Whatever Works (Woody Allen, 2009)

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      Whatever Works (Woody Allen, 2009)

      Whatever Works - Bewerte den Film wer kann 11
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        10/10 (4) 36%
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      Nachträglich eingefügt von Tweety:

      Whatever Works - Liebe sich wer kann
      (Whatever Works, USA 2009)



      Studio/Verleih: Central Film
      Regie: Woody Allen
      Produzent(en): Letty Aronson, Stephen Tenenbaumetty
      Drehbuch: Woody Allen
      Kamera: Harris Savides
      Musik: unbekannt
      Genre: Komödie

      Darsteller:
      Larry David, Evan Rachel Wood, Patricia Clarkson, Ed Begley Jr., Conleth Hill, Michael McKean

      Inhalt:
      Das von chronischem Pessimismus geprägte Weltbild des gescheiterten Physik-Professors Boris Yellnikoff (Larry David) wird noch schwerer erschüttert, als ihm vor seiner New Yorker Wohnung die junge Ausreißerin Melody (Evan Rachel Wood) in die Arme fällt. Mit naiver Selbstverständlichkeit quartiert sich die Schönheit aus Mississippi bei dem paranoiden Besserwisser ein und verliebt sich in ihn, was in eine ungleiche, aber erstaunlich erfüllte Ehe mündet. Doch die Ankunft von Melodys sittenstrengen Eltern (Patricia Clarkson und Ed Begley Jr.) stört die vermeintliche Idylle und führt zu einer chaotischen Kette von romantischen Verwicklungen, an deren Ende die Erkenntnis steht: Keine Konstellation ist zu absurd, wenn sie nur glücklich macht.

      Kino-Start (D): 03.12.2009
      Kino-Start (USA): 19.06.2009
      Laufzeit: 92 Minuten
      Altersfreigabe: noch nicht geprüft

      ZUM TRAILER (CLICK)




      Whatever Works


      Kultregisseur Woody Allen behält auch 2009 sein Tempo bei und bringt mit "Whatever Works" seine neueste jährliche Regiearbeit in die Kinos.

      Da die Romantikkomödie unter überraschend großer Geheimniskrämerei gedreht wurde, ist über den Inhalt des Films so gut wie nichts bekannt. Fakt ist aber, dass der Stadtneurotiker mit seiner 43. Regiearbeit nach einer Abstinenz von 4 Filmen endlich wieder in seine Heimatstadt New York City zurückkehrt.

      "Whatever Works" präsentiert u. a. Larry David, Evan Rachel Woods, Henry Cavill, Emma Thompson, Patricia Clarkson und Kristen Johnston als Darsteller. Woody Allen hat das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. Ein Datum für den Kinorelease wurde noch nicht bekannt gegeben, wird aber wohl irgendwann 2009 passieren.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tweety“ ()

      Auf imdb.com gibt es massig offizielles Bildmaterial zu "Whatever Works":



      Sieht alles schon sehr schick aus. Larry David scheint ja einen richtig großen Part in dem Film erwischt zu haben - haha, freu mich schon auf die siebte Season von "Curb your Enthusiasm", wenn er seine Erlebnisse vom Set mit in die Serie einbringen wird. :uglylol:

      Der Kinostart dürfte ja jetzt auch nicht mehr in allzu weiter Ferne liegen - frag mich, wann Allen bzw. das Studio endlich mal einen Trailer veröffentlichen will.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

      Auf studiobriefing.net kann man die ersten Meinungen der New York Times, dem Wall Street Journal etc. erfahren.

      Anders als erwartet schneidet "Whatever Works" bei den meisten Kritikern allerdings überraschend schlecht ab. Kann mir zwar kaum vorstellen, dass Woody Allen sein sonst so tolles Gespür verloren hat, aber offenbar ist der Film eine einzige große Enttäuschung.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

      Deutscher Kinostart...

      ...wird der 3. Dezember diesen Jahres sein. Wenigsten noch dieses Jahr muss man sagen und wirkliche Arthouse-Konkurrenz lauert hier eigentlich keine.

      Quelle: Insidekino.de
      Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

      Bald kommt der neueste Film von Woody Allen in die Kinos und ich habe noch nicht einmal Vicky Cristina Barcelona gesehen. ;( Muss das schleunigst nachholen, vor allem weil der fast überall so gut angekommen ist (das was ich gelesen habe zumindest war positiv). Irgendwie wechselt Allen von positiver zu negativer Resonanz - und bis jetzt muss ich sagen, dass ich die Meinungen stets unterschrieben habe. War Match Point für mich eines der Highlights vor drei Jahren, so fand ich Cassandras Dream lediglich "okayyyyy"... Ich hoffe, dass sich das bei Whatever Works nicht wiederholt, da ich den Trailer einfach spitze finde!
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      Der Trailer ist einfach herrlich! :D
      Ist schon so gut wie gebucht und mit etwas Glück läuft der auch als offizielle Preview *hoff*
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      Ein guter alter Woody Allen, neurotisch bis ins Mark und um keinen sarkastischen Kommentar verlegen.

      Man muss Boris einfach lieben, ist er doch eine Figur die ganz im Sinne des klassischen verbitterten Eigenbrötlers nachempfunden wurde, nur mit dem Unterschied dass Allen noch ein Stück Genie und ein Stück Neurotiker beigefügt hat (ein Wesensverwandter von Eastwoods Gran Torino Charakter). Entstanden ist daraus ein überheblicher Misanthrop, ein selbstverliebter Zyniker und selbst ein egozentrischer Hypochonder. Kurzum eine Figur die es mehr als nur schafft den Film allein zu tragen.

      Umso erfreulicher, dass die begnadete und wieder sämtliche Männerherzen raubende Evan Rachel Wood (ja, ich mache um meine Schwärmereien keinen Hehl :D) ihre Rolle als wandelndes Südstaatenklischee so zauberhaft verkörpert und ihm gegen Ende sogar neue Facetten abringen kann, so dass Larry David ernsthaft befürchten muss, die Show gestohlen zu bekommen.

      Mit Whatever Works kehrt Allen nicht bloss wieder in seine Heimat New York zurück sondern besinnt sich wieder auf alte Tugenden. Seine klassischen Walk'n'talks sind genauso zu finden wie die etwas anderen Beziehungskonstellationen und Entwicklungen für die er bekannt ist. Von den frechen und entblössenden Dialogen nicht zu reden. Zusätzlich zeigt sich der Regisseur von einer sehr verspielten Seite. Er wechselt und vermischt am laufenden band die Filmrealitäten in dem er seine Hauptfigur direkt zu den Zuschauern reden lässt und sich auch nicht zu schade ist diese zu beleidigen oder zu provozieren. Ebenfalls kein Novum für Allen, der in Purple Rose Of Cairo ebenfalls schon mit den verschiedenen Filmebenen hantiert hatte.

      Wo sich Vicky Cristina Barcelona zeitweise beinahe schon wie ein romantischer Film anfühlte, gibt es bei Whatever Works wieder den guten alten rationalen Allen-Realismus. Ein Spass! :D

      8/10
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „goodspeed“ ()

      Deine Kritik liest sich ja sehr gut. Hatte vor kurzem erst den Trailer gesehen und der hat mehr als Appetit gemacht. Freut mich, dass es wieder ein klassicher "Allen" geworden ist. Ich fand seine 'Dramen' ("Vicky Christina Barcelona" & "Match Point") zwar nicht schlecht aber seine Komödien sind mir dann doch ein Stück lieber.

      Freu mich drauf! :)
      "Directing ain't about drawing a neat little picture and showing it to the cameraman. I didn't want to go to film school. I didn't know what the point was. The fact is, you don't know what directing is until the sun is setting and you've got to get five shots and you're only going to get two."

      David Fincher
      Die Ähnlichkeit zwischen Woody Allen und Larry David ist erstaunlich.
      Bei dem zynischen Misanthropen, mit seinen lakonischen Kommentaren über Gott und die Welt, kann man zwar klar Woody Allen raushören, aber die Ähnlichkeit mit Larry Davids überspitzten Darstellung seiner selbst in Curb Your Enthusiasm ist überraschend groß. So gesehen war Larry David eine Idealbesetzung.

      Alles in allem war der Film aber vielleicht doch etwas zu einfach gestrickt. Er plätschert zwar angenehm dahin, hat aber kein besonderen Höhepunkte.

      6.5/10 Schachspieler
      Einer der besten Woody Allen Filme. Geniale Dialoge, die nur so von Gags und Weisheiten wimmeln. Dazu ein paar der witzigsten Figuren, die Allen je geschaffen hat. Ungewöhnlich optimistischer Film von dem alten Griesgram Allen!

      10/10

      Ach, wenn Evan Rachel Wood den Oscar nicht bekommt, boykotiere ich die Verleihung mit Nichtangucken. :D Die muß einfach den Durchbruch schaffen. Die hat ALLES, was einen großen Filmstar ausmachen muß. Charme, blendenes Aussehen und tonnenweise Schauspieltalent.

      Evan Rachel Wood
      :bow: :bow: :bow:
      Original von Krabbe
      Ach, wenn Evan Rachel Wood den Oscar nicht bekommt, boykotiere ich die Verleihung mit Nichtangucken. :D Die muß einfach den Durchbruch schaffen. Die hat ALLES, was einen großen Filmstar ausmachen muß. Charme, blendenes Aussehen und tonnenweise Schauspieltalent.

      Evan Rachel Wood
      :bow: :bow: :bow:


      Sie schafft es mit jedem Film dass man sich erneut in sie verkuckt. Und dann spielt sie noch so ein bezauberndes, leichtbekleidetes Südstaaten Blondchen...da kann Mann nur schwach werden!!! :aargh:

      Aber bin froh dass ich nicht der einzige bin dem es so geht ;)

      Evan Rachel Wood
      :bow: :bow: :bow:
      Signatur lädt...
      Original von goodspeed

      Aber bin froh dass ich nicht der einzige bin dem es so geht ;)

      Evan Rachel Wood
      :bow: :bow: :bow:


      Ihr.. und Marilyn Manson :D (musste sein..)

      Der Film läuft in der Schweiz auch schon, aber irgendwie ist der an mir vorbeigegangen... Ich werd den wohl eher auf DVD kucken... Aber auf alle Fälle, interessant klingts.... Ausser er läuft nach Weihnachten noch und ich schaffe es irgendwie ins Kino.
      Hab den Film letzte Woche gesehen gehabt, nachdem ich zwei Freundinnen (beides eher Kinomuffel) versprochen hatte für sie den "perfekten" Film auszusuchen. Dabei ist natürlich gemeint der perfekte Film für einen ganz lockeren Abend inklusive vorherigem Weinhachtsmarktbesuch und nicht der perfekte Film überhaupt.

      Meine Wahl fiel auf den neuen Allen und ich war irgendwie vorher dann doch etwas nervös, dass ich zu viel versprochen haben könnte...
      Nach nur 5 Minuten konnte ich mich innerlich dann aber schon zurücklehnen als ich merkte, dass sich beide schon während des Anfangsmonologs prächtig unterhalten fühlten. Und nicht nur meine Begleiterinnen waren sofort begeistert. Woody Allen verzichtet hier gekonnt auf eine banale Einführung oder eine sonstwie austauschbare Anfangsszene: Praktisch sofort bekommt man es mit dem alten grantigen Hauptdarsteller (hervorragend porträtiert von Larry David) zu tun, der einem erst einmal etwas über die Welt erzählt...oder jedenfalls davon wie er sie sieht. Und das ist rückblickend garnicht so unvernünftig, wie es zunächst wirkt.

      In jedem Fall kommt der allgemeine Ton des Filmes bereits nach der ersten Szene voll rüber. Das teils zynische, teils melancholische New York (ich war versucht hier zu schreiben: "Das New York des 21. Jahrhunderts", bevor ich zugeben musste, dass sich New York in dieser Hinsicht während der letzten Jahrzehnte wohl kaum gewandelt hat) hat sich in diesem alternden Genie personifiziert und es hat genug im Leben gesehen um dir sagen zu können: Auf die kleinen Dinge kommt es im Leben oft wirklich an.

      Boris Yellnikoff lebt diesen eigenen Ratschlag aus, indem er nur noch auf die kleinen Dinge wartet, während er so in den Tag hineinlebt. Ihn plagen keine Wünsche nach Veränderung, keine großen Lebensziele mehr...zumindest nicht bis Melodie in sein Leben stolpert. Da möchte man Woody Allen manchmal einfach küssen: Seiner Hauptdarstellerin s einen Namen zu geben würde bei anderen gekünstelt wirken, Alle nimmt man das aus irgendeinem Grund ab. Und wegen noch etwas hat er einen Kuss verdient: Evan Rachel Wood für die Rolle zu besetzen war ein Glücksgriff, der auch meine Begeisterung für die Frau nur noch mehr anheizt. Wood spielt das Südstaatendoofchen so authentisch und hingebungsvoll wie man es selten sieht. Sie bildet visuell und thematisch das ideale Gegenstück zu Boris und ihre Diskussionen tragen den Film luftig leicht über weite Teile des Filmes.

      Der REst des Filmes bildet ein auf und ab der Gefühle mit interessanten Wendungen und viel weiterem herrlichem Witz...zu viel verraten möchte ich aber nicht.
      Was festzuhalten ist: Nur wenige evrstehen es Klischees so viel echtes Leben einzuhauchen und nur selten ist einem ein so zutiefst unsymphatischer Mensch so symphatisch wie in diesem Film. Bravo Herr Allen, zumindest meiner Meinung nach sind Sie dabei ihre alten Werke mit einer neuen Reihe grandioser Filme (Match Point, Vicky Christina Barcelona, Whatever Works) fast gleichwertig zu ergänzen.

      8,5-9/10 Punkte
      Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

      Ich schließe mich goodspeed einfach mal an, super geschrieben!

      Eigentlich hatten wir uns vorgenommen Soul Kitchen zu sehen, war bei Ankunft leider schon ausverkauft, also was tun? Whatever works lief ne halbe stunde später an, meine Begleitung hatte aber bedenken wegen Englisch mit Untertiteln. Nach ein wenig Überredungskunst (androhung von Gewalt :grins:) haben wir uns dann dem neuen Woody Allen hingegeben. Ich weiß garnicht warum der Mann bis dato an mir vorbeigegangen ist, hab noch keinen Film von ihm gesehen. Das wird sich jetzt ändern! Wir haben uns herrlich amüsiert. Boris macht einfach spaß, Even Rachel Wood bringt das Südstaaten Blondie gekonnt rüber und die restlichen Konstellationen sind auch nicht minder schräg.

      bleibt nur noch zu sagen : "The horror, the horror!" :goodwork:
      .

      "Dick Laurent is dead"