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James Dean

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    Es gibt 26 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von -Makaveli-.

      JAMES DEAN



      Geboren am Sonntag, 8. Februar 1931

      Geboren in Fairmont, Indiana, USA

      Gestorben am Freitag, 30. September 1955


      Mit nur drei Filmen ist James Dean zum Idol geworden und über die Jahrzehnte hinaus geblieben. Sein früher Unfalltod löste einen Kult aus, der nichtmal mit dem um Rudolfo Valentino oder River Phoenix vergleichbar ist und sich bis heute fortsetzte.

      Elia Kazan hat den hochbegabten, sehr sensiblen jungen Schauspieler entdeckt. In Kazans John-Steinbeck-Verfilmung "Jenseits von Eden" (1955) spielt er den jungen Cal, der sich nach der Liebe seines Vaters sehnt. Doch der Vater liebt nur Aaron, und so kommt es zur alttestamentarischen Tragödie.

      Sein erster Film bringt dem jungen James Dean sofort Weltruhm ein. Kazan löst aus dem breit angelegten Epos eine Episode, die sich innerhalb weniger Monate in Kalifornien 1917 abspielt: Der Erste Weltkrieg hat seine Spuren eingegraben. Der Farmer Adam Trask führt Haus und Hof einsam, verbittert und unnahbar, vor allem für seinen Sohn Cal, der sich nach Liebe und Anerkennung sehnt. Immer stärker kommt es zum offenen Konflikt zwischen den Generationen. Kazan gibt ein bitteres, mitleidloses Bild vom Amerika nach dem Ersten Weltkrieg.

      "...Denn sie wissen nicht, was sie tun" entstand 1955 unter der Regie von Nicholas Ray. Neben James Dean spielen Nathalie Wood und Sal Mineo. Diese jungen Rebellen kommen nicht aus den Arbeiter- oder Schwarzen-Ghettos. Die Eltern haben Geld und Einfluß. Der junge Jim Stark befürchtet, einmal so angepaßt zu sein wie sein Vater. Deshalb schlägt er immer wieder über die Stränge. Seine Eltern sind deshalb gezwungen, von Ort zu Ort zu ziehen, um nur ja nicht aufzufallen. Der Film spiegelt so viel vom Zeitgeist der 5oer Jahre wieder, daß James Dean damit zum Idol der Jugend wurde.

      James Deans letzter Film, "Giganten", wird kurz vor seinem Tod abgedreht. George Stevens inszenierte das überlange Epos mit Stars wie Rock Hudson und Elizabeth Taylor. Das Leben im Rinder- und Weideland Texas ändert sich drastisch, als dort riesige Ölquellen gefunden werden. Geschäftemacher und Neureiche verdrängen die Rancher.

      In dieser Umbruchsphase spielt der Film: Der mächtige Rancher Bick und seine Frau Leslie verstehen erst mühsam, daß aus ihrem grünen Texas allmählich ein Industriegebiet wird. Bei ihnen arbeitet auch Jett Rick (James Dean), der durch eine Erbschaft zu einem Stück Land gekommen ist, das ihn - wegen der großen Ölfunde - zum Millionär macht. Doch man liebt ihn nicht. Trotz konventioneller Regie, endlos langer Dialoge und der herkömmlichen Moral von den guten alten Werten kann diese Art von epischen Dramen schon faszinieren. Vor allem entfaltet James Dean in diesem letzten Film die ganze Palette seines Könnens.

      James Dean studierte zunächst Jura und ging dann auf Lee Strasbergs Actor's Studio, wo er auch bei Kazan Unterricht hatte. Er dreht Werbespots, hat kleine Rollen in Filmen wie Samuel Fullers "Fixed Bayonets" (1951) und der Hal-Walker-Klamotte "Seemann, paß auf" (1951) mit Jerry Lewis und Dean Martin.

      Das rebellische Wesen, das James Dean in seinen Filmen an den Tag legt, gehört zu seinem persönlichen Image: er ist schon früh ein Getriebener, Unsicherer, Hektischer, einer aus der Gang von Nicholas Rays Film "Denn sie wissen nicht, was sie tun." Im Alter von nur 24 Jahren raste er mit seinem Porsche in den Tod.



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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ashes“ ()

      Einer meiner absoluten Lieblinge meiner Kindheit. Elvis und James Dean, dass waren meine Idole.

      Alle 3 Filme waren super. Ein grosser Schauspieler, zu recht eine Legende!

      Mit dem Porsche in dem James Dean verstarb, tourte man durch die Schulen Amerikas, die Schüler sollten alle das Autowrack besichtigen. Als Abschreckung, nicht so zu rasen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Samo“ ()

      Der hat so eine super Ausstrahlung, heute läuft übrigens auf Arte um 20,42 der Film Jenseits von Eden und danch eine Doku über ihm. Also anschauen!
      Mein Letterboxd Profil: letterboxd.com/patrick_suite/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DerPat“ ()

      ohh ja James Dean. Das thema hätte eigentlich ich eröffnen müssen :-). Als fan..

      Wollte sogar mal ne zeit lang seine frisur haben etc. *g*.

      Ganz klar der beste schauspieler aller zeiten. Und das sag ich nicht nur als fan..

      Hab letztens mal ne dokumentation von im gesehen, eine neue. Einige schauspieler und regisseure sind sogar der ansicht, der er nicht nur geschauspielert hat. Sondern er die rollen würklich gelebt hat.
      Immer wenn er beim set auftauchte, schon zu dem zeitpunkt war er in der rolle.
      Viele meinen ja, er hat nicht geschauspielert. Sondern den menschen da draussen sogar Charakter studien geliefert. War richtig erstaunt als ich den satz gehört hab den das ist genau meine rede. Glaube es bis heute noch nicht das er tot ist *g*.

      Er wurde ja gleich bei seinem ersten film mit einem oscar nominiert. Dann nochmals bei Giganten.

      Wobei was nicht stimmt ist, viele leute sagen ja. James Dean habe die Jeans "erfunden" *g*.Das hört man komischerweise immer wieder. Das sie niemmand tragen wollte und er war der erste etc.
      War ja so das jeans beim bau getragen wurden früher, als arbeiter hose.

      Er lief halt auch privat damit rum als "erster" und so ahmten in alle nach.

      Muss auch sagen das james dean der einzige typ ist bei dem ich sogar anfange andersrum zu denken *ggg*. ABER nur bei im damit das klar ist :-p.

      Edit: Ashes , von wo hast du den text? Nenn doch mal die quelle, würd mich interessieren was es auf der seite sonst noch so hat :-).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bübü“ ()

      Yeah, ich find James Dean auch einfach nur großartig! Der Mann hatte einfach eine unglaubliche Ausstrahlung und noch dazu so viel Talent.

      Meine Lieblingsperformance ist die, die er in "East of Eden" geliefert hat. Einfach wundervoll! Diese Unsicherheit und Zerrissenheit am Anfang und dann dieser Wendepunkt gegen Ende des Films. Ich hab ihm das einfach alles abgekauft und leide immer wieder mit seiner Rolle mit.

      Schade, dass er so früh gestorben ist. Vielleicht hätten wir noch viele wundervolle Filme mit ihm sehen könne... aber nur so ist er wahrscheinlich zum Mythos geworden. ^^
      ~ To die is to know that you're alive ~
      Original von Samo
      Mit dem Porsche in dem James Dean verstarb, tourte man durch die Schulen Amerikas, die Schüler sollten alle das Autowrack besichtigen. Als Abschreckung, nicht so zu rasen!


      Das Tragische dabei ist, das er noch nicht mal gerast ist. Er ist ganz normal gefahren und nach den Vorschriften, vorallem da auch sein Freund im Auto saß. Sondern es war einzig allein die Schuld des andere Fahrzeugs, das mit Höchsgeschwindigkeit abgebogen ist. :(

      James Dean hat wirklich eine unglaubliche Ausstrahlung. Seine Filme und sein Leben ist ein Mythos. Ich bin mir sicher, er wäre so ein vielseitiger und großer Schauspieler wie Paul Newman geworden in seinem späteren Leben.
      Er wäre ja mittlerweile auch schon 70 Jahre alt. Aber in Erinnerung wird er immer nur in dieser perfekten, schelmischen aber so großartigen Ausstrahlung bleiben.
      Heute wäre mein Lieblingsschauspieler neben Jeff Bridges, James Dean 80 Jahre alt geworden , nicht auszudenken was er uns noch für tolle Filme hätte schenken können, ;( :(.

      Sollte mir eigentlich wiedermal die Filme reinziehen..

      Casper Van Diem hat doch mal James Dean gespielt, im film schnelles leben schneller tod, also ich glaube der nennt sich so, habe den mal auf VHS gesehen, fand in nicht schlecht, leider gibts den nicht auf deutsch auf dvd.
      Mensch, 80 Jahre. Wenn man sich das so vorstellt. Ich hab ihn letztens erst wieder im Film "Giganten" gesehen. Wenn jemand so jung stirbt, kann man sich gar nicht vorstellen, wie er alt aussehen würde.

      Viele großartige Filme hätte er uns bestimmt noch geschenkt, aber wer weis, wie sein Leben verlaufen wäre. Er hätte wahrscheinlich einige Rollen bekommen, die damals Paul Newman, Steve McQueen oder auch James Stewart in späteren Zeiten gespielt hatten. Das waren ja ähnliche Schauspieltypen wie er.
      In der Zukunft braucht man sowieso keine Schauspieler mehr...Zumindest keine die 10 Mio. pro Film bekommen...Wenn es um eine Fertigstellung geht, finde ich das ja noch in Ordnung...Hier kann ich das aber absolut nicht nachvollziehen...Der Mann ist schon so lange Tot, dass er wahrscheinlich schon wiedergeboren wurde...


      Ein Paul Thomas Anderson würde sich eher beide Händen abhaken lassen, bevor er CGI-Dinger als Hauptfiguren einsetzt. :P

      Aber es könnte ein gefährlicher Trend werden, nämlich dann, wenn man damit Geld macht. Es ist für Studios natürlich einfach toll, wenn sie natürliche Prozesse nicht mehr beachten müssten.

      Jeder muss sich jeder selbst die Frage stellen, ob er sich beispielsweise auf einen "Indiana Jones 5" mit einem jüngeren CGI-Indy freuen würde.

      Es hat was mit Wertvorstellungen zu tun. Um bei James Dean zu bleiben, diese Legende ist '66 gestorben und sein letzter Film war der 1 Jahr zuvor veröffentlichte "Giganten". Und als solches soll sein Gesamtwerk abgeschlossen bleiben. Ich glaube auch nicht, dass er damit einverstanden wäre. Andere werden damit argumentieren, er sei es ja nicht, also Schaden jeglicher Art wird keiner stattfinden und wenn der Film gut wird, dann ist es vielleicht sogar eine ehrenvolle Hommage.
      "We are explorers in the further regions of experience. Demons to some. Angels to others."
      Besonders erschreckend das Statement jener Business Agentur, welche die Familie von Dean betreut: "With the rapidly evolving technology, we see this as a whole new frontier for many of our iconic clients. This opens up a whole new opportunity for many of our clients who are no longer with us."

      Ohjeh...
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      Ja, das ist eine ethisch ziemlich fragwürdige Sache. Aber es wird wahnsinnig viel Geld machen, alte oder tote Stars auf die noch Lebenden treffen zu lassen. Der Pitch "Young Kirk Douglas meets Young Harrison Ford as well as Young Tom Cruise and teams up with Young Robert Redford against the german Wehrmacht"* geht schon rum.

      * - Falls jemand fragt: Das wäre das "A Bridge Too Far"-Remake.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      King Conan schrieb:

      Aber was ist es Wert wenn der Darsteller nicht echt ist. Mich persönlich reizt es nicht und auch nicht wenn in 10 Jahren einer mit Arnie oder Sly kommt. Sie sind am Ende nicht echt...

      Die Frage ist dann, wo man die Linie für "echt" zieht. Bearbeitet und verjüngt werden Schauspieler ja heute schon (die ganzen MCU-Filme). Und sie spielen auch Figuren, die ihnen gar nicht ähnlich sehen ("Planet der Affen"). Bei Videospielen ist ja sowas schon lange Usus.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."