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Sunshine

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    Es gibt 183 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von shun.

      Vor einigen Jahren hatte ich diesen Film bereits gesehen, ich wusste jedoch nur noch, dass ich ihn damals ein bisschen enttäuschend fand. Ähnlich ging es mir bei der Zweitsichtung im Rahmen der Film Challenge.

      Danny Boyle liefert hier ein SciFi-Drama ab, das im Verlauf moralische/philosophische Fragen aufwirft. Damit hebt sich dieses Werk von manch anderen thematisch ähnlichen SciFi-Katastrophenfilmen ab. Allerdings hatte ich immer wieder den Eindruck, Boyle habe sich mehr auf die Bilder als auf die Story konzentriert. Die Bilder sind denn auch schön anzusehen, ohne dass der Film visuell zu überladen wirkt. Nur kommt eben die Story da nicht ganz mit. Zeitweise wirkt die Handlung auf mich wie eine Aneinanderreihung von Katastrophen. Was nur schief gehen kann, geht auch schief, und macht natürlich die ohnehin riskante und schwierige Situation noch schlimmer. Weil ich die Umsetzung der Geschichte aber gut gelungen finde (und Cillian Murphy mag), fällt das nicht so sehr ins Gewicht. Wesentlich mehr stört mich da schon der Schlussteil. Der Bruch zwischen der bis dahin eher realistischen Story und dem in Richtung Mystery gehenden Ende ist mir zu groß und für mich ergibt das kein stimmiges Gesamtbild. Von daher zwar ein interessanter und unterhaltsamer Film, doch Story und Darsteller hätten Potential für mehr geboten.

      6,5/10
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      Gestern nach Jahren wieder einmal gesehen und dafür die gute alte DVD herausgeholt. Amazon bietet den Film nämlich auch nur in SD an und die Qualität auf der Disc funktioniert immer noch überraschend gut. Vielleicht liegt das aber stückweise auch daran, dass der Film einfach schön gefilmt ist und visuell zu beeindrucken weiß... auch 13 Jahre später noch!

      Es ist nach wie vor einfach ein toller Film, der zudem aus einer Zeit stammt in der das Sci-Fi Genre nicht mehr ganz so angesehen war. Hervorzuheben ist auch, dass sich der Film relativ unkonventionell präsentiert. Die Charaktere agieren die meiste Zeit völlig unmoralisch und versuchen die Themen objektiv anzugehen um das Bestmögliche für die Menschheit zu garantieren. Sie stellen ihr eigenes Wohlbefinden in den Hintergrund und das sorgt für anhaltende Spannung als auch Abwechslung. Der Cast ist gut gewählt, John Murphys Soundtrack harmoniert mit den gebotenen Bildern wunderbar und die dichte Atmosphäre ist auch nach mehrfacher Sichtung noch immer Gänsehaut erzeugend. Über das Ende kann man sich wahrlich streiten, ich war schon seither Fan davon und finde, dass dieses Surreale in diesem Setting und für dieses Genre ganz gut funktioniert.

      8,5 von 10 Sonnenstrahlen
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2: :stern2:
      Einer meiner Lieblingsfilme. Landet sicher so alle 2 Jahre im Player. Und du hast mich dran erinnert dass es mal wieder Zeit ist :thumbup:

      Und wen ich auch immer gern sehe ist Hiroyuki Sanada.