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The Outsiders (Francis Ford Coppola; Tom Cruise, Matt Dillon, Rob Lowe, Patrick Swayze; 1983)

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    Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Emily.

      The Outsiders (Francis Ford Coppola; Tom Cruise, Matt Dillon, Rob Lowe, Patrick Swayze; 1983)

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      The Outsiders





      Studio Zoetrope Studios
      Vertrieb Warner Bros.
      Veröffentlichung 25. März 1983
      Laufzeit 115 Minuten (Kino-Release 91 Minuten)

      Regie Francis Ford Coppola
      Drehbuch Kathleen Rowell
      Basierend auf dem Buch The Outsiders von S. E. Hinton
      Produzent Gray Frederickson, Fred Roos
      Musik Carmine Coppola
      Kamera Stephen H. Burum
      Schnitt Anne Goursaud

      Cast

      C. Thomas Howell -- als -- Ponyboy Curtis
      Matt Dillon -- als -- Dallas "Dally" Winston
      Ralph Macchio -- als -- Johnny Cade
      Patrick Swayze -- als -- Darrel "Darry" Curtis
      Rob Lowe -- als -- Sodapop Curtis
      Emilio Estevez -- als -- Keith "Two-Bit" Matthews
      Tom Cruise -- als -- Steve Randle
      Glenn Withrow -- als -- Tim Shepard
      Diane Lane -- als -- Sherri "Cherry" Valance
      Leif Garrett -- als -- Robert "Bob" Sheldon
      Darren Dalton -- als -- Randy Anderson
      Michelle Meyrink -- als -- Marcia
      Tom Waits -- als -- Buck Merrill
      William Smith -- als -- Store Clerk

      Plot

      Basierend auf dem Roman von S. E. Hinton, spielt The Outsiders in Tulsa, Oklahoma inmitten der 1960er und folgt einer Bande junger gesellschaftlicher Außenseiter, die in den ärmsten Teilen Amerikas aufwachsen. Die Greasers, wie diese soziale Klasse genannt wird, stehen im Clinch mit den Socs - einer Gruppe reicher Schnösel, die mit Geld und damit viel Arroganz ausgestattet sind. Der Kampf zwischen den beiden Banden besteht schon lang, bis an einer verhängnisvollen Nacht, als eine der zahlreichen Konfrontationen tödliche Ausmaße annimmt, die besten Freunde Ponyboy Curtis und Johnny Cade zur Flucht gewzungen werden.

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      Hallo
      Ich hoffe ihr könnt mir helfen ?
      Ich suche schon seit ca. 3 Jahren den Film "The Outsiders" mit Tom Cruise,Matt Dillon usw.

      Hat diesen Film jemand auf DVD,VHS oder so ???

      Zahle auch höchstpreise dafür.

      Danke schon mal im voraus !

      Gruß Oliver
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Emily“ ()

      hab das Buch gelesen. klasse Story.
      - The Outsiders

      Francis Ford Coppola ritt in den 1970ern auf einem Erfolgszug wie womöglich kein anderer Regisseur neben ihm. Für Patton und die ersten beiden Godfather-Filme hat er alle Academy Awards heimnehmen dürfen, von denen ein Auteur zu träumen wagt und mit The Godfather II und The Conversation hat er 1975 gleich zwei Filme im Rennen gehabt, die neben vielen anderen Kategorien auch beide für den Besten Film nominiert waren, wobei natürlich Ersterer Geschichte schrieb, als das erste Sequel, das diesen Preis bekommen hat. Apocalypse Now war 1979 der krönende Abschluss eines der unumstritten erfolgreichsten Jahrzehnte für einen einzlnen Filmemacher, mit vier aufeinanderfolgenden Filmprojekten, die allesamt enorme Erfolge am Box Office waren, die bei den Kritikern großes Ansehen genossen und die ihm in einer kurzen Zeit mehr Preise beschert haben, als die meisten großen Namen dies in einer ganzen Karriere packen. Zugleich hat er sich eine Crew aufgebaut, die aus Freunden und Familie bestand und hat unter seinen Kollegen einen als einer der Besten seines Faches etabliert.

      Kurzum: Wer so hoch fliegt, muss irgendwann fallen.

      Und wie Ikarus, der zu nah an der Sonne flog, hatte auch Coppola nie wieder an die Erfolge der 70er anknüpfen können. Die 80er und 90er waren von einem Fiasko nach dem anderen geprägt: One From the Heart und Rumble Fish gehören mit zu den größten Kassenenttäuschungen seiner Karriere und viele seiner Filme wie Gardens of Stone, Bram Stoker's Dracula oder Jack wurden von den Selben Kritikern, die ihn zuvor vergötterten, regelrecht zerrissen. Von seinem Schaffen in den 2000ern will man am besten gar nicht erst sprechen.

      Dabei war er nie ohne Ambitionen oder den Willen, Risiken einzugehen, und so sehr dieses Resume auch von Enttäuschungen geprägt ist, gab es doch auch Lichtblicke dazwischen, denn eine sehr angenehme Ausnahme stellt sein coming-of-age-Film The Outsiders dar, ein Drama über eine Bande von Jungs, die aus sehr armen Verhältnissen stammen, von der Gesellschaft geächtet und von konfrontiert mit den Socs, aus reichen Kreisen stammende Snobs, die aus der anderen Ecke der Stadt Tulsa, Oklahoma kommen. Die Rivalität zwischen den beiden Banden hält schon seit langem an und eskaliert, als in einer besonders gewaltsamen Auseinandersetzung einer der Socs getötet wird und Ponyboy Curtis und Johnny Cade zur Flucht getrieben werden.

      Der Film ist bemerkenswert für die junge und damals unbekannte Besetzung, die beinahe allesamt zu internationalen Superstars aufsteigen sollten: Von Patrick Swayze und Matt Dillon, über Rob Lowe und Emilio Estevez bis hin zu Tom Cruise und Diane Lane hat jeder der hier vertretenen Gesichter eine sehr gute und teils rührende schauspielerische Leistung abgegeben. Aber herausragend sind die beiden jüngsten Besetzungsitglieder C. Thomas Howell und vor allen anderen Ralph Macchio als unsere beiden wichtigsten Protagonisten Ponyboy Curtis und Johnny Cade, deren Freundschaft echt und ehrlich, zuweilen beinahe existentiell innig wirkt und die ein so wichtiges Element für den Film werden, das er ohne sie vielleicht gar nicht erst funktioniert hätte. Ich kenne viele Filmfreundschaften, die ich als herzlich und real und erstrebenswert beschreiben kann. Forrest und Bubba kommen in den Sinn. Oder die Kids aus Stand By Me. Auch E.T. und Elliot, welche ich immer als besonders tragisch empfunden habe. Aber wenige kommen an dieses Authentik heran, welche Howell und Macchio haben - vielleicht, weil man den beiden anmerkt, wie sehr sie sich gegenseitig mögen. Vielleicht aber auch, weil die beiden in einer Welt aufgewachsen sind, in der sie nie unschuldig waren - weil sie von Kindheitstagen an von Alkoholmissbrauch, Traurigkeit, Gewalt und Tod umgeben waren und weil sie es inmitten dieses herzlosen und tristen Daseins schaffen, eine echte und unverfälschte Liebe füreinander zu entwickeln, wie sie nur echte Freunde füreinander haben können.

      Der Film ist ein kraftvolles Kommentar auf das, was die Amerikaner gerne als low life - als white trash - bezeichnen: Wertloses Leben, das es zu nichts bringen wird. Der Totschlag aus Notwehr an einem der reichen Kids ist für Ponyboy und Johnny bereits ein Urteil, bevor sie überhaupt einem Richter vorgeführt wurden, denn wer glaubt schon ihnen, die ja dem Abschaum der Gesellschaft entsprungen sind?

      Ich hab den Film sehr gemocht, weil er einem trotz der kahlen Umstände, in denen er spielt, ein warmes Gefühl verleiht. Das Herz der Charaktere - so fehlerhaft sie auch sein mögen - ist am rechten Fleck und Coppola liegt merklich eine Menge an ihnen, was The Outsiders äußerst kraftvoll macht. Ich bin etwas im Zwiespalt darüber, ob sich der Film stellenweise nicht zu viel vorgenommen hat und einige der Plotlines nicht anders hätten getaktet werden sollen. So wie er ist, hat er aber zu viele Höhepunkte - es folgt ein großes emotionales Finale auf das nächste und auch wenn jedes davon wertvoll war und seinen Platz im fertigen Film verdient hatte, so wirkte es auf Dauer doch irgendwann erschöpfend, weil man nie erleichtert aufatmen kann, weil noch eine weitere finale Konfrontation um die Ecke wartet. Es ist wie der letzte Gast einer Party, der nicht weiß, wann er gehen soll.

      Das kann aber auch nur mein Eindruck gewesen sein, weil es schon spät am Abend war und ich Schwierigkeiten hatte, die Augen offen zu halten. Ich denke, The Outsiders ist ein sehr guter Film von einem Regisseur, der nach vier Werken, die man zweifellos zu den besten der Filmgeschichte zählen kann, auf einer Art Selbstfindungstrip war und vielleicht nicht so recht wusste, wohin mit sich. Untermalt mit einem hervorragend ausgewählten Soundtrack und rasant in Szene gesetzt mit genau der richtigen Dosis an Pathos und Tragik. Es ist ein Film, der von seinem jungen, dynamischen Cast lebt, der den Charakteren eine unvergleichliche Glaubwürdigkeit verleiht. Ich habe sehr gerne zwei Stunden meiner Zeit mit diesen Jungs verbracht und fand es traurig, sie gehen zu sehen. Und ein solches Gefühl zu erzeugen ist, denke ich, das Beste, wonach ein solcher Film fragen kann.

      Edit:

      Vielleicht kann mal einer den Startpost etwas aufpeppen und diese schrecklichen Fragezeichen entfernen oder durch die Jahreszahl ersetzen?
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      Emily schrieb:

      Ich bin letztens über das Buch gestolpert, aber da ich genug zu lesen habe, wäre der Film wohl ganz interessant.

      So, jetzt habe ich auch genug zum Thema geschrieben, ich habe den Threadtitel mal etwas aufgepimpt.


      Dankeschön. Es ist sind auch Ausrufezeichen gewesen - keine Fragezeichen. Mein Hirn in letzter Zeit...

      Den Film findest du (auch im O-Ton) auf Prime zum Stream. Das Buch will ich mir nun ebenfalls noch besorgen. Ist bestimmt eine gute Möglichkeit, mehr Zeit in dieser Welt zu verbringen. Ich verfasse demnächst viellleicht noch was für den Startpost, um den etwas aufzupeppen und würde dir das dann einfach zum Edit zur Verfügung stellen, wenns recht ist.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



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