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Tobe Hooper´s "Eaten Alive"

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    Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Tobe Hooper´s "Eaten Alive"

      Hallo,

      hat den Film schon jemand gesehen? Den habe ich letzte woche in der Videothek entdeckt.
      Robert Englund in einem Film vom Texas Chainsaw-Macher Tobe Hooper hört sich gut an. :grins:
      Weiß da wer was? ist der zu empfehlen? :gruebel:

      greetz.... :goodwork:
      Meine DVD-Sammlung :goodwork:

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      Den Film würde ich Dir nicht empfehlen, der ist Tobe Hoppers schlechtester Film. Ich wundere mich, wie man einen TCM drehen kann und dann sowas.
      Die Logikfehler, die es in diesem Film gibt, so viele hat sogar Roland Emmerich nicht in seinen Filmen.
      Der Film heißt zwar "lebend gefressen" aber wenn man Splatter Szenen erwartet, kann man lange warten.
      Also leih dir den Film nicht aus, hol dir lieber ne Flasche Cola oder so, der weckt in dir mehr Emotionen!
      Ich kann dir da "Tobe Hooper´s Emotional Coke" Empfehlen :tlol:

      Aber im Ernst - ich hab den Film vor urzeiten gesehen und hab ihn als eher mies in Erinnerung.... Bei Tobe Hooper ist das immer so eine Sache ... Einem Klassefilm wie "Poltergeist" folgt dann auch mal wieder ein Rohrkrepierer...
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Ist der nicht sogar FSK 16? War das nicht so einer mit BIENEN!? :D Wenn ja dann: NEIN DANKE!!! Das Cover ist schon sehr suspeckt.

      Tobe Hooper hat eine MENGE SCHROTT produziert! TOOLBOX MURDERS ist mal wieder was feines von ihm... ;)

      Aber bitte nicht vom Thema ablenken. :D
      Eine Seite von Fans für Fans!
      Original von aCiD
      Ist der nicht sogar FSK 16? War das nicht so einer mit BIENEN!? :D Wenn ja dann: NEIN DANKE!!! Das Cover ist schon sehr suspeckt.


      Nein, das ist ein ganz anderer Film. Eaten Alive von Hooper (Org. Death Trap) wird nie uncut durch die FSK kommen. Außerdem gibt's hier Krokodile statt Bienen.

      Dann gibt's noch Eaten Alive von Umberto Lenzi (Org. Mangiati Vivi), auch der ist es nicht. ;)
      Sagen wir mal so, ich habe mir die Fassung gekauft und der Englund macht nur selten mit, aber der Film ist durchaus ein Hooper Film :D also schon zimlich gut.
      Ich kann aber nur die XT Fassung empfelen, weil die Fassung die es in der Videothek giebt geschnitten ist. nur mal so als warnung
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      Hooper Nachfolgewerk zum TCM kann sich sehen lassen und das obwohl der texanische Regisseur wie so üblich große Probleme mit Produzenten hatte und er selbst auch schon vor Beendigung der Dreharbeiten das Set "verließ". Man kann es den Produzenten nicht verübeln, denn Hooper und Henkel wollten hier ganz klar das TCM neu aufwärmen. Statt der degenerierten Familie treibt in Eaten Alive ein vom Wahnsinn getriebener Motel-Besitzer (wunderbar gespielt von Neville Brand) mit seinem Killer-Krokodil (ein wirklich dummes Papptier) sein Unwesen. Grindhouse-Look mit einer Menge abartigen Szenarien. Der Film ist einfach unique. Wer hier einen seriösen Horror-Klassiker erwartet wird bitter enttäuscht werden.

      Eaten Alive aka Blutrausch aka Death Trap aka Horror Hotel aka Legend of the Bayou ist ein Hooper durch und durch. Böse, absonderlich und total verdreckt.

      7 / 10 toten Affen
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Flattering the Curve: Corona-Auswirkung auf die Beliebtheitskurve der Regierung.

      © Salzburger Nachrichten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olly“ ()

      OT: Eaten Alive




      Directed by: Tobe Hooper
      Written by: Alvin L. Fast, Mardi Rustam and Kim Henkel
      Cast: Neville Brand, Mel Ferrer, Robert Englund and Marilyn Burns

      Plot: Ein durchgeknallter hillbilly, der ein Hotel im Wald betreibt, foltert und toetet jeden der ihn in irgendeiner Form nervt und verfuettert die ueberreste an einen Alligator der in einem Sumpf lebt, der an das Hotel grenzt.

      Mich hat der Film sehr an TCM erinnert und was man so ueber den Film liest, hatte Hooper nicht grade spass bei den Dreharbeiten, weswegen er auch das set vor beendigung verliess. Die produzenten dachten wohl ein Film der aehnlichkeit mit TCM hat kommt genauso gut an. Naja Eaten Alive ist kein total ausfall, aber auch nichts weltbewegendes, wenn man Filme studiert und vorallem auf Exploitation Filme aus ist, sollte man den doch mindestens einmal gesehen habe. Durchwachsen bis hin zu solide ist er aufjedenfall. Und nun weiss ich auch woher Tarantino den Spruch "My name is buck and i'm here to fuck" gestohlen hat.

      5,5-6/10
      community.movie-infos.net/thre…=8578&hilight=eaten+alive

      Ich wollte damals auch einen eigenen Thread erstellen, weil ich nach Death Trap usw. suchte und nichts fand. :D

      Wie ich schon im anderen Thread schrieb - einfach unique. Das Cover der Neuauflage ist ja wieder mal ein Witz. Gleich zwei Krokodile sieht man darauf, auch noch optisch sehr ansprechend. Die meisten erwarten hier einen "sauberen" Horror und werden am Ende natürlich bitter enttäuscht sein. Der grelle Grindhouse-Look und Neville Brand haben mir am meisten zugesagt. Die Extras sind auch zu empfehlen, gerade wenn Hooper mit seinem Slang zu Werke geht. :D
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
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      © Salzburger Nachrichten
      Original von Olly
      community.movie-infos.net/thre…=8578&hilight=eaten+alive

      Ich wollte damals auch einen eigenen Thread erstellen, weil ich nach Death Trap usw. suchte und nichts fand. :D



      Ja das mit dem Titel is so ein problem, aber ich hab auch nichts gefunden als ich nur nach hooper suchter, vielleicht kann ja jemand die Threads zusammenfuegen.
      "Eaten Alive", "Death Trap", "Starlight Slaughter", "Horror Motel", "Legend of the Bayou", "Horror Hotel Massacre", "Murder on the Bayou", "The Devil's Swamp" und bei uns natürlich bekannt als "Blutrausch". Tobe Hoopers zweiter (bzw. dritter) Film hat fast mehr Titel als Fürsprecher. Ich bin einer davon. Es ist nicht ganz klar wie das ursprüngliche Script aussah, aber als man Hooper verpflichtet hat, hat dieser den "TCM"-Co-Writer Kim Henkel erneut mit ins Boot geholt und beide haben das Drehbuch massiv überarbeitet (einen Credit bekam aber nur Henkel). Unklar wie der Prozess aussah. Ich gehe davon aus, dass ursprünglich mehr das "Haus-Krokodil" im blutigen Blickpunkt stand (immerhin hat Spielberg 1 Jahr vorher mit einem anderen Monster einen Riesen-Erfolg verbuchen können) und dass Hooper und Henkel dem Motel-Besitzer Judd mehr Licht verschafften. Leatherface und der alte verrückte Judd, Überschneidungen unübersehbar. So ist Leatherface in "TCM" eine gepeinigte Seele. Er versteht einfach was es mit den ganzen Jugendlichen die plötzlich in sein Haus kommen auf sich hat und wieso die alle so "komisch" aussehen. Wer sind die und woher kommen die denn. Und so ist auch der alte Judd ziemlich überfordert. Woher kommen all diese verrückten Motel-Gäste und was sind das für absurde Geschichten, welche sie mit sich herumschleppen. Und dann kommt ausgerechnet noch ein sehr junger Robert Englund zum "Spaß haben" ins Motel. Irgendwann ist einfach genug. Neville Brand gibt diesem Judd aber auch einen wunderbar-schrägen Charakter. Angeblich war der so in seine Rolle verbissen, dass er sie gar nicht mehr ablegen konnte. Der blutige Ulk basiert übrigens auf wahren Begebenheiten. Einer Legende nach hat der Motel-Besitzer Joe Ball in den 30ern ernsthaft Leute an seine Krokodile im kleinen See nebenan verfüttert. Beweisen hat man es nie können. Als der Verdacht aufkam hat er sich erhängt und so wurde die Legende geboren. Das passierte wo? Richtig, natürlich in Texas. Auf den DVDs bzw. Blu-rays gibt es ein interessantes 23-minütiges Special über diesen Hintergrund.

      Ein Motel-Besitzer füttert sein Krokodil mit seinen Gästen und das vom "TCM"-Regisseur. Das klingt doch toll. Allerdings muss man beachten, dass "Eaten Alive" ein wilder Grindhouse-Flick ist. Billige, schäbige Locations treffen auf noch schäbigere Kills. Das Kroko ist ebenfalls billigst zusammengeschustert worden (während einer großen Drehpause soll es sich übrigens mit Wasser gefüllt haben, sodass es wie ein Ballon aussah, Crew-Angestellte mussten dann ordentlich darauf herumjumpen). Die Figuren sind sauschlecht gezeichnet, ihr Vorgehen nur selten nachvollziehbar (wieso geht zB der Sheriff mit einer Anzeigestellerin in eine Bar was trinken und essen?!). Aber all dass trägt zum Charme bei. Der Himmel ist teils pink leuchtend, man könnte meinen wir sind hier irgendwo in einer Fantasy-Welt. Manche Farbgebungen erinnern stark an das Kino des Mario Bava.

      Ein spaßiges kleines Filmchen, welches leider komplett unterging. Tarantino "borgte" sich einen kultigen Satz für "Kill Bill: Vol. 1". Also man kennt den Film durchaus. Tobe Hooper selbst hatte wie bei jedem seiner Filme auch hier mit massiven Widerständen am Set zu kämpfen. Hier verließ er vor Produktionsende das Set, weil er sich mit den Produzenten überworfen hat. Hooper war ein schwieriger Charakter (Spielberg u.a. kann ein Liedchen davon singen), vielleicht wurde er einfach missverstanden oder der Dreh zu "TCM" hat ihn psychisch fertiggemacht.

      7 / 10 herumschwimmenden Holz-Prothesen
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