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Formel 1

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    Es gibt 662 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Payback.

      Original von Erzwo
      Ich glaub das mit den punkteabzug bzw mit der Strafe gald nur, wenn sie neue Reifensätze benutzt hätten.

      *lol* RTL und sein Werbungsende.

      Und nun geht es weiter mit dem UNVERGESSLICHEM Grand Prix :D :D :tlol: :headbash: :headbash:


      Ja die haben mehr als 30 Varianten der Krombacher Einspieler. Da hat sich die Variante doch als beste herausgestellt. ;)

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      Original von **Pendretti**
      lol jeder der glaub, ferrari sei daran schuld gewesen, kann sich mal die fia-regeln durchlesen, danke.

      son oberflächiges gequatsche habe ich gestern lange nicht mehr gehört, hatte fast talkshow niveau. die von rtl haben das schon alles richtig erkannt =)

      und sone schikane, da fass ich mir an den kopf, muss erst eingefahren werden, dabei sind die autos schon aufs rennen eingestimmt ( benzin, aufhängung,... ) ...


      Klar, man muss ja auch das Benzin austauschen und die Aufhängung erneuern, wenn es plötzlich eine Schikane mehr auf der Strecke gibt! :headscratch:
      Dem Setup der Wagen wäre eine Schikane sogar entgegen gekommen. Durch das extrem langsame Infield sind die Wagen mit vollen Flügeln gefahren. Hat man ja während des "Rennens" auch gesehen: Ab der Steilkurve waren die Wagen bei rund 320 km/h und danach wurde es aber nicht mehr schneller, weil der Luftwiderstand zu groß war.

      Natürlich war es von Ferrari alles regelkonform, so zu entscheiden, aber dem Image des Sports haben sie damit extrem geschadet. Jordan und Minardi sind auch auf Bridgesone unterwegs und haben einer Schikane zugestimmt, obwohl das bedeutet hätte, dass das Rennen außerhalb der Wertung der FIA stattgefunden hätte und man daduch viele sichere Punkte und somit viel Geld verloren hätte, aber die beiden Teams wollten halt, dass die Fans auch ein Rennen zu sehen bekommen. Nur weil sich Ferrari weiterhin dagegen gewehr hat, sind die beiden Teams im Endeffekt zum Rennen angetreten.

      Und das "obeflächige Gequatsche" haben eindeutig die RTL-Kommentatoren abgeliefert, schließlich sind sie nach Interviews rein gar nicht auf das eingegangen, was da gesagt wurde und haben Briatore und Haug sogar Worte in den Mund gelegt, die sie nicht benutzt haben! Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass Ralf Schumacher weniger Ahnung von seinem Sport hat als zwei RTL-Kommentatoren, von denen einer vor vielen Jahren mal mit durchschnittlichem Erfolg Rennen gefahren ist, oder?

      Wollen Ferrari-Fans denn wirklich auf diese Art und Weise ins Titelrennen zurückkommen? Die Michelin-Teams haben ja sogar vorgeschlagen, pro Fahrer eine 30-Sekunden-Strafe aufgebrummt zu bekommen, was Ferrari den Doppelsieg auch so gut wie geschenkt hätte, nur um den Fans ein Rennen bieten zu können, aber trotzdem haben sich Ferrari und die Paragraphenreiter der FIA dagegen gesträubt. Die Schikane einzurichten und zu "testen" hätte gerade einmal eine Stunde gedauert...
      Nur das Problem ist, stell dir mal vor die hätten die Schikane gebaut und irgendwann später hätte, was weiss ich die hälfte der Formel 1 Wagen ein fehlerhaftes Setup für ne Strecke, von mir aus die Flügel falsch eingestellt oder weiss der geier. Die können ja dann auch nicht einfach sagen, bau ma mal ne schikane damit wir ordentlich fahren können. Der Sinn von so nem Rennen ist es nicht die Strecke an die Autos anzupassen sondern andersrum und wenn Michelin sich so dössbadelig anstellt und die falschen Reifen liefert, selbst Schuld und da trifft Ferrari, FIA und was weiss ich noch wer nicht die Schuld. Deswegen gibt es ja auch ein Reglement an das man sich halten muss. Ansonsten schafft man präzedenzfälle auf die sich die Teams berufen können, falls ihnen mal was nicht in den Kram passt. So find ich die Entscheidung vollkommen korrekt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Eisi“ ()

      Original von **Pendretti**
      lol jeder der glaub, ferrari sei daran schuld gewesen, kann sich mal die fia-regeln durchlesen, danke....

      Ferrari ist sicher nicht Schuld am diesem Disaster, nur die Aussage vom Schumi stört mich wo er ernsthaft meint: "Wir wären auch in einem regulären GP um den Sieg mitgefahren". :grins:
      @Eisi: Klar, das seh ich ja auch so, darum verstehe ich den Standpunkt der FIA und ich verstehe sogar Ferrari, denn so einfach sind sie noch nie an 18 Punkte gekommen.

      Das Setup hätte keiensfalls geändert werden müssen, denn es waren ja schon bei allen Teams volle Flügel eingestellt, um im kurvigen Infield schnell zu sein. Dem Setup wäre die Schikane also sogar entgegengekommen.

      Ferrari jedoch hatte es in der Hand, den Fans und der Formel 1 ein echtes Rennen zu bieten und hätten so Größe zeigen können. Ich verstehe, dass sie das nicht wollten, aber gerade dieses nur an sich selbst denken, das kein Team so konsequent macht wie Ferrari, ist doch auch der Grund dafür, dass es bei so vielen Entscheidungen 9:1 steht (oder 8:2 wenn ein gewisses Team fürchtet, sonst keine Motoren mehr von Ferrari zu bekommen). Wenn sich jemand quer stellt, ist das Ferrari (oder aus Ferraris Sicht "alle andern"...).

      Die Entscheidung war korrekt, ja, aber voll und ganz unsportlich. Minardi und Jordan wären bei Wertungsverzicht den weit größeren Verlust eingegangen, haben im Sinne des Sports jedoch anders gestimmt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Pryce“ ()

      Aber andersrum ist es doch genauso wenn es Ferrari betrifft das dann alle anderen dagegen sind und das hat ja auch der Nikki Lauda gesagt das in der Formel eins jeder das macht was ihn am meisten bringt und nicht alle an einem Strang ziehen. Wobei ich auch nicht glaube das wenn Ferrari der Schikane zugestimmt hätte, sie auch gebaut worden wäre denn im Endeffekt liegt die ganze Entscheidung bei der FIA und wenn die Nope sagen, können die Teams sich aufn Kopfstellen.

      Was man aber auch sagen muss, ist das die Michelin Rennställe nicht wirklich so unschuldig an der Sache sind. Die FIA hat ja vorgeschlagen Reifen zuwechseln aber nur unter Strafe. So hätte McLaren, Toyota, BMW, Renault... die Reifen während des Rennens gewechselt aber hätte jeder von diesen Rennställen ne Strafe bekommen. Ob das jetzt Geld, Zeit oder Aberkennung der Punkte gewesen wäre, wäre ja vollkommen egal gewesen denn erst wollen sie, durch die Schikane, ein Rennen für lau (ohne anerkennung der Punkte) aber dann wenn die FIA ihnen vorschlägt Reifen wechseln ja aber Strafe in Form von keine Pkt, Zeitstrafe oder was auch immer wo mit Sicherheit keiner der Topteams in die Ränge gefahren wären und somit wäre es eigentlich dasselbe wie ohne Wertung für diese Teams. Und ich glaube die wollte mit Schikane nur deswegen fahren weil Ferrari dann auch keine Punkte bekommen hätten.
      @Eisi: Die Vorschläge mit dem Reifenwechseln hat es gegeben, das stimmt. Allerdings konnten die Teams auch nicht mit den eingeflogenen Reifen fahren, da sie dafür von Michelin auch keine Garantie bekommen haben, dass diese auch nur 10 Runden halten. Sie waren zwar härter, aber auf die gleiche Weise produziert (Bridgestone baut die Reifen nach einem anderen Prinzip). So war das Problem, dass die Reifen in der Steilkurve sehr viel höheren Seitenkräften ausgesetzt sind als sonst, da neben den erhöten Fliehkräften hinzukommt, dass die Reifen hier kein stück sliden können, was die Belastung am "U" der Reifen exponentiell erhöht. Warum die Reifen dem Druck nicht standhalten, obwohl sie es von der Konstruktion her eigentlich sollten, weiß Michelin selbst noch nicht, darum gab es für keinen Michelin-Reifen eine Sicherheitsfreigabe.

      Es stimmt, dass natürlich jedes Team das macht, was ihm am meisten einbringt, aber trotzdem ist es eindeutig so, dass Ferrari bei Verhandlungen stets die wenigsten Kompromisse eingeht, selbst dann, wenn sie alleine gegen eine bestimmte Änderung sind.

      Briatore und Dennis haben vorgeschlagen, Risiko auf sich zu nehmen, alle zehn Sekunden Reifen zu wecheln, um das Risko gering zu halten, und am Ende als Bestrafung keine Punkte zu erhalten. Da es diese Regelung bei der FIA aber nicht gibt, hat sich Ferrari dagegen gewehrt, weil mit mehr Verkehr das Risiko, nicht sauber durchs Rennen zu kommen, ebenfalls größer gewesen wäre. Die Michelin-Teams waren also bereit, Risiken einzugehen, bekamen aber nicht die Möglichkeit dazu (was natürlich weniger an Ferrari als an der FIA liegt, die keinen Präzidensfall schaffen wollte).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Pryce“ ()

      Ich fand es einfach nur lustig wie 6 Autos schön hintereinander im Kreis gefahren sind ...und dann noch so schön als Teams! Aber man hat mal wieder eindeutig gesehn dass die Minardis nicht wettbewerbsfähig sin..2 Runden Rückstand :D :D
      Und ich meine die anderen Teams haben auch keine Rücksicht darauf genommen wenn die Bridgestone reifen kaputt waren oder??? :D :D
      lassen wir michelin , denen einen schwerwiegender fehler unterlaufen ist mal eben links liegen . was haben wir den gesehen ??? ein kleinkrieg zwischen ferrari/teamcheffs/fia/eccelstone und dem ganzen anderer rest , der in einem unglaublichen disaster ausgeartet ist . ein grosser verein mit dem niveau von nörgelden vorschulkindern die alle recht haben wollen . jetzt (wo sicherlich schon vieles zerstört ist ) muss man EGAL WIE dafür sorgen das ALLE teams in zukunft an einem strang ziehen . für alle müssen die gleichen regeln gelten ( stichwort testkilometer/reifentests usw usw ) das kann doch mit ne´m richtigen oberboss nicht so schwierig sein , oder ???
      Eigentlich kann man das alles auch unnötig theatralisieren :headscratch:

      Falsche Reifen? Pech und dumm gelaufen!
      So sind die Regeln, so muss es auch gemacht werden. Michelin ist schuld, das die Reifen falsch sind? Auch dumm gelaufen für sie.

      Wie ist das eigentlich mit der Versicherung? Die Jungs sind ja alle ziemlich hoch eingestuft. Wenn Michelin ansagt, das die Reifen nicht sicher genug sind für diese Extreme Strecke sind, dann verfällt das doch, sobald etwas passiert, wenn sie dann trotzdem Fahren :gruebel:

      Ferrari hat so schon schlechte Reifen und in letzter Zeit immer wieder Probleme, was daß angeht. Diesmal hatten sie eben "Glück" mit ihren Pneus. =)

      Als die "Schuhmacher-Schikane" damals umgesetzt worden ist, haben sich ausnahmslos ALLE dagegen gewehrt. Warum sollte denn ausgerechnet jetzt Ferrari zustimmen, wenn eine Schikane zu Gunsten ALLER kurz mal hingeschlampt werden soll?
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      Mosley: Michelin soll zahlen

      Max Mosley, der Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, wünscht sich nach dem Chaos-Grand-Prix in Indianapolis eine Entschädigung der enttäuschten US-amerikanischen Fans durch die Reifenfirma Michelin. "Meiner Meinung nach sollte Michelin den Fans ein faires Angebot machen", so Mosley, der sich das Prozedere folgendermaßen vorstellt: Auch 2006 soll in Indy ein Grand Prix stattfinden und jene Fans, die 2005 ein Ticket gekauft haben, sollen dabei freien Eintritt haben.

      Quelle: ORF

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „liverbird“ ()

      Rossi nicht in die Formel 1

      Der MotoGP-Dominator Valentino Rossi zeigt keine Ambitionen, ins Formel 1 Lage zu wechseln, auch wenn laut Bernie Ecclestone "die Tür für Rossi immer offen steht". Rossi sagte im Interview, er habe den Eindruck gewonnen, "die wichtigste Aufgabe eines Formel 1 Piloten ist es, dass Auto ins Zeil zu bringen. So eine Formel 1 kann mich nicht befriedigen".
      Der Mann mit der Nummer 46 hat andere Pläne: "Mir macht Gewinnen und das weiterentwickeln von Motorrädern in der MotoGP-WM viel mehr Spaß".

      Quelle: Motorsport aktuell

      FIA vertagt Reifen-Urteil

      Der Automobil-Weltverband (FIA) hat die Entscheidung über eine Strafe für die sieben Michelin-Teams in der Formel 1 auf den 14. September vertagt. Das ist das Ergebnis einer Anhörung vor dem Motorsport-Weltrat am Mittwoch in Paris. Die Teams von McLaren, Williams-BMW, Renault, Toyota, Sauber, Red Bull Racing und BAR waren am 19. Juni beim Großen Preis der USA wegen Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Reifen nicht angetreten.

      Quelle: ORF
      Naja wenn er ahlt nicht weiß was er mit dem Geld machen soll ?
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      Räikkönen wieder im Pech

      Räikkönens McLaren war am Vormittag in Silverstone zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen mit einem Motorschaden liegen geblieben, der Motor wurde ausgetauscht. Dem Reglement entsprechend wurde Räikkönen daher in der Startaufstellung zehn Plätze nach hinten versetzt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „liverbird“ ()

      Schumi schreibt WM-Titel ab

      Rekordweltmeister Michael Schumacher hat nach dem Flop von Silverstone die Titelverteidigung abgehakt.

      Der Ferrari-Star ist zum Opfer der in dieser Saison nur noch mittelmäßigen Scuderia geworden. "Die WM ist sicherlich momentan in weite Ferne gerückt", räumte Schumacher nach seinem ernüchternden sechsten Platz beim Großen Preis von Großbritannien erstmals ein. Doch nicht die 34 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Fernando Alonso beunruhigen den 36-Jährigen. Viel mehr gibt Schumacher zu denken, dass im Rennen die Distanz der "Roten" zu Renault und McLaren-Mercedes trotz aller Anstrengungen gewachsen ist: "Wir sind nicht auf dem Niveau unserer Konkurrenten. Die anderen haben scheinbar besser entwickelt als wir. Wenn man sich Indianapolis, Magny-Cours und Silverstone anschaue, müsse man ganz klar sagen, dass wir eher rückwärts als vorwärts gegangen sind", sagte der siebenmalige Champion.

      Quelle: Sportsline

      Urteil gegen "Indy-Verweigerer" erst am 29. September

      Das Strafmaß des Internationalen Automobilverbandes (FIA) wegen der Verfehlungen der Michelin-Teams beim Formel-1-Grand-Prix der USA am 19. Juni in Indianapolis wird nun erst am 29. September bekannt gegeben. Das hat FIA-Präsident Max Mosley im Vorfeld des Großbritannien-GP in Silverstone bestätigt. Ursprünglich war der 14. September vorgesehen gewesen.
      "Wir wollen abwarten, ob das Problem mit den Entschädigungen für die Zuschauer bis dahin gelöst ist", meinte der Brite. Weiters kündigte Mosley in England an, dass das FIA-Meeting mit den Formel-1-Piloten, das eigentlich am Freitag in Silverstone hätte stattfinden sollen, aber kurzfristig abgesagt worden war, nun am 1. August in Cannes abgehalten wird. Im Mittelpunkt dieses Treffens sollen Sicherheitsfragen und diverse Änderungswünsche (etwa des Qualifying-Formats oder des Reglements bei Motorschäden) stehen.

      Quelle: Sportsline
      Formel 1 mit Elektromotor?

      Max Mosley, Präsident des internationalen Automobilverbandes FIA, sorgt mit einem außergewöhnlichen Vorschlag für Gesprächsstoff im Formel-1-Zirkus. Er will den Boliden eine Art Hybridantrieb verpassen, der die Motoren alternierend mit Benzin- und Elektro-Energie versorgt. Die Idee ist nicht neu - bereits einige Serienautos wie der Toyota Prius oder der Lexus RX400h werden mit einem Hybridmotor betrieben. Innovation einmal andersrum: Nun hat auch die Formel 1 den Benzin- und Elektro-Antrieb für sich entdeckt. Bei einem Fahrzeug mit Hybridantrieb wird der Motor aus zwei verschiedenen Energiequellen gespeist. Zum einen wird - wie beim Großteil aller Autos - ein Verbrennungsmotor eingesetzt, zum anderen wird das Fahrzeug durch den Einsatz eines Elektromotors angetrieben. Die elektrische Energie wird bei Autos mit Hybridantrieb hauptsächlich durch das Bremsen generiert und gespeichert. Diese Energie lässt sich dann als Antrieb des Fahrzeuges wieder verwerten. In der Formel 1 soll dieses Prinzip nun an die Bedürfnisse der Rennautos und die Bedingungen eines Grand Prix angepasst werden.

      So soll die bei Bremsmanövern generierte Energie gespeichert und zum Beispiel beim Überholen auf Knopfdruck eingesetzt werden können. Laut der britischen Zeitung "Guardian" sollen den Fahrern dabei kurzfristig rund 60 PS mehr zur Verfügung stehen. Getauft hat man die Idee "Turbo-Booster", der mittels "Boost Button" ausgelöst werden kann. Mosley und die FIA erhoffen sich durch diese Innovation eine spannendere Formel 1. Die Idee ist eigentlich nichts Neues. In den 80er Jahren waren die Formel-1-Boliden bereits mit Turboantrieb gefahren, eine Regeländerung schob dem aber einen Riegel vor. Auch frühere Konzepte zur Verwendung eines "Boost Button", wie sie McLaren vor einigen Jahren vorgeschlagen hatte, wurden damals von Mosley abgelehnt. Kritische Stimmen werfen der FIA deshalb ein Ablenkungsmanöver vor - viele meinen, man wolle durch neue Schlagzeilen das Skandalrennen beim Grand Prix der USA in Indianapolis vergessen machen. Laut einer letzte Woche veröffentlichten Umfrage unter 93.000 Formel-1-Fans wünschen sich die Zuschauer ohnehin mehr Action - da kommt die Turbo-Idee gerade recht. Für 64 Prozent der Befragten sind Technologie und Innovationen sehr wichtig für die Attraktivität der Formel 1, 90 Prozent wünschen sich mehr Überholmanöver.

      Aber nicht nur die Zuschauer sollen zufriedener werden. Mosley hat es mit seinem Vorschlag diesmal anscheinend geschafft, auch die Autohersteller glücklich zu machen. Diese nahmen Mosleys Konzept nämlich im Gegensatz zu früheren Ideen überwiegend positiv auf. "Die Autohersteller haben auf den Vorschlag sehr enthusiastisch reagiert", beschreibt der FIA-Präsident die Rückmeldungen der Industrie. "Wir wollen weniger in versteckte Technologien investieren", meint Mosley in Hinblick auf die größere Attraktivität für das Publikum. Das bestätigt McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh: "Diese Art von technischer Herausforderung würden wir sehr gerne meistern. Wir möchten auf jeden Fall an dieser Entwicklung mitarbeiten." Mit anderen Rennställen sind ebenfalls bereits Meetings angesetzt. Mosley möchte in den nächsten Tagen weiterführende Gespräche mit McLaren-Teamchef Ron Dennis und Red-Bull-Teamchef Christian Horner führen.

      Quelle: Sportsline
      "Indy-Streit" beigelegt

      Der Streit über das Formel-1-Skandalrennen in Indianapolis ist beendet. Wie der Internationale Automobil-Verband (FIA) am Donnerstag mitteilte, empfiehlt der FIA-Senat dem World Motor Sport Council, den Schuldspruch gegen sieben Michelin-Teams aufzuheben. "Der Senat war nach den neuen Beweisen der Ansicht, dass Disziplinarmaßnahmen gegen die Teams nicht mehr angebracht und nicht im Interesse des Sports sind", hieß es in der Mitteilung. In den nächsten Tagen sollen die 26 Mitglieder des Councils der Rücknahme des Schuldspruchs zustimmen. Die oberste Motorsportbehörde hatte am 29. Juni die vom französischen Reifenhersteller ausgerüsteten Rennställe wegen ihrer Startverweigerung in den USA in zwei von fünften Punkten für schuldig befunden. Über eine Strafe wollte der World Motor Sport Council erst am 14. September entscheiden. Die sieben betroffenen Teams Renault, McLaren-Mercedes, Williams-BMW, BAR-Honda, Toyota, Sauber Petronas und Red Bull Racing hatten gegen dieses Urteil Einspruch angekündigt. Die Wende in dem Streit kam nicht überraschend.

      Schon in den vergangenen Tagen hatte FIA-Chef Max Mosley ein Einlenken gegenüber den Michelin-Rennställen signalisiert. In einem Gespräch am Donnerstag in Monaco legten McLaren-Teamchef Ron Dennis und sein Red-Bull-Kollege Christian Horner als Vertreter der betroffenen Teams Mosley neue Beweise vor. In der FIA-Mitteilung hieß es nun, der Verband erkenne an, dass die Rennställe vertraglich gebunden waren, dem Michelin-Verbot zu folgen. Die sieben Teams hatten ihre Startverweigerung im US-Grand-Prix am 19. Juni damit begründet, dass Reifenpartner Michelin die Sicherheit für seine Pneus nicht garantieren konnte. Das Unternehmen untersagte deshalb den Teams die Teilnahme. Daraufhin starteten nur sechs Autos, die mit den Reifen des japanischen Michelin-Konkurrenten Bridgestone fuhren. Weltmeister Michael Schumacher kam im Ferrari zu seinem bisher einzigen Saisonsieg. Michelin hat die Schuld für das US-Fiasko bereits übernommen. Die Franzosen kündigten Ende Juni an, den rund 130.000 Zuschauern in Indianapolis das Eintrittsgeld zu ersetzen und zusätzlich 20.000 Tickets für das Rennen 2006 kostenlos an die Fans weiterzugeben.

      Quelle: Sportsline
      Hauptsache die Fans werden Entschädigt!!! Das wird woll der einzigste saison Sieg von Ferrari bleiben. :grins:
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