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Alte Literatur

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      Alte Literatur

      Da es bei uns aufm Dorf niemanden gibt mit dem man über sowas reden könnte dacht ich mir :schaust mal nach, vielleicht is hier jemand.
      was haltet ihr von alter Literatur( also mindestens 80 jahre alt) ?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „dr.Gonzo“ ()

      wenn krieg der welten und die zeitmaschine noch dazugehören:

      die sind gut :goodwork:

      aber ältere kenn ich glaub ich gar nicht...ein paar Kästnerwerke noch, Fabian, Emil und die Detektive,usw, aber die sind glaub ich "nur" 75 Jahre alt :grins:

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      "Ich seh hinter die Kulissen: Die Bösen sind gut, und die 'Guten' sind beschissen!" "

      Fler - Der Guteste

      Da hab ich dann nur die Novellen von Theodor Storm anzubieten. Und daraus hab ich, glaube ich, auch nur den Schimmelreiter gelesen. Der ist von 1888. Hab ich vor Urzeiten mal in der Schule lesen müssen und letztes Jahr durch Zufall auf einem Flohmarkt das Buch entdeckt. Finde die Geschichte nach wie vor faszinierend, auch wenn ich sie ganz anders von meiner Schulzeit her in Erinnerung hatte. Ist Storm "unmodern" genug ? :D
      *gerade etwas über 80 jahre alt: eines der faszinierensten stücke literatur, die ich seit langem gelesen habe, war ulysses von james joyce. wow. teilweise wirklich unlesbar (kam mir auch stellenweise vom autor regelrecht vera*scht vor) und manchmal doch richtig unterhaltsam (ithaca-epidsode!). wie man ein buch auf so vielen ebenen funktionieren lassen kann (odyssee als hypotext, irisches nationalepos mit bezügen zur tagespolitik, literaturtheorie, experimente mit der erzähltechnik -stream of consciousness!- uswusf), wie man so mit sprache spielen kann (oxen of the sun als evolution der englischen sprache!)... einfach nur faszinierend.

      *ansonsten bin ich ja ein erklärter groupie des guten alten will shakespeare.

      *mit goethe muss ich noch ein wenig warm werden (faust I hat mir ja sehr gefallen, aber die wahlverwandtschaften... also, nee. tut mir leid).

      *so nebenher lese ich gerade tristram shandy von laurence sterne (darf eigtl gar nicht laut sagen, dass ich noch nicht durch bin, aber ihr verratet mich ja nicht, nicht wahr?.) auch sehr witzig, ein sehr liebenswerter geselle, der herr shandy, der vom 100ten ins mindestens 100000te kommt, was meist sehr lustig, aber auch etwas anstrengend zu lesen ist.

      *candide von voltaire liebe ich auch sehr. bevor ich mich daran versucht habe, hatte ich wirklich gehörigen schiss, weil ich davon überzeugt war, keine zwei zusammenhängenden worte verstehen zu können, die voltaire geschrieben hat (aufsätze, auf die das zutrifft, gibts sicher auch ;) ), aber ein guter freund zwang mich mit etwas überredungskunst zu meinem glück und ich habs nicht bereut.

      *oscar wilde. hach. sprüche hatte der drauf. meine lieblingswerke von ihm sind (aktuell. bin immer noch nicht ganz durch) the canterville ghost (war in der 6. klasse meine erste schullektüre. war damals grottenschlecht in englisch, aber das war nicht mal der einzige grund, warum ich das buch nicht verstand) und the importance of being earnest

      öhm... "alte literatur" ist ja nun sehr umfangreich, was gefällt dir den so @gonzo?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „kane“ ()

      Ich les eigentlich nur deutsche schriftsteller. natürlicj Goethe, kafka, mann und sowas. Hölderlin is leider teilweise zu wirr, aber patmos is einfach nur genial.
      Zauberberg von mann is evcht gut...aber sehr zäääähh.
      muss mir emnächst mal die Räuber vornehmen, danach der Prozess....ich sag euch dann was drüber :D
      Also ich finde viele grieschiche Fabel und Gechichten interesant. Da ich Latein habe ist das eigentlich ganz OK. Allgemein so die Antike Ecke finde ich interessant. Die Bücher des Caesar sind sehr gut (besonders wie er es schafft die Leser auf seine Seiten zu bringen mithilfe verschiedener Stilmittel oder Charakteresierungen.). Die Fabel des Phaedrus sindauch spannend.
      Mein Letterboxd Profil: letterboxd.com/patrick_suite/
      Alte Literatur kann sehr reizvoll sein, wie ich beim lesen von diversen Geschichten H.P. Lovecrafts erfahren musste. Bin deshalb auf den Geschmack gekommen und habe mir mal sogleich einige Klassiker der Weltliteratur, die nach dem lesen der Inhaltsangabe als durchaus interessant anzusehen sind, vorgemerkt und auf meine Liste der noch zu lesenden Bücher gesetzt.

      Bisher habe ich wie gesagt die Kurzgeschichten von Lovecraft gelesen, welche hauptsächlich in den 20er - 30er Jahren spielen, denen ich hier eine absolute Empfehlung aussprechen kann. Dann folgten noch Stevensons Die Schatzinsel ( toller Abenteuerroman von 1881 ), Kafkas Die Verwandlung ( Groteske Erzählung von 1912 ), Hemingways Der alte Mann und das Meer ( rührende Geschichte von 1951 ) und Hugos Der Glöckner von Notre-Dame ( zähes und sich in Details verlierendes Werk von 1831, das bisher meine einzige Enttäuschung geblieben ist, was die alten Klassiker betrifft ).

      Naja, mal schauen welches als nächstes gelesen wird. :gruebel:

      Original von Snow
      Alte Literatur kann sehr reizvoll sein, wie ich beim lesen von diversen Geschichten H.P. Lovecrafts erfahren musste. Bin deshalb auf den Geschmack gekommen und habe mir mal sogleich einige Klassiker der Weltliteratur, die nach dem lesen der Inhaltsangabe als durchaus interessant anzusehen sind, vorgemerkt und auf meine Liste der noch zu lesenden Bücher gesetzt.


      Sehe ich genauso :goodwork:

      Lovecraft ist genial und zeigt das alte Literatur nicht nur alt ist sondern auch sehr interessant und faszinierend sein kann. Wenn du Lovecraft magst kann ich die noch Edgar Allen Poe ans Herz legen, seine Werke sind etwas älter aber ebenso genial.
      ich les jetzt gerade 1984 von orwell - hat auch schon fast 70 jahre aufm buckel

      ein faszinierendes buch

      mir ist klar dass er auf den stalinismus und hitler anspricht - aber erschreckend wieviel in dem buch jetzt immer mehr auch in der realität absehbar wird

      dann noch eine interessent hineingestrickte liebesgeschichte mit coolen figuren und ich kanns kaum aus den händen legen

      aber schon erschreckend das buch


      Die Macht ist stark in deinem Haar.

      Die sind mit Medichlorianern gewaschen
      .

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      Ich liebe Klassiker! Schon früh habe ich mein Interesse an Shakespeare und Konsorten ausgebaut. Und auch nach dem Studium, wo immer wieder Klassiker gelesen werden mussten, habe ich immer wieder mal nach Shakespeare, Hesse, englischer Romantik, Goethe usw gegriffen. Und das soll sich auch erstmal nicht ändern.
      Break through the surface and breathe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Emily“ ()

      wobei es schon merkwürdig ist was klasiker sind , bücher wurden immer schon geschrieben, seien es die ersten superhelden die argonauten, das gigalesh epos, die geschichten aus der bibel ,maurische litratur wie das halsband der taube de.wikipedia.org/wiki/Das_Halsband_der_Taube_%28Ibn_Hazm%29

      haben doch menschen viele dieser werke zerstört. der buch druck hut alles revolutioniert aber trotzdem vielen danach viele bücher dem feuer der geschichte zum opfer, oder gerieten in vergessenheit spätestens mit der zeit.
      seit ca 1900-eute sind soviele bücher erschienen und verschwunden bzw noch garnicht endeckt worden. das man sich schon fragt was in 100-200 jahren mit all den büchern seien wird.
      wird harry poter in 500 jahren der nächste shakesbier, twighlight ein tatsachenbericht über die liebe des 21 jahhunders.

      es ist nur wenigen autoren vergönnt eben zeitlose geschichten zuschreiben
      Mal wieder ein kleines Update:

      Nachdem ich zu meinem Bedauern den Roman von Hugo ( Der Glöckner von Notre-Dame ( mit dem ich ja schon vorher haderte, wie man zwei oder drei Posts weiter oben sehen kann ) aufgeben und beiseite legen musste, weil es einfach nicht mehr ging, wagte ich mich an einen anderen Klassiker.

      Die Wahl fiel auf H.G. Wells Die Zeitmaschine aus dem Jahre 1895. Die Geschichte gefiel mir weitaus besser, als Hugos Roman, denn abgesehen von der grundverschiedenen Thematik, ist der Schreibstil um einiges flüssiger und weitaus weniger detailreich ( bitte nicht falsch verstehen: Eine detailierte Schreibweise bzw. die Verwendung von Details ist natürlich wichtig, bei einigen Büchern mehr, bei anderen weniger, da kommt es ganz auf den Stil und die jeweilige Dosierung drauf an, aber man kann es auch definitiv übertreiben, wie es meiner Meinung nach Hugo in der Schilderung seiner Gebäudekomplexe und architektonischen Feinheiten des alten Paris auf die Spitze trieb ).


      Danach befasste ich mich mit Alexandre Dumas Der Graf von Monte Christo von 1844. Zuerst hatte mich der Umfang des Werkes mit seinen knapp 1.300 Seiten doch ziemlich abgeschreckt und ich muss auch sagen, dass es mitunter einige Längen im Buch gab, doch ich verlor nie das Interesse an dem Verlauf der Geschichte, da ich unbedingt erfahren wollte, wie es der Graf wohl anstellen wollte, sich an seinen Verrätern zu rächen.
      Wie schon angemerkt, musste ich mich an manchen zähen Passagen schon durchbeißen, doch es war die Mühe letztendlich wert. Allerdings war ich nach Beendigung des Romans auch erstmal von der klassischen Literatur kuriert.^^ Ich brauchte Abstand.


      Das ist jetzt inzwischen über 1 Jahr her, wo ich mich inzwischen mit zeitgenössischen Werken bzw. nicht so alten Büchern :D beschäftigt habe. Aber so langsam bekomme ich mal wieder Lust auf einen der alten Klassiker. Ich bin nur noch am überlegen, welcher es wird. Eigentlich wollte ich mich schon immer mal an Don Quijote oder Moby Dick, aber das sind auch zwei solcher Mammutwerke. 8o ;)

      Naja, mal schauen.

      Vor zwei oder drei Tagen habe ich Remarques Der Weg zurück beendet ( Fortsetzung von Im Westen nichts Neues ). Nachdem Im Westen nichts Neues mich vor einiger Zeit als Schullektüre ( Abendgymnasium ) derart beeindruckt hatte, dass ich ohne zu Zögern, jenes Buch als dass beste klassifizierte, welches ich in der Schule jemals lesen durfte/musste, war der Entschluss schnell gefasst, mehr von Remarque lesen zu wollen ( vor allem die besagte Fortsetzung ). Es hatte dann zwar doch etwas länger gedauert bis ich mir das Buch zugelegt habe, aber ich wurde am Ende nicht enttäuscht. Im Westen nichts Neues schilderte die Grausamkeiten des Ersten Weltkriegs aus den Augen des jungen Soldaten Paul Bäumer in all seinen scheußlichen Einzelheiten, wie etwa den Entbehrungen an der Front, dem täglichen Überlebenskampf und den inneren Konflikten. Geschrieben aus der Ich-Perspektive, kommt einem die Handlung wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen vor. Die Kapitel hängen dabei sehr wohl zusammen, doch sie haben, wie schon geschrieben, einen sehr ausgeprägten Episodencharakter.

      Dieser Schreibstil ist auch in der Fortsetzung Der Weg zurück anzutreffen. Der Krieg ist vorbei, doch das Elend hat noch lange nicht aufgehört. Der Leser begleitet den Mittzwanziger Ernst Birkholz, wie er nach Kriegsende zusammen mit einigen anderen Freunden versucht sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Doch Jahre des Krieges haben auch in der Heimat für viele Veränderungen gesorgt und nicht wenige sind auf die heimkehrenden Soldaten schlecht zu sprechen, da der Krieg verloren wurde und man sich jetzt auch noch mit den Kriegsheimkehrern um die wenigen Lebensmittel streiten muss. Ernüchternd, über weite Strecken hoffnungslos und ganz selten gar etwas lustig anmutend berichtet Remarque hier vom Schicksal der Soldaten, welche das Glück hatten den Krieg zu überleben, nur um einen zweiten Kampf aufnehmen zu müssen - dieses Mal jedoch an einem Ort, wo sie am wenigsten damit rechneten.

      Abschließend muss ich sagen, dass mir beide Bücher extrem gut gefallen haben ( und es ist nach dem lesen auch kein Wunder, weshalb die Nationalsozialisten beide Bücher verbrennen ließen, da die zwei Romane eine einzige große Anklage gegen den Krieg sind und verständlicherweise darum nicht zum Weltbild der Nazis passten ). Ich mag Remarques Schreibstil ( er reduziert sich überwiegend auf das wesentliche und schreibt prägnante Sätze, ohne dass hierbei jedoch die Charakterzeichnung leidet ), weshalb es definitiv nicht der letzte Roman war, den ich von ihm gelesen habe ( gibt ja zum Glück noch einige^^ ). Aber davor wird erst einmal die Trilogie der Musketiere begonnen. Freue mich schon drauf. ;)