erschaffenen Hauptfigur der Filmgeschichte avancierte.

      Als CG-Supervisor leitete Guyett daraufhin bei der Produktion von TWISTER („Twister“, 1996) das Team, das die beeindruckenden Wettersequenzen schuf. Guyett zählt nun zu den führenden Visual Effects Supervisors von ILM und kann auf Erfahrungen unter anderem bei SAVING PRIVATE RYAN („Der Soldat James Ryan“, 1995) zurückblicken, der ihm einen BAFTA für die Effekte einbrachte. Darüber hinaus fungierte er in selber Position bei HARRY POTTER AND THE SORCERER’S STONE („Harry Potter und der Stein der Weisen”, 2001) und HARRY POTTER AND THE PRISONER OF AZKABAN („Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, 2004). Letzterer bescherte Guyett Oscar- und BAFTA-Nominierungen sowie den Hauptpreis der Visual Effects Society. Guyett stammt aus Großbritannien.


      ROB COLEMAN
      Animationsregie

      Rob Coleman stieß 1993 für die Arbeit an THE MASK („Die Maske“, 1994) zum Animationsteam von ILM. Es folgten MEN IN BLACK („Men in Black“, 1997), DRAGONHEART („Dragonheart“, 1996), THE INDIAN IN THE CUPBOARD („Der Indianer im Küchenschrank“, 1995), IN THE MOUTH OF MADNESS („Die Mächte des Wahnsinns“, 1994) und STAR TREK: GENERATIONS („Star Trek – Treffen der Generationen“, 1994).

      Vor seiner Arbeit für ILM begann er seine Karriere bei „Captain Power“, der ersten TV-Serie, die computeranimierte Charaktere mit Live-Action-Aufnahmen kombinierte. Das Projekt gewann einen Gemini Award (den kanadischen Emmy) in der Kategorie Technik. Seither gestaltete Coleman zahlreiche Computeranimationen und -grafiken für Fernseh- und Werbeproduktionen, einen mit Folienanimation hergestellten Trickfilm für die Weltgesundheitsorganisation, gründete sein eigenes Studio für Werbe- und Fernsehprojekte und produzierte eine Reihe von Logos, Trailern und Signets für Fernsehanstalten.

      2002 schaffte es Coleman durch seine Arbeit am Digital-Yoda mit der Aufnahme in die „It-List“ von Entertainment Weekly in den Kreis der Kreativsten seiner Branche. Für seine Animationsregie bei STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999) und STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) erhielt Coleman Oscar-Nominierungen; die Arbeit an MEN IN BLACK und DIE DUNKLE BEDROHUNG brachten ihm zwei BAFTAs ein. Zudem verlieh ihm MTV zwei Movie Awards für die STAR WARS Filme, die ihm darüber hinaus zwei Saturn Awards einbrachten.


      DANIEL D. GREGOIRE
      Pre-Visualization Effects Supervisor

      Daniel D. Gregoire ist einer der Leiter des Animationsteams von STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005). Das Team visualisiert vorab im Computer das Erscheinungsbild der späteren Aufnahmen. Diese Bilder sind schnelle, bewegte Rohfassungen jeder einzelnen Einstellung zur besseren Vorbereitung für Regisseur, Schauspieler, Cutter und Effektspezialisten. Für EPISODE III entstanden unter Verwendung handelsüblicher Software mehr als 6000 solcher Vorab-Szenen.

      Gregoire machte eine Ausbildung zum Verkehrspiloten, bevor er sich seiner künstlerischen Karriere widmete. 1996 ging er nach San Diego, um bei den Presto Studios Videospiele zu entwickeln. 1999 verließ er das Unternehmen wieder und arbeitete daraufhin freiberuflich an TITAN A.E. („Titan A.E.“, 2000), MOULIN ROUGE („Moulin Rouge“, 2001) und BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2001). Anschließend wechselte er zu JAK Films und arbeitete ab 2000 an den STAR WARS Prequels.

      Vor einiger Zeit gründete Gregoire mit Halon Entertainment LLC seine eigene Previsualisations- und Effektefirma, die mit Steven Spielbergs WAR OF THE WORLDS („Krieg der Welten“, 2005) ihren Einstand gab.


      NICK GILLARD
      Stuntkoordinator & Schwertkampfexperte

      Nick Gillard choreografierte die atemberaubenden Stunts für STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005), darunter auch das entscheidende Lichtschwert-Duell zwischen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi. Ende 2005 gibt er sein Regiedebüt mit WISDOM AND HINDSIGHT, bei dem Samuel L. Jackson und Hayden Christensen die Hauptrollen übernehmen.

      Vor DIE RACHE DER SITH arbeitete Gillard in den letzten Jahren an REIGN OF FIRE („Die Herrschaft des Feuers“, 2002) als Second Unit Director, Aerial Unit Director und Stuntkoordinator, SLEEPY HOLLOW („Sleepy Hollow“, 1999) als Stuntkoordinator, STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999) als Stuntkoordinator und Schwertkampfexperte, sowie an STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) als Action-Regisseur, Stuntkoordinator und Schwertkampfspezialist.

      Die Anfänge seiner Stuntkarriere kann man bis zu seinen Tagen als Weltklasse-Trickreiter beim Moskauer Staatszirkus zurückverfolgen. Kurz darauf wurde ihm sein erster Stuntjob für THE THIEF OF BAGHDAD („Der Dieb von Bagdad“, 1978 ) angeboten

      Gillard hat selbst zahlreiche wirklich atemberaubende Stunts vollbracht, darunter einen knapp 70 Meter weiten Sprung mit einem Rennboot über zwei Brücken für AMSTERDAMNED („Verfluchtes Amsterdam“, 1987) und ein Flammeninferno für ALIEN 3 („Alien 3“, 1992), das er zwei Minuten lang ohne Sauerstoff überstehen musste. Er ist in vielen „Worlds Greatest Stunts“-Videos zu bewundern, sowie in Filmen wie INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE („Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, 1989) und INTERVIEW WITH THE VAMPIRE („Interview mit einem Vampir“, 1994). Zudem bediente er die Apparaturen der Alienkönigin in ALIENS („Aliens – die Rückkehr“, 1986). Seine Schwertkünste konnte man in ROBIN HOOD: PRINCE OF THIEVES („Robin Hood – König der Diebe“, 1991), THE THREE MUSKETEERS („Die drei Musketiere“, 1993), 1492: CONQUEST OF PARADISE („1492 – Die Eroberung des Paradieses“, 1992) und HENRY V („Henry V“, 1989) bewundern.

      Highlights 2009:
      01.Transformers: Die Rache
      02. 96 Hours
      03. Hangover
      04. X-Men Origins: Wolverine
      05. Harry Potter und der Halbblutprinz
      06. Public Enemies
      07. Valkyrie
      08. Gran Torino
      09. Illuminati
      10. Twilight
      Most wanted:
      01. Der Hobbit
      02. Michael Jackson's "This is it"
      03. Harry Potter and the Deathy Hallows
      04. The Expendables
      05. Robin Hood
      06. The Book of Eli
      07. Alice im Wunderland
      08. The Men Who Stare at Goats
      09. Sherlock Holmes
      10. Nightmare On Elm Street

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      Besetzung



      EWAN MCGREGOR
      Obi-Wan Kenobi

      Für immer ins Gedächtnis der Weltöffentlichkeit eingebrannt hat sich Ewan McGregor als Star von Danny Boyles knallhartem schottischen Drama TRAINSPOTTING („Trainspotting – Neue Helden“, 1995), dem später ebenso unvergessliche Leistungen in STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999), STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) und Baz Luhrmanns gefeiertem MOULIN ROUGE („Moulin Rouge“, 2001) folgten. Für seine Darstellung des jungen Autors aus MOULIN ROUGE, der sein Herz an eine Kurtisane verliert, erhielt McGregor unter anderem einen Golden Satellite Award, den Hollywood Film Festival Award, den Europäischen Filmpreis für seinen Beitrag zum Weltkino, einen Empire Award sowie den London Film Critics Circle Award.

      Für seine Gastrolle bei der Erfolgsserie „E.R.“ verlieh man ihm einen Emmy.

      Der in der schottischen Provinz Perthshire in dem Ort Crieff geborene Darsteller erhielt seine Ausbildung an der Guildhall School of Music and Drama und sammelte erste Bühnenerfahrung am Perth Repertory Theatre. Vor seinem Durchbruch mit Danny Boyles SHALLOW GRAVE („Kleine Morde unter Freunden“, 1994) absolvierte er sein Debüt in Bill Forsyths BEING HUMAN („Wer hat meine Familie geklaut?“, 1994). Mit TRAINSPOTTING katapultierte sich McGregor bereits zwei Jahre später in die schauspielerische A-Liga, was zu Einsätzen in Peter Greenaways THE PILLOW BOOK („Die Bettlektüre“, 1996), EMMA („Emma“, 1996), BRASSED OFF („Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten“, 1996), THE SERPENT’S KISS („Der Schlangenkuss“, 1997) und – neben Cameron Diaz – in Boyles A LIFE LESS ORDINARY („Lebe lieber ungewöhnlich“, 1997) führte.

      Daraufhin sah man das junge Talent in der US-Version von NIGHTWATCH („Freeze – Alptraum Nachtwache“, 1998 ), VELVET GOLDMINE („Velvet Goldmine“, 1998 ), ROGUE TRADER („High Speed Money“, 1999), LITTLE VOICE („Little Voice“, 1998 ) und EYE OF THE BEHOLDER („Das Auge“, 1999) sowie als James Joyce in dem von ihm produzierten NORA („Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce“, 1999) und BLACK HAWK DOWN („Black Hawk Down“, 2001).

      In den letzten Jahren stand McGregor zudem neben seinen STAR WARS Einsätzen für DOWN WITH LOVE („Down with Love – Zum Teufel mit der Liebe“, 2003) neben Renée Zellweger vor der Kamera und spielte die Hauptrollen in Tim Burtons BIG FISH („Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht“, 2003) und YOUNG ADAM („Young Adam“, 2003) mit Tilda Swinton.

      Erst kürzlich beendete er die Arbeit an Michael Bays THE ISLAND („Die Insel“). Zuletzt stand er in Londons West End in der Donmar Produktion von „Guys and Dolls“ auf der Bühne.

      Zu McGregors Fernseharbeiten zählen „Lipstick on Your Collar“, „Scarlet and Black“, „Kavanagh QC”, „Doggin’ Around”, „Cold War – Tales from the Crypt”, „Polar Bears in the Wild” und „Trips Money Can´t Buy”.

      Für David Halliwells „Little Malcolm and His Struggle Against the Eunuchs” stand er unter Denis Lawsons Regie im Hampstead Theatre und dem Comedy Theatre auf der Bühne.



      NATALIE PORTMAN
      Padmé Amidala

      Erst kürzlich erhielt Natalie Portman für ihre Leistung neben Jude Law, Clive Owen und Julia Roberts in Mike Nichols’ CLOSER („Hautnah“, 2004) einen Golden Globe sowie eine Oscar-Nominierung für die beste Nebenrolle. Auch in Zach Braffs Kritikerliebling GARDEN STATE („Garden State“, 2003) war sie mit von der Partie.

      Zuletzt beendete Portman die Dreharbeiten zu Amos Gitais israelischem Spielfilm FREE ZONE sowie an James McTeigues V FOR VENDETTA, das auf einem Drehbuch der Wachowski-Brüder basiert.

      Als Senatorin Amidala sah man Natalie Portman in STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) zum zweiten Mal nach STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999).

      In jüngerer Zeit begeisterte die Schauspielerin außerdem als Mitglied des hochkarätigen Ensembles von Anthony Minghellas COLD MOUNTAIN („Unterwegs nach Cold Mountain“, 2003) mit Jude Law, Nicole Kidman und Renée Zellweger und in Tom Tykwers Kurzfilm TRUE, einer Episode der Kompilation PARIS JE T’AIME (2005).

      Zuvor spielte Portman unter anderem in Matt Williams’ WHERE THE HEART IS („Wo dein Herz schlägt“, 2000) und Wayne Wangs ANYWHERE BUT HERE („Überall, nur nicht hier“, 1999), für den sie eine Golden Globe Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt. Internationale Anerkennung errang Portman erstmals mit ihrem Debüt LÉON („Léon – Der Profi“, 1994) neben Jean Reno. Begeisterte Kritiken gab es wenig später auch für ihre Leistung in Ted Demmes BEAUTIFUL GIRLS („Beautiful Girls“, 1996). Darüber hinaus spielte sie in Woody Allens Musical EVERYBODY SAYS I LOVE YOU („Alle sagen: I Love You“, 1996), Tim Burtons schwarzer SciFi-Komödie MARS ATTACKS! („Mars Attacks!“, 1996) und Michael Manns Thriller HEAT („Heat“, 1995) neben Al Pacino, Robert De Niro und Val Kilmer.

      Als Nina begeisterte Portman das Publikum der New Yorker Shakespeare in the Park Inszenierung von „The Seagull“ neben Meryl Streep, Kevin Kline und Philip Seymour Hoffman. In der Saison 1997/1998 überzeugte sie zudem am Broadway mit einer von USA Today als „wegweisende Performance“ gefeierten Leistung in der Titelrolle von „The Diary of Anne Frank“.



      HAYDEN CHRISTENSEN
      Anakin Skywalker

      Über Nacht avancierte Hayden Christensen mit seiner Besetzung durch George Lucas als Anakin Skywalker in STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) zum internationalen Filmstar.

      Doch bereits mit seiner Darstellung des verkorksten Teenagers aus Irwin Winklers Drama MY LIFE AS A HOUSE („Das Haus am Meer“, 2001) erregte er erstmals die Aufmerksamkeit der Kritiker. Die Rolle brachte ihm einen Preis des National Board of Review for Best Breakout Performance sowie Golden Globe- und Screen Actors Guild-Nominierungen ein.

      Kürzlich übernahm Christensen die Hauptrolle des in Ungnade gefallenen New Republic Journalisten Stephen Glass in SHATTERED GLASS (2003), der gleichzeitig das Debüt seiner eigenen Produktionsfirma Forest Park Pictures bedeutete. Die Produktion entstand in Zusammenarbeit mit Cruise/Wagner Productions, Baumgarten/Merims Productions und Lions Gate Films. Im April 2005 begannen die Dreharbeiten zu THE DECAMERON für De Laurentiis Productions in Italien.

      Christensen kam eher zufällig zur Schauspielerei. Seine ältere Schwester, eine Junioren-Trampolin-Meisterin, hatte für Pringles einen Werbespot gedreht. Ihr Agent bot an, auch Hayden in seine Kartei aufzunehmen, woraufhin dieser mit sieben Jahren erstmals vor der Kamera stand. Bereits als Zwölfjähriger spielte er eine Dauerrolle in der täglich ausgestrahlten kanadischen Seifenoper „Family Passions“.

      Als regelmäßiges Ensemblemitglied gehörte er daraufhin der Fox-Serie „Higher Ground“ an und übernahm einen kleinen Part in Sofia Coppolas Debüt THE VIRGIN SUICIDES („The Virgin Suicides“, 1999). In seiner Filmografie finden sich außerdem Werke wie Sarah Kernochans STRIKE! („Mädchen an die Macht“, 1998 ) und John Carpenters IN THE MOUTH OF MADNESS („Die Mächte des Wahnsinns”, 1994).

      Hayden Christensen wurde in Vancouver geboren und zog später mit seiner Familie in die Nähe von Toronto, wo er zur Schule ging und auch heute noch lebt.



      CHRISTOPHER LEE
      Count Dooku

      Christopher Lee erblickte am 27. Mai 1922 in Belgravia, London, das Licht der Welt und erhielt seine Ausbildung an der Summer Fields Preparatory School. Dank eines Stipendiums studierte er am Eton College und dem Wellington College Latein und Griechisch.

      Nach dem Schulabschluss arbeitete Lee als Bürohilfe und Botenjunge in der Londoner Innenstadt für 1£ Wochenlohn und diente während des Zweiten Weltkriegs fünf Jahre lang in der Royal Air Force und bei den Special Forces. Man zeichnete ihn für seine außerordentlichen Dienste aus und verlieh ihm den Rang des Flight Lieutenant. Nach Kriegsende ging Lee 1946 in die Filmindustrie und arbeitete eine Zeit lang für die Rank Organisation. Später trat er in Opernaufführungen und Theaterinszenierungen auf und sprach im Radio.

      In seiner Karriere filmte Lee in russischer, italienischer, französischer, deutscher und spanischer Sprache und arbeitete in zahlreichen Ländern weltweit. Mittlerweile ist er Veteran von über 250 Film- und Fernsehproduktionen, von denen A TALE OF TWO CITIES („Zwei Städte“, 1958 ), DRACULA („Dracula“, 1958 ), THE WICKER MAN (1973), THE PRIVATE LIFE OF SHERLOCK HOLMES („Das Privatleben von Sherlock Holmes“, 1970) vielleicht zu seinen bekanntesten zählen.

      Auch in THE THREE MUSKETEERS („Die drei Musketiere”, 1974), THE FOUR MUSKETEERS („Die vier Musketiere – Die Rache der Milady”, 1975), THE MAN WITH THE GOLDEN GUN („James Bond 007: Der Mann mit dem goldenen Colt“, 1974), AIRPORT ’77 („Verschollen im Bermuda-Dreieck“, 1976), GREMLINS 2: THE NEW BATCH („Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster“, 1990), JINNAH (1998 ), SLEEPY HOLLOW („Sleepy Hollow“, 1999) und der THE LORD OF THE RINGS („Der Herr der Ringe“, 2001-2003) Trilogie gab er unvergessliche Performances.

      Lee selbst betrachtet einen Abend als Gastgeber von „Saturday Night Live“ 1978 als Höhepunkt seiner Karriere, bei dem John Belushi, Dan Aykroyd, Bill Murray, Gilda Ratner, Laraine Newman und Jane Curtin mit ihm vor der Kamera standen. Noch immer gilt die Sendung mit 35 Millionen Zuschauern als SNL-Show mit der dritthöchsten Einschaltquote der Geschichte.

      Lee kann sich dreier außergewöhnlicher Dinge als Schauspieler rühmen: Er hat als einziger Schauspieler sowohl Sherlock Holmes als auch dessen Bruder Mycroft porträtiert. Er exekutierte in seinen Rollen sowohl König Charles I. von England als auch König Ludwig XVI. von Frankreich und er stand wahrscheinlich in mehr Schwertkämpfen vor der Kamera als irgend ein anderer Darsteller der Filmgeschichte. Zudem absolvierte er alle seine Stunts selbst und ist Ehrenmitglied dreier Stuntmen-Vereinigungen.

      Zu den Buchveröffentlichungen über den legendären Schauspieler zählen die Autobiografie Tall, Dark and Gruesome, The Great Villains’ Archives of Evil, The Films of Christopher Lee (Scarecrow Press) und Christopher Lee: The Authorized Screen History von Jonathan Rigby.



      SAMUEL L. JACKSON
      Mace Windu

      Samuel L. Jackson gehört zu den meistbeschäftigten Schauspielern der Filmindustrie. Seine Werke spielten in der Summe mehr ein als die irgendeines anderen Darstellers der Filmgeschichte.

      Erst vor kurzem schoss eines seiner jüngsten Projekte, COACH CARTER („Coach Carter“, 2005), in den USA an die Box-Office-Spitze. Das Werk eröffnete das renommierte Palm Springs Film Festival, wo Jackson den Career Achievement Award for Acting erhielt.

      Zu seinen neuesten Projekten gehört der auf dem Bestsellerroman der südafrikanischen Autorin Antije Krog basierende Indie COUNTRY OF MY SKULL (2003). Zuletzt spielte er für XXX 2 – STATE OF THE UNION („xXx 2 – The Next Level“, 2005) zum zweiten Mal den Agenten Augustus Gibbons. Neben Eugene Levy wird er ab Herbst 2005 in Les Mayfields Komödie THE MAN zu sehen sein.

      Jacksons Karriere begann nach seinem Abschluss am Morehouse College in Atlanta, wo er Schauspiel studiert hatte. Anschließend stand er in zahlreichen Theaterinszenierungen auf der Bühne, darunter „Home“, „A Soldier’s Play“, „Sally/Prince“ und „The District Line“. Darüber hinaus spielte er in zwei Uraufführungen von August Wilsons Stücken am Yale Repertory Theatre. Am New Yorker Shakespeare Festival überzeugte Jackson in „Mother Courage and her Children“, „Spell #7“ und „The Mighty Gents”.

      Nachdem Jackson mit seinem Porträt des cracksüchtigen Gator in Spike Lees JUNGLE FEVER („Jungle Fever“, 1991) Geschichte geschrieben hatte, kam auch die Filmkarriere ins Rollen. In den letzten Jahren begeisterte Jackson als (Haupt-)Darsteller von Werken wie THE CAVEMAN’S VALENTINE („The Caveman’s Valentine“, 2001), UNBREAKABLE („Unbreakable – Unzerbrechlich“, 2000), SHAFT („Shaft – noch Fragen?“, 2000) und RULES OF ENGAGEMENT („Rules – Sekunden der Entscheidung“, 2000).

      In den 90er Jahren sah man Jackson unter anderem in DEEP BLUE SEA („Deep Blue Sea“, 1999), LE VIOLON ROUGE („Die rote Violine“, 1997), STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999), THE NEGOTIATOR („Verhandlungssache“, 1998 ), JACKIE BROWN („Jackie Brown“, 1997), A TIME TO KILL („Die Jury, 1996) und DIE HARD WITH A VENGEANCE („Stirb langsam: Jetzt erst recht“, 1995).

      Zu seinen weiteren Filmarbeiten zählen TWISTED („Twisted – Der erste Verdacht“, 2004), 187 („187 – Eine tödliche Zahl“, 1997), SPHERE („Sphere“, 1998 ), THE LONG KISS GOODNIGHT („Tödliche Weihnachten“, 1996), HARD EIGHT („Last Exit Reno“, 1996), KISS OF DEATH („Kiss of Death“, 1995), LOSING ISAIAH („Die andere Mutter“, 1995) sowie AMOS & ANDREW („Amos & Andrew – Zwei fast perfekte Chaoten“, 1993).

      Zu Beginn seiner Karriere stand Samuel L. Jackson außerdem in RAGTIME („Ragtime“, 1981), SEA OF LOVE („Sea of Love – Melodie des Todes“, 1989), COMING TO AMERICA („Der Prinz aus Zamunda“, 1988 ), DO THE RIGHT THING („Do the Right Thing”, 1989), SCHOOL DAZE (1988 ), MO’ BETTER BLUES („Mo’ Better Blues”, 1990) und GOODFELLAS („Goodfellas – drei Jahrzehnte in der Mafia”, 1990) vor der Kamera. Zudem spielte er in STRICTLY BUSINESS (1991), WHITE SANDS („White Sands – Der große Deal“, 1992), PATRIOT GAMES („Die Stunde der Patrioten“, 1992), JUMPIN’ AT THE BONEYARD („Manny und Dan – Leben und Sterben in der Bronx“, 1992), FATHERS AND SONS („Getrennte Wege“, 1991), JUICE („Juice – City War“, 1992), FRESH („Fresh“, 1994) und TRUE ROMANCE („True Romance“, 1993).



      FRANK OZ
      Yoda

      In seiner vielseitigen Karriere inszenierte Frank Oz von „Muppet“-Filmen über LITTLE SHOP OF HORRORS („Der kleine Horrorladen“, 1986) bis hin zu BOWFINGER („Bowfingers große Nummer“, 1999) und THE SCORE („The Score“, 2001) zahlreiche unvergessliche Werke.

      Oz kam 1944 im englischen Hereford zur Welt. Schon früh in seiner Karriere machte er sich mit seinen erfolgreichen Kooperationen als Muppet-Puppenspieler für den legendären Jim Henson einen Namen. Zu dieser Zeit spielte er unter anderem Miss Piggy, Fozzie Bear und Animal sowie Bert, Grover und das Krümelmonster. Henson und Oz arbeiteten zusammen an „Sesame Street“, „Saturday Night Live“, „The Muppet Show“ und Dutzenden weiterer Projekte. In seiner Fernsehkarriere verlieh man Oz vier Emmys, während er für seine weiteren Arbeiten zwei George Foster Peabody Awards, den American Comedy Awards´ Creative Achievement Award, den Art Director’s Guild Award for Outstanding Contribution to Cinematic Imagery, drei goldene und zwei Platin-Schallplatten sowie zahlreiche weitere Ehrungen und Auszeichnungen erhielt.



      IAN MC DIARMID
      Palpatine

      Ian McDiarmid kann auf eine äußerst erfolgreiche Karriere als Schauspieler und Regisseur zurückblicken. Von 1990 bis 2002 führte er als künstlerischer Leiter das international bekannte Almeida Theatre im Norden Londons.

      Erstmals kooperierte McDiarmid mit George Lucas als Darsteller des Imperators an STAR WARS: EPISODE VI – THE RETURN OF THE JEDI („Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, 1983). Später verkörperte er den Anführer auch in STAR WARS: EPISODE I – THE PHANTOM MENACE („Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“, 1999), STAR WARS: EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES („Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, 2002) sowie nun in STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005). Neben seinen STAR WARS Einsätzen stand McDiarmid auch für DRAGONSLAYER („Der Drachentöter“, 1981), GORKY PARK („Gorky Park“, 1983), Frank Oz’ DIRTY ROTTEN SCOUNDRELS („Zwei hinreißend verdorbene Schurken“, 1988 ), RESTORATION („Restoration – Zeit der Sinnlichkeit“, 1995), ANNIE: A ROYAL ADVENTURE („Annie – Ein königliches Abenteuer“, 1995) und Tim Burtons SLEEPY HOLLOW („Sleepy Hollow“, 1999) vor der Kamera.

      Unter seinen zahlreichen Arbeiten fürs Fernsehen finden sich die Produktionen „Hillsborough“, „A Few Selected Exits“, „Great Expectations“, „All the King’s Men“, „Crime and Punishment“ sowie „Charles II: The Power and the Passion“.

      McDiarmid fungiert als stellvertretender Leiter des Royal Exchange Theatre in Manchester, wo er für die Titelrolle aus „Edward II“ sowie als Philip II. in „Don Carlos“ auf der Bühne stand und Molières „Don Juan“ inszenierte. Am Aldwych Theatre überzeugte er als Bradley Pearson in Iris Murdochs „The Black Prince“ und übernahm Hauptrollen für die Royal Shakespeare Company sowie für das Royal National Theatre und das Royal Court Theatre, wo ihn die Society of West End Theatre für seine Darstellung des Einstein in „Insignificance“ als besten Schauspieler auszeichnete.

      Für das Almeida Theatre inszenierte Ian McDiarmid „Scenes from an Execution“, „The Rehearsal“ – ebenso wie für das West End –, „Lulu“, „A Hard Heart“, „Venice Preserv’d“ und die Oper „Siren Song“. Als Schauspieler des Almeida-Ensembles trat er in der Hauptrolle von „Volpone“, als Goya in der Oper „Terrible Mouth“, als Amolphe in „The School for Wives“, als Orgon in „Tartuffe“, in der Rolle des Graf Cenci aus „The Cenci“, als Colenso Ridgeon in „The Doctor’s Dilemma“ sowie als Barabas in Marlowes „The Jew of Malta“, Prospero in „The Tempest“ und Teddy in Brian Friels „Faith Healer“, der ihm 2002 den Critics’ Circle Best Actor Award einbrachte.

      Erst kürzlich begeisterte er als „Henry IV“ in Tom Stoppards Pirandello-Neubearbeitung am Londoner Donmar Warehouse. Seine Performance brachte ihm zwei weitere Darstellerpreise ein. Zuletzt übernahm er die Titelrolle des gefeierten Revivals von Edward Bonds „Lear“.



      ANTHONY DANIELS
      C-3PO

      Alles deutete bei Anthony Daniels auf eine Juristen-Karriere hin, bevor er sich seines Lebensziels, der Schauspielerei, bewusst wurde. Daraufhin studierte er drei Jahre lang Schauspiel in England.

      Bei seinem Abschluss im Jahr 1974 hatte er bereits den renommierten BBC Radio Award gewonnen. Seine vielfältigen Erfahrungen im Radio-Bereich führten schließlich zu seinem Casting als Stimme und Körper des zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal designten C-3PO. Zuvor aber schloss sich Daniels dem National Theatre of Great Britain am Young Vic an und trat sowohl in deren Londoner Inszenierungen als auch auf internationalen Tourneen auf. Er spielte gerade Tom Stoppards „Rosencrantz & Guildenstern“, als Georg Lucas ihn zu einem Gespräch über ein Low-Budget SciFi-Projekt bat, das er in England zu drehen gedachte. Lucas setzte auf Daniels Fähigkeiten sowohl bei der Darstellung des C-3PO als auch bei dessen Erschaffung. Deshalb überzog man Daniels gesamten Körper mit Gips und gestaltete auf der Basis dieses Abdrucks den mittlerweile weltberühmten goldenen Roboter.

      Als einziger Darsteller mit einer Sprechrolle in allen sechs STAR WARS Filmen engagierte sich Daniels auch in zahlreichen STAR WARS Ablegern, darunter unvergesslichen Episoden von „The Muppet Show“ und „Sesame Street“, aber auch als Stimme des C-3PO in der Zeichentrickserie „Droids“. Seine legendäre Figur diente als Inspiration für den goldenen Publikumsliebling der Disney Star Tours und für Frühstücksflocken (Kelloggs „C-3POs“). Daniels fungiert als Sprecher und Moderator der beliebten „Art and Science of Star Wars“ Ausstellung, die um den gesamten Globus tourte, und schrieb bereits zahlreiche Bücher über seine Erlebnisse als Mitglied der erlauchten STAR WARS Darstellertruppe.

      Obwohl er mit STAR WARS einen großen Teil seiner Karriere bestritt, arbeitete Daniels stets auch für Bühnen- und Fernsehproduktionen, von Sitcoms über Soaps, darunter „The Bill“ und „Holby City“ bis hin zu dramatischen Rollen in „Prime Suspect“ und „Dangerous Corner“. Erfahrungen im Horror-Genre sammelte Anthony Daniels zudem in der Kinoproduktion I BOUGHT A VAMPIRE MOTORCYCLE („Iron Thunder“, 1990) und in „Urban Gothic“.

      KENNY BAKER
      R2-D2

      Der aus Birmingham stammende Schauspieler Kenny Baker avancierte trotz seiner Körpergröße von nur knapp über einem Meter zu einem der größten und beliebtesten Stars seiner Heimat Großbritannien und des gesamten Business’. Baker begann seine Karriere 1950 im Alter von 16 Jahren als Mitglied der kleinwüchsigen Darstellertruppe Burton Lesters Midgets.

      Anschließend arbeitete er als DJ bei der Mecca Organization, bevor er in Billy Smarts Zirkus als Clown auftrat und als stellvertretender Zirkusdirektor fungierte. In der Folge tourte Baker landesweit neun Jahre lang als Pantomime und bei Eisrevuen. Nachdem er nicht mehr auf dem Eis auftrat, gründete er die Musiktruppe The Mini Tones.

      Später trat er zusammen mit seinem Freund Jack Purvis, der später auch in STAR WARS zu sehen war, in Nachtclubs auf. 1977 katapultierte ihn seine Darstellung des Androiden R2-D2 in STAR WARS: EPISODE IV – A NEW HOPE („Krieg der Sterne“, 1977) über Nacht zum Starruhm. Seither sah man Kenny Baker in jedem weiteren STAR WARS Abenteuer, aber auch als Darsteller in SLEEPING BEAUTY („Dornröschen“, 1986), LABYRINTH („Die Reise ins Labyrinth“, 1986) sowie AMADEUS („Amadeus“, 1984).

      1978 setzte Kenny Baker in seinem R2-D2-Kostüm seine Fußabdrücke in den Beton vor Grauman’s Chinese Theatre in Hollywood.

      TEMUERA MORRISON
      Commander Cody

      Erstmals überzeugte Temuera Morrison das amerikanische Publikum mit seiner Darstellung des prügelnden Ehemanns und Vaters aus ONCE WERE WARRIORS („Die letzte Kriegerin“, 1994). Bei den New Zealand Film Awards zeichnete man ihn dafür als besten Schauspieler aus. Zuletzt stand er für Vincent Wards RIVER QUEEN (2005) vor der Kamera.

      In seiner Karriere spielte Morrison unter anderem neben Chris O’Donnell in VERTICAL LIMIT („Vertical Limit“, 2000), mit Harrison Ford in SIX DAYS, SEVEN NIGHTS („Sechs Tage, sieben Nächte“, 1998 ), in Jan de Bonts Actioner SPEED 2: CRUISE CONTROL („Speed 2: Cruise Control“, 1997), THE ISLAND OF DR. MOREAU („DNS – Die Insel des Dr. Moreau“, 1996) und, neben Pamela Anderson, in BARB WIRE („Barb Wire“, 1996). Des Weiteren wirkte er in LITTLE WHITE LIES („Eine Frau schlägt zurück“, 1996) mit und er fungierte bei THE PIANO („Das Piano“, 1992) als Berater für die Maori-Darstellungen.

      Im Fernsehen sah man ihn in seiner Heimat in der Serie „Shortland Street“ und „Seekers“ sowie in Großbritannien für Thames TV in „Adventures“. Derzeit arbeitet er als Moderator der „The Tem Show“.

      JIMMY SMITS
      Senator Bail Organa

      Der Emmy- und Golden Globe-gekrönte Darsteller Jimmy Smits gehört zu den wenigen Schauspielern, die mühelos zwischen TV, Film und Theaterengagements wechseln.

      Nach einer wegweisenden Rolle in der gefeierten ABC-Serie „NYPD Blue“ begeisterte Smits – ebenfalls fürs US-Fernsehen – mit der imposanten Darstellung des Houstoner Geschäftsmanns Matt Santos, der im Publikumsliebling „The West Wing“ ins Weiße Haus zu kommen versucht.

      Erst kürzlich überzeugte Smits als Ruben Santiago Sr. in George C. Wolfes HBO-Produktion „Lackawanna Blues“ über das turbulente Leben, die Liebe und den Blues in einer Pension im New York der 50er Jahre.

      Smits engagierte sich über die Jahre in mehreren wohltätigen Organisationen und setzt sich insbesondere für die Bildungsförderung ein. 1997 gründete er zusammen mit Esai Morales, Sonia Braga und dem Washingtoner Anwalt Felix Sanchez die National Hispanic Foundation for the Arts zur Unterstützung von Hispano-Künstlern.

      Auf der Bühne sah man Smits zuletzt in der Public Theater Inszenierung von „Much Ado About Nothing“ im Rahmen des Sommerprogramms von Shakespeare in the Park im Jahr 2004. Einige Monate zuvor spielte er am Broadway die Hauptrolle des umschwärmten Neuzugangs einer kubanisch-amerikanischen Zigarrenfabrik in Nilo Cruz’ Pulitzer-Preis-gekröntem Stück „Anna in the Tropics“.

      Darüber hinaus überzeugte er unter anderem in den Kinoproduktionen PRICE OF GLORY („Price of Glory“, 2000) sowie Chuck Russells Thriller BLESS THE CHILD („Die Prophezeiung“, 2000) neben Kim Basinger.

      Smits erhielt sechs Emmy-Nominierungen in Folge als Victor Sifuentes in „L.A. Law“ und gewann die Auszeichnung im Jahr 1990. Darüber hinaus gab es fünf Emmy-Nominierungen für die Rolle des Bobby Simone in der gefeierten, Emmy-gekrönten Serie „NYPD Blue“. Darüber hinaus nominierte man ihn für letztere Serie für vier Golden Globes – von denen er einen im Jahr 1995 gewann – sowie vier SAG Awards. Sein Publicity-trächtiger Abschied von „NYPD Blue“ brachte ihm zudem einen Humanitas Award ein.

      BRUCE SPENCE
      Tion Meddon

      Die letzten Teile von beliebten Trilogien scheinen für Bruce Spence eine Spezialität darzustellen, spielte er doch bereits in MAD MAX BEYOND THUNDERDOME („Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“, 1985), MATRIX REVOLUTIONS („Matrix Revolutions“, 2003), THE LORD OF THE RINGS III – THE RETURN OF THE KING („Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“, 2003) und nun STAR WARS: EPISODE III – REVENGE OF THE SITH („Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“, 2005).

      Spence wurde berühmt als Gyro-Kapitän in MAD MAX II – THE ROAD WARRIOR („Mad Max II – Der Vollstrecker“, 1982) und als Mann im Zug aus MATRIX REVOLUTIONS. Doch als Darsteller in 53 Filmen kann er auf eine große Bandbreite verweisen, von Komödien, darunter FINDING NEMO („Findet Nemo“, 2003) und ACE VENTURA – WHEN NATURE CALLS („Ace Ventura – Jetzt wird’s wild“, 1995), über Fantasy-Filme wie DARK CITY („Dark City“, 1998 ), PETER PAN („Peter Pan“, 2003), INSPECTOR GADGET 2 („Inspector Gadget 2“, 2002) und die Serie „Farscape“ bis hin zu dramatischen Werken wie die TV-Produktionen „Moby Dick“ und „Great Expectations: The Untold Story“ und John Duigans Kinofilm THE YEAR MY VOICE BROKE („Das Jahr meiner ersten Liebe“, 1987).

      Darüber hinaus sah man Bruce Spence nach seinem preisgekrönten Durchbruch mit Tim Burstalls STORK (1971), der den australischen Film wiederbelebte, in zahlreichen australischen Filmen und mehreren vielbeachteten Serien. Zuletzt gewann Bruce Spence den Darstellerpreis für seine Rolle in AUSTRALIAN SUMMER. Das Werk gewann 2005 das TropFest Kurzfilmfestival in Sydney. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählt zudem die an der australischen Gold Coast entstandene Produktion AQUAMARINE mit Emma Roberts und JoJo.

      Auch im Theater arbeitete Bruce Spence an mehreren wegweisenden australischen Stücken und spielte sowohl in klassischen als auch neuinterpretierten Shakespeare-Inszenierungen in Australien, Neuseeland, den USA und Kanada.

      Highlights 2009:
      01.Transformers: Die Rache
      02. 96 Hours
      03. Hangover
      04. X-Men Origins: Wolverine
      05. Harry Potter und der Halbblutprinz
      06. Public Enemies
      07. Valkyrie
      08. Gran Torino
      09. Illuminati
      10. Twilight
      Most wanted:
      01. Der Hobbit
      02. Michael Jackson's "This is it"
      03. Harry Potter and the Deathy Hallows
      04. The Expendables
      05. Robin Hood
      06. The Book of Eli
      07. Alice im Wunderland
      08. The Men Who Stare at Goats
      09. Sherlock Holmes
      10. Nightmare On Elm Street

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