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The Wicker Man ( 1973 )

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      The Wicker Man ( 1973 )

      The Wicker Man



      Regie:
      Robin Hardy
      Drehbuch: Anthony Shaffer
      Produktion: Peter Snell
      Musik: Paul Giovanni
      Kamera: Harry Waxman
      Schnitt: Eric Boyd-Perkins

      Inhalt:

      Police Sergeant Howie bekommt einen Brief, in dem er gebeten wird, auf einer schottischen Insel das Verschwinden eines 12-jährigen Mädchens aufzuklären. Bereits kurz nach der Ankunft merkt er jedoch ziemlich schnell, dass auf auf dem Eiland nichts so ist, wie es den Anschein hat. Niemand will das besagte Mädchen gesehen oder gekannt haben. Zudem weisen christliche Einrichtungen beträchtliche Schäden auf und die Einheimischen pflegen sehr seltsame Sitten und Gebräuche. Sergeant Howie sieht sich plötzlich einem Rätsel gegenübergestellt, das ihm seine volle Konzentration abverlangt. Und dann ist da auch noch der mysteriöse Lord Summerisle...

      Besetzung:

      Christopher Lee
      Edward Woodward
      Britt Ekland
      Ingrid Pitt
      Diane Cilento
      Lindsay Kemp
      Russel Waters

      Produktionsland: Großbritanien
      Veröffentlichungsdatum: 16.10.1973
      Laufzeit: Kinofassung: 88 Min. / Directors Cut: 99 Min. / Final Cut: 94 Min.

      Wissenswertes:

      - Christopher Lee war seinerzeit vom Drehbuch derart begeistert gewesen, dass er sich sogar dazu bereit erklärte, ohne Gage zu arbeiten. Nach seinen absoluten Lieblingsrollen gefragt, gab er stets an, dass die Rolle des Lord Summerisle einen ganz besonderen Platz unter all seinen Darbietungen inne hätte.
      - Teile des riesigen Weidenmannes standen noch Jahrzehnte nach Beendigung des Films am Drehort und erfreuten sich besonders unter reisebegeisterten Filmfans großer Beliebtheit, bis sie Ende 2006 von Unbekannten abgesägt und gestohlen worden waren.



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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Snow“ ()

      Es gab einen Thread zum grottigen Remake mit Cage, aber keinen zum genialen Original? Schockierend! :D Ich habe diesen unerträglichen Zustand jetzt einmal geändert.^^ ;)


      Zum Film:

      One Hit Wonder gibt es nicht nur in der Musikbranche - es gibt sie auch in der Filmwelt. Moderner Vertreter dieser Art ist z.B. M. Night Shyamalan. Regisseur Robin Hardy, der sich für The Wicker Man verantwortlich zeigt, kann man ebenfalls ohne schlechten Gewissens in diese unrühmliche Liste mitaufnehmen. Nach dem Film von 1973 folgten nur noch zwei Filmproduktionen. Davon eine schlechter, als die andere. Doch hier haben alle Umstände gepasst und jedes noch so kleine Rädchen hat beim Dreh ineinander gegriffen und wenn so etwas geschieht, besteht die Chance einen guten, evtl. sogar meisterhaften Film auf die Beine zu stellen. Letzteres ist beim vorliegenden Film gelungen. Einen großen Anteil daran dürfte auch das Drehbuch vom brillanten Anthony Shaffer haben. Shaffer, der sich für solch exzellente Drehbücher wie Tod auf dem Nil oder Mord mit kleinen Fehlern verantwortlich zeigt, hat für diesen Film eine von Beginn an bedrückende Atmosphäre geschaffen, die, obwohl lange Zeit gar keine richtigen Schockmomente eintreten, zu jedem Moment unterschwellig präsent ist.

      Kurz nach dem Eintreffen Sergeant Howies auf der wenig einladenden Insel, wird dem Zuschauer bewusst, dass er evtl. doch besser mit Verstärkung hier angerückt wäre. Irgendetwas lässt die Alarmsirenen schrillen, doch man kann es nicht genau beziffern, vor was man sich eigentlich in Acht nehmen soll. Man weiß nur eines: Hier ist etwas ziemlich im Argen und wenn unser Hauptcharakter nicht bald von diesem verfluchten Ort verschwindet, gibt es ein böses erwachen ( exakt das selbe Gefühl, wie z.B. bei Wenn die Gondeln Trauer tragen ). Und spätestens wenn diese eine Einstellung kurz vor Schluss des Films erscheint (
      Spoiler anzeigen
      ​es braucht dazu noch nicht einmal den berühmten Wicker Man, sondern nur das vermeintlich von Howie gerettete Mädchen, welches sich, als sie beide erschöpft durch die vorherige Flucht vor der aufbrachten Meute, durch einen Höhlenausgang ans Tageslicht stolpern und sie sich von Howie losreißt und mit einem lächeln in die Arme des bereits wartenden Lord Summerisle rennt, der, umringt von allen Dorfbewohnern, schon auf sie gewartet hat
      ), weiß man, dass nun
      Spoiler anzeigen
      jegliche Hoffnung verloren
      ist. Der berüchtigte Point of no Return ist erreicht.

      The Wicker Man ist eine faszinierende Mischung aus Horror/Mystery/Musical/Fantasy. Die Schauspieler, die Musik, die Bilder, die Story...es gibt eigentlich nichts, was diesen Film beeinträchtigt. Skurril und einzigartig.




      9,5/10